• Schwerhörigkeit – Schlimme Folgen im ganzen Organismus

    Schwerhörigkeit als Krankheitszeichen weist offenbar weit über das Gehör hinaus. Eine aktuelle Studie bestätigt das erneut.

    Darüber schreibt Robert Bublak in der Ärztezeitung.
    Den kompletten Artikel verlinken wir Ihnen gerne weiter unten.

    Bei den weiteren Folgen der Schwerhörigkeitgeht es nicht allein um Assoziationen mit Depressionen, kognitiven Einbußen und Demenz„, heißt es in der Ärztezeitung.

    Frühere Studien haben ja längst belegt, dass Einschränkungen im Denken und eine früh oder verschärft eintretende Demenz die Folgen einer Schwerhörigkeit sein können.

    Robert Bublak schreibt demnach auch weiter über eine Hörbeeinträchtigung: „Hörverlust scheint ein Zeichen dafür zu sein, dass es im Körper insgesamt nicht zum Besten steht.“

    • das Risiko für Stürze und Knochenbrüche steigt,
    • Schwerhörige haben ein höheres Risiko für Herzinfarkte
    • das Schlaganfallrisiko steigt

    Es heißt weiter:

    „Die Frage nach dem Zusammenhang (zwischen Hörbeeinträchtigung und dem Auftreten der o.g. Folgen, Anm. d. Red.) kann diese Studie nicht beantworten. Doch sie wäre dringend zu klären. Denn nur dann ließe sich abschätzen, ob der Einsatz von Hörhilfen sich positiv auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirkt.“

    Erwiesen scheint also, dass Menschen mit einem Hörverlust ein erheblich größeres Risiko für Demenz, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Knochenbrüche haben. Das kann nur die Spitze des Eisberges sein, denn was noch alles die Folge einer Hörbeeinträchtigung sein kann, ist längst noch nicht abschließend untersucht.

    Die Mediziner weisen aber darauf hin, dass noch nicht abschließend geklärt ist, ob die Schwerhörigkeit nun eine Folge von irgendetwas ist, das alles das zusammen auslöst, oder ob die Hörbeeinträchtigung die Ursache für all das ist.

    Bis diese Frage abschließend geklärt ist gilt auf jeden Fall: Das frühzeitige Tragen von Hörgeräten und der Ausgleich einer Hörminderung durch Gesundheitsprodukte vom Hörakustiker können den Gesundheitszustand des Menschen weit über das gute Hören hinaus stärken und verbessern.

    Mehr darüber in der Ärztezeitung



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    Titelbild: Symbolfoto AlarconAudiovisual / Pixabay

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