Bewerbung: 9 Fehler die Sie nie machen dürfen – Hörakustiker – Jetzt richtig bewerben

Hörakustiker ist ein Traumberuf, den viele gar nicht kennen. Wer sich jetzt bewirbt, hat supergute Chancen auf einen der begehrten Ausbildungsplätze in der Branche. Die Hörakustik ist ein Beruf im Wandel. Hier werden hochtechnische Produkte aus dem Bereich Gesundheit aber auch Lifestyle verkauft. Handwerkliches Geschick, ordentliches Auftreten, Interesse an Medizin und Technik sind einige der Voraussetzungen für diesen Beruf.

Doch wer seine Bewerbung abschickt, sollte einige wichtige Grundregeln beachten. Sonst geht die Bewerbung in die Hose.
Ich habe einmal die übelsten Fehler der letzten Wochen zusammengestellt, die mir in den letzten Wochen untergekommen sind:

Rechtschreibfehler
Bitte! Wir leben im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der automatischen Rechtschreibkorrektur. Da sollte es jedermann möglich sein, seine Bewerbungsunterlagen ohne Rechtschreibfehler hinzubekommen. Das gilt für alle eingesandten Unterlagen. Mir ist es egal, wenn mir jemand eine Mail oder eine Whatsapp mit einem Fehler schickt. Aber eine Bewerbung ist ein so wichtiges Dokument, da zeugt es von Dummheit und Respektlosigkeit, wenn man das Fehler nicht ausmerzt.
Tipp: Immer noch jemanden, der gut in Rechtschreibung ist, über den Text schauen lassen.

Der Beruf
Im Bewerbungsschreiben sollte deutlich erkennbar sein, in welchen Beruf hinein man sich bewirbt. Niemand muss vorher das komplette Berufsbild auswendig lernen. Aber es zeugt von Interesse an dem Unternehmen, wenn deutlich wird, dass man weiß, um was es im Beruf des Hörakustikers geht. Und Akustiker schreibt man mit nur zwei K, eins hinter dem A und einmal als drittletzter Buchstabe, Akkustiker ist falsch, Akustikker auch.

Die Firma
Wer sich um einen Ausbildungsplatz in einem Unternehmen bewirbt, sollte das auch tun. Das bedeutet, dass man bitte kein Massenbewerbungsschreiben herausschickt. Wir sehen immer wieder Bewerbungen, die offenbar für ein ganz anderes Unternehmen gedacht waren. Und die Anrede Herr/Frau/Fräulein/Firma geht gar nicht. Der Empfänger sollte den Eindruck haben, dass der Bewerber genau sein Unternehmen meint.

Die Form
Auch wenn es in der Schule und im Bewerbungstraining so gelehrt wird, es kommt gar nicht darauf an, dass man eine teure Bewerbungsmappe in Hochglanz einsendet. Saubere Blätter müssen es sein, alles sollte vollständig sein (Bewerbung, Lebenslauf, Zeugnisse). Eine schöne Mappe bringt keine Vorteile, aber auch keine Nachteile. Letztlich kommt es auf den Inhalt an.

Foto
Muss ich es wirklich schreiben? Ja! Immer noch senden viele Bewerberinnen und Bewerber Bewerbungen ohne Foto ein. Jeder Personalchef möchte aber anhand eines Fotos einen ersten Eindruck vom Bewerber gewinnen können. Und bitte: Nicht das Selfie vom Ballermann einsenden!

Saubere Social Media Profile
Wer sich heute bewirbt, muss damit rechnen, dass der künftige Ausbilder/Arbeitgeber den Namen des Bewerbers googelt. Stößt er dann auf hirnverbrannte Kommentare oder auf lauter Sauf- und Partyfotos, so kann das ein K.O.-Kriterium sein. Deshalb ist es ratsam, vorher mal seine öffentlichen Profile zu durchforsten und die größten Peinlichkeiten lieber auf „privat“ zu setzen oder zu löschen.

Ordentliche Kleidung
Gehen Sie zu einem Bewerbungsgespräch in ordentlicher Kleidung. Aber: Verkleiden Sie sich nicht! Das bedeutet, dass Sie sich in den Klamotten auch wohl fühlen und dass sie authentisch sind.
Lieber eine saubere, ordentliche Jeans, als ein viel zu enger Anzug, in dem Sie sich nicht wohlfühlen können.

Ungehemmt und nicht vorlaut
Zeigen Sie sich im Bewerbungsgespräch von der besten Seite. Werfen Sie ruhig ein paar Hemmungen über Bord. Verkaufen Sie sich und Ihr Talent! Aber seien Sie nicht vorlaut und altklug und unterbrechen Sie andere nicht. Wenn möglich bitten Sie immer darum, den Betrieb einmal besichtigen zu können, das zeigt Interesse an Unternehmen und Beruf.

Informieren Sie sich vorher
Lesen Sie den unten verlinkten Artikel über die Ausbildung zum Hörakustiker! Er enthält alles, was Sie über den Beruf und die Ausbildung wissen müssen. So kennen Sie sich schon recht gut aus und verstehen auch, was der Ausbilder Ihnen sagt.

Hier alles über die Ausbildung zum Hörakustiker erfahren:



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