• Karls Weg zum Hörgerät – Teil 9 –

    Kassenhörgerät

    Nachtrag 19.3.2016

    Ich habe immer noch seit fast 5 Jahre mein ursprüngliches Kassen-Hörgerät Zyga 61 GN. Seit weniger 1 Jahr hat meine neue Akkustikerin neue Software bekommen, und da bin ich sehr zufrieden. Da ich inzwischen mit eine neuen Filiale nach Siegburg umgezogen bin, hat die Akustikerin auch gewechselt.
    Meiner Akustikerin habe ich vorher erklärt, dass mein Gehör manchmal nicht zufrieden war. Ich habe mal experimentiert und habe mal mit meiner Ohrmuschel etwas nach vorne gedrückt, und dann hörte ich auch viel besser. Genauso wie vor 100 Jahren, wo der Opa immer mit mit den Ohrschschalen mit den Händen gedrückt hatte. Meine Akustikerin hat mich verstanden, und hatte dann meine Ohrmuschel sozusagen elektronisch nachgebildet. Und siehe da: mein Gehör war fast glasklar! Wie gesagt, immer mit dem alten Gerät, aber mit neuer Software.

    Bei Hall habe ich immer noch Probleme, ebenso wenn viele Leute gleichzeitig sprechen. Wenn man das Gerät mit 6 dB mit der Einstellung (2. Programm) dämpft, sind die Umwelt-Geräusche besser, allerdings hört man weiniger. Wie gesagt, bin ich mit meiner Sprach-Optimierung gut gefahren, also weniger Musik-Optimierung.

    Das Zwitschern der Vögel höre ich inzwischen. Vor 5 Jahren, also ohne Hörgerät, konnte ich früher überhaupt keine Vögel hören. Leider höre ich die Vögeln nur immer rechts hinten, egal welche Richtung. Wenn ich meinen Kopf rechts drehe, dann werden trotzdem nur die Stimmen bei rechts hinten gehört. Das ist schade. Bei anderen Stimmen mit Sprecher, Straßenlärm, Familie etc. funktioniert das ganz gut. Die Richtung bei Vogelzwitschern ist völlig falsch. Vermutliche Ursache ist, daß mein Freqzenzgang beim linken Ohr ab 1000 Hz bei -65 dB und herunter absackt, da ist Hopfen und Malz verloren. Ich hoffe auf nächstes Jahr, dann gibt es ein neues Gerät nach 6 Jahren mit eine neuen Hörgeräte-Generation. Mal sehen.

    Nachtrag am 27.12.13:

    Ich bekomme für den o.a. Bericht eine Menge Zuschriften, meist eine Art Dankesbrief, da die Leser meine Ausführungen recht hilfreich fanden. Ich muss an dieser Stelle aber noch einmal betonen, dass dieser Bericht nur aus meiner persönlicher Sicht als Laie verfasst wurde, und meine Tipps ggf. nicht das Richtige für jedermann sind.

    Nachtrag 19.07.2017, jetzt mit neuen Hörgeräten nach 6 Jahren

    Seit 6 Jahren habe ich das „alte“ Hörgerät Ziga 61, jetzt habe ich gerade ein nagelneues GN ReSound
    Enya EY377-DW in der Filiale Siegburg beim Akustiker 2a. Das alte Gerät war immer funktionsfähig, natürlich musste ich mal den Schlauch wechselt.

    Seit mehr als 1 Jahr war ich leider nicht so zufrieden. Schon vor einigen Jahren drückte mir die Otoplastik. Ab Mitte 2016 bekam ich eine böse Ohrenentzündung, danach gleich eine Rachenentzündung. Als die Ohrenschmerzen abgeklungen waren, hatte die Akustikerin die Otoplastik etwas abgeschliffen, und jetzt war es ok, also keine Entzündung mehr.
    Leider waren dann meine Ohren bzw. die Charakteristik hinüber, meine Ohren „schielen“. Ich hätte vorher einen neuen Termin machen müssen, die Akustikerin hätte die Otoplastiken neu kalibriert müssen. Wie auch immer, meine 6 Jahre sind vorbei, die Akustikerin hat jetzt endlich alles bewegt, jetzt sind die „neuen Ohren“ da. Auf Anhieb klappte es sofort viel besser. Nach 6 Jahren gibt es mit neue Technologien, da träumt man jetzt, jetzt sogar mit den Kassenpatienten.

    Was ist jetzt neu:

    – die beiden neuen Hörgerät GN ReSound Enya EY377-DW
    – die Otoplasten sind etwas dicker, d.h. strammer mit den Ohren, also völlig geschlossen
    – die Schläuche sind etwas dicker, also auch größere Lautstärke
    – die Lautstärke kann 0…15 schalten
    – verschiedene Programme sind wählbar (derzeit inaktiv)
    – meine Familie kann mich normal hören, auch mit leiser Stimme
    – der Fernseher hat eine normale Stärke

    Ich kopiere den Kostenvorschlag des Akustiker 2a:

    Vor 3 Jahren hatte die Techniker-Krankenkasse die doppelte Zuzahlung bewilligt. Jetzt hat die Kasse schlappe € 1534 bezahlt, meinen Anteil musste ich nur € 20.- berappen. Da kann ich nicht meckern!



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    Dieser mehrteilige Erfahrungsbericht erschien zuerst auf Karls Webseite: http://dk5ec.de/Hoergeraet/hoergeraete.htm. Wir dürfen seine Erfahrungen mit freundlicher Genehmigung hier wiedergeben. Bitte besuchen Sie auch die Webseite des Autors. Die hier gemachten Angaben, abgegebene Empfehlungen und geäußerten Meinungen sind allein Aussagen des Autors Karl
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