• Rita Süssmuth – Mit Hörgerät mehr Lebensqualität

    Rita Süssmuth, die ehemalige Bundesfamilienministerin und langjährige Präsidentin des Deutschen Bundestages lebt heute im wohlverdienten Unruhestand.
    Die heute 81-Jährige ist immer noch Mitglied zahlreicher Beiräte und hat etliche Schirmherrschaften und Ehrenämter inne.
    So ganz aufs Altenteil verlegt hat sich die beliebte Politikerin also nicht.

    Kein Wunder also, dass Rita Süssmuth bestrebt ist, trotz des vorgerückten Alters, aktiv am Geschehen teilzunehmen.
    Zu diesem Zweck hat sich Frau Süssmuth vor geraumer Zeit Hörgeräte anpassen lassen.

    Sie hat HdO-Geräte und skelettierte Otoplastiken.
    Nach einer Untersuchung beim HNO-Arzt war schnell klar, dass schon länger eine fortgeschrittene Presbyakusis vorliegt.

    Es ist sehr zu begrüßen, wenn Personen des öffentlichen Lebens offensiv mit ihrer Hörbeeinträchtigung umgehen.
    Im Falle von Rita Süssmuth könnte man aufgrund ihrer 81 Lebensjahre sagen, dass die Schwerhörigkeit dem Alter geschuldet ist.
    Aber die Statistiken zeigen, dass es sehr viele Menschen jeden Alters gibt, die extrem schlecht hören.
    Natürlich steigt die Tendenz zur Schwerhörigkeit mit zunehmendem Alter an. Aber das liegt auch und vor allem daran, dass jüngere Menschen sich seltener testen lassen.

    Viele Prominente geben gerne Statements zu ihrer Hörbeeinträchtigung ab. Der Schauspieler Mario Adorf und viele andere stehen offen zu ihren Hörgeräten.

    Und das ist gut so.
    Hörgeräte sind keine Schmach, keine Schande und nichts wofür man sich schämen müsste.
    Sondern wer Hörgeräte trägt, bekundet einen gesundheitsbewussten und zukunftsgerichteten Lifestyle.
    Vorbei sind die Zeiten, als Hörgeräte klobige und pfeifende Hörprothesen waren. Heute sind die modernen digitalen Helfer so clever, dass man mit ihnen auch unter erschwerten Bedingungen sehr gut hören und verstehen kann.

    Dabei liefern die smarten Hörsysteme noch eine Menge an Mehrwert. Sie können mit ihnen telefonieren, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Sensoren ermitteln, wenn der Hörgeräteträger stürzt, das ungestörte drahtlose Geniessen von TV-Ton und Musik ist mittlerweile fast schon Standard.

    Jeder sollte alle paar Jahre einen Hörtest machen. Das können Sie am allerbesten, wenn Sie einen Hörakustiker in Ihrer Nähe aufsuchen.
    Der Hörtest ist kostenlos, geht ganz fix und gibt Ihnen ein gutes Gefühl der Sicherheit. Denn eine nicht versorgte Hörbeeinträchtigung kann zu verfrühter Demenz führen. Beugen Sie dem vor!



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    Titelbild: Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link
    Beitragsbild: Riemenschnayder/ZDF ©

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