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Schmerzen durch das Hörgerät

Frau Sänger ist über 80 Jahre alt und kommt nur alle Jubeljahre zum Hörakustiker. Ihre Hörgeräte sind ebenso hochbetagt wie sie. Sie trägt zwei Hörgeräte vom Typ Phonak Sono Forte aus dem Jahr 2000.
Manch einer mag sich wundern, weshalb die Rentnerin sich nicht schon neue Hörgeräte besorgt hat. Schließlich stehen einem gesetzlich Versicherten doch alle 6 Jahre neue Hörgeräte zu.

Aber es ist ja nicht so, dass Hörgeräte ein Ablaufdatum haben und schlagartig nach 6 Jahren ihren Dienst einstellen. Da die Hörgeräte mit 3.400,- (das Paar plus Zubehör) damals recht teuer waren, sieht Frau Sänger es überhaupt nicht ein, auch nur einen Euro auszugeben, so lange die Hörgeräte noch funktionieren. Und spricht es nicht auch für die Qualität der Hörgeräte, dass sie nunmehr seit 19 Jahren einwandfrei funktionieren?

Aber jetzt tauchte sie wieder im Hörstudio auf und beklagte sich in all den Jahren zum ersten Mal über ihr linkes Hörgerät.
Sie sei in Urlaub gewesen und während einer Busreise sei das linke Hörgerät heruntergefallen. Am Urlaubsort hatte sie es zum dortigen Hörakustiker gebracht, der es nachgesehen hatte.

Seitdem schmerzt das Hörgerät bei Tragen.
Es würde im Kopf stechen, sagt die Rentnerin.

Wir konnten das nicht glauben, oder uns zumindest nicht vorstellen, was das sein könnte.
Natürlich schauten wir uns die Hörgeräte genau an.

Und tatsächlich: Am linken Hörgerät schaute etwa einen halben Millimeter weit eine Schraubenspitze heraus.
Frau Sänger hatte oben hinter den linken Ohr eine korrespondierende kleine Verletzung.

Dieses Hörgerät ist nicht wie bei modernen Gehäusen üblich mit hauchfeinen Stiften gesichert, die nur herausgedrückt werden, sondern es ist mit fünf kleinen Gehäuseschrauben verschlossen.

Eine davon ist einen Hauch kürzer als die anderen. Diese wird im oberen Teil des Hörgeräts eingedreht, wo das Gehäuse schmaler wird.
Verwechselt man beim Zusammensetzen des Hörgerätes nun die Schrauben, dann dreht man eine zu lange Schraube in das obere schmale Ende. Diese tritt dann auf der Rückseite des Hörgeräts aus dem Gehäuse aus.

Hier hat der Hörakustiker am Urlaubsort geschlampt.
Weshalb er das Gerät auseinandergenommen hat und was er daran gemacht hat, können wir nicht sagen. Frau Sänger hat für die Durchsicht immerhin nichts bezahlen müssen.

Aber man sieht einmal mehr, dass es oft klitzekleine Dinge sind, die sich zu ganz großen Problemen auswachsen können.
Die kleine Verletzung bei der alten Dame wird sicher schnell abklingen. Aber wer weiß, was sich daraus alles hätte entwickeln können.

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