Keine Tacos für Gehörlosen

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Der gehörlose Brandon Washburn wollte an Silvester in Kettering (Ohio/USA) im Drive-In des Schnellrestaurants Taco Bell Essen bestellen.
Da Washburn sich nur eingeschränkt verständlich machen kann, hatte er seine Bestellung ins Handy getippt und zeigte dem Mitarbeiter am Schalter diesen Text.

Daraufhin wurde der gehörlose Mann abgewiesen. Der Mitarbeiter von Taco Bell verweigerte die Bestellannahme.
Das sei gegen die Unternehmenspolitik, soll der Mann gesagt haben und schloss das Fensterchen des Schalters.

Als Washburn weiterhin sein Handy in Richtung Bestellfenster hielt, sagte der Angestellte, er würde die Polizei rufen, wenn der Mann nicht wegfahren würde.
Erst als der Angestellte dann wirklich zum Telefonhörer griff, fuhr Washburn unverrichteter Dinge ab.

Eine Freundin von Brandon Washburn hielt den Vorfall in einem Video fest.
Auch in den NBC-Nachrichten wurde über den Vorfall berichtet.
Washburns Mutter, Becky Rosemont Burch, postete das Video am 2. Januar auf Facebook.
Sie sagt dazu: „Dies ist mein gehörloser Sohn, der im Taco Bell Drive-Thru diskriminiert wird. Er hat nur versucht, ihnen seine Bestellung zu zeigen. Aber sie wiesen die Bestellung mit der Begründung an, das sei gegen die Unternehmensrichtlinien. Ja wirklich? Ziemlich sicher würde das ADA (Americans with Disabilities Act – amerik. Behindertenorganisation) etwas anderes sagen. Ungebildete Leute.“

Ein Radiosender berichtete, dass die Polizei tatsächlich gekommen sei. Einer der Polizisten habe Washburn dann angeboten, für ihn in das Restaurant zu gehen und das Essen für Washburn zu holen. Dieser habe aber abgelehnt.

In einer Erklärung zu NBC News sagte Taco Bell, dass der involvierte Mitarbeiter nicht mehr im Unternehmen beschäftigt ist. Andere Mitarbeiter am Standort werden intensiv nachgeschult.

„Taco Bell hat eine grundlegende Politik, um alle unsere Kunden und Mitarbeiter zu respektieren, und wir verpflichten uns dazu, ein Umfeld ohne Diskriminierung oder Belästigung aufrechtzuerhalten“, heißt es in der Erklärung.

Quelle: Twittersmash
Bild: savortonight / Pixabay

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(si)





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