Ich soll jetzt Hörgeräte bekommen – was nun? – Die Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt ist abgeschlossen. Der Hörtest hat bestätigt, was Sie möglicherweise schon seit längerer Zeit geahnt haben: Ihr Gehör hat nachgelassen und Sie sollen Hörgeräte bekommen.
ansehen/verstecken
- Hörgeräte sind kein Zeichen von Alter oder Schwäche
- Der erste Schritt: Verstehen Sie Ihre Diagnose
- Die Hörgeräteverordnung
- Wie finde ich einen guten Hörakustiker?
- Muss ich mehrere Hörakustiker vergleichen?
- Was bezahlt die Krankenkasse?
- Verlangen Sie auch ein Gerät ohne hohen Eigenanteil
- Ein oder zwei Hörgeräte?
- Welche Bauform ist die richtige?
- Akku oder Batterie?
- Probetragen ist unverzichtbar
- Warum klingt am Anfang alles so ungewohnt?
- Hörgeräte müssen mehrfach eingestellt werden
- Erwarten Sie kein vollkommen normales Gehör
- Die Bedienung muss zu Ihnen passen
- Nehmen Sie eine Begleitperson mit
- Kaufen Sie nicht unter Zeitdruck
- Nicht jede Zusatzfunktion ist für jeden notwendig
- Pflege und Wartung gehören dazu
- Schreiben Sie Ihre Fragen vorher auf
- Der vielleicht wichtigste Begleiter: „Hörgerät – und nun?“
- Was Sie jetzt konkret tun sollten
- Mein persönlicher Rat
- Fazit
- Häufige Fragen
- Was sollte ich als Erstes tun, wenn ich Hörgeräte bekommen soll?
- Muss ich das erste angebotene Hörgerät nehmen?
- Sollte ich auch Hörgeräte ohne hohen Eigenanteil ausprobieren?
- Warum klingt mit Hörgeräten am Anfang alles so laut?
- Wie lange dauert die Gewöhnung an Hörgeräte?
- Wo finde ich weitere Informationen für den Einstieg?
- Mehr Informationen rund um Hörgeräte
- Bildquellen:
Für viele Menschen ist das zunächst ein kleiner Schock.
Vielleicht haben Sie damit gerechnet, vielleicht trifft Sie die Diagnose aber auch völlig unvorbereitet. Plötzlich schwirren zahlreiche Fragen durch den Kopf:
Welche Hörgeräte brauche ich? Wie finde ich einen guten Hörakustiker? Was bezahlt die Krankenkasse? Muss ich teure Geräte kaufen? Wie lange dauert die Eingewöhnung? Und werde ich mit Hörgeräten tatsächlich wieder so gut hören wie früher?
Die wichtigste Nachricht zuerst: Sie müssen jetzt weder in Panik geraten noch sofort irgendeinen Vertrag unterschreiben. Eine Hörgeräteversorgung ist kein Notfall, bei dem Sie sich innerhalb weniger Stunden entscheiden müssen. Nehmen Sie sich Zeit, informieren Sie sich und betrachten Sie die kommenden Wochen als eine Erprobungs- und Lernphase.
Hörgeräte sind keine einfachen Lautsprecher, die man ins Ohr steckt und mit denen sofort alles wieder normal klingt. Sie sind kleine, hochentwickelte Hörcomputer, die individuell ausgewählt, programmiert und an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst werden müssen.
Hörgeräte sind kein Zeichen von Alter oder Schwäche
Noch immer verbinden viele Menschen Hörgeräte mit hohem Alter, Gebrechlichkeit oder Behinderung. Dabei tragen Menschen aller Altersgruppen Hörhilfen. Manche benötigen sie bereits als Kinder, andere nach einem Hörsturz, infolge einer Lärmschädigung oder aufgrund einer langsam fortschreitenden Altersschwerhörigkeit.
Eine Brille wird heute als vollkommen normales Hilfsmittel betrachtet. Bei Hörgeräten sind wir gesellschaftlich leider noch nicht ganz so weit. Dabei erfüllen beide grundsätzlich eine ähnliche Aufgabe: Sie gleichen eine Einschränkung eines Sinnesorgans aus.
Ein Hörgerät ist deshalb kein sichtbares Eingeständnis des Älterwerdens. Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass Sie weiterhin aktiv am Leben teilnehmen möchten.
Wer wieder besser hört, kann Gesprächen leichter folgen, versteht Fernsehsendungen besser, nimmt Warnsignale zuverlässiger wahr und muss sich in Gesellschaft nicht ständig anstrengen, um dem Gesagten zu folgen.
Unbehandelter Hörverlust kann Kommunikation, gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Die Weltgesundheitsorganisation zählt Hörgeräte und andere Hörtechnologien deshalb ausdrücklich zu den wichtigen Maßnahmen der Hörrehabilitation. (who.int)
Der erste Schritt: Verstehen Sie Ihre Diagnose
Bevor Sie sich mit Bauformen, Technikstufen, Akkus, Bluetooth und Preisen beschäftigen, sollten Sie wissen, was bei Ihnen eigentlich festgestellt wurde.
Lassen Sie sich von Ihrem HNO-Arzt erklären:
- Welche Art von Schwerhörigkeit liegt vor?
- Sind beide Ohren betroffen?
- Wie stark ist der Hörverlust?
- Welche Frequenzen sind besonders betroffen?
- Wie gut ist Ihr Sprachverstehen?
- Gibt es behandelbare Ursachen?
- Ist der Hörverlust dauerhaft oder möglicherweise vorübergehend?
- Sollten ein oder zwei Hörgeräte angepasst werden?
Bei den meisten erwachsenen Hörgeräteträgern handelt es sich um eine Innenohrschwerhörigkeit. Dabei sind häufig die feinen Sinneszellen in der Hörschnecke geschädigt. Diese Schäden lassen sich in der Regel weder durch Medikamente noch durch eine Operation rückgängig machen.
Hörgeräte können die verlorene Hörfähigkeit nicht heilen. Sie können aber dafür sorgen, dass wichtige Sprach- und Umweltgeräusche wieder besser wahrgenommen werden.
Die Hörgeräteverordnung
Wenn der HNO-Arzt eine behandlungsbedürftige Schwerhörigkeit festgestellt hat, kann er eine Verordnung für Hörgeräte ausstellen.
Diese Verordnung nehmen Sie zu einem Hörakustiker Ihrer Wahl mit. Sie sind nicht verpflichtet, einen bestimmten Betrieb aufzusuchen, nur weil Ihnen dort kurzfristig ein Termin angeboten wurde oder weil sich das Geschäft direkt neben der Arztpraxis befindet.
Auch eine Empfehlung des Arztes ist für Sie nicht bindend.
Die Wahl des Hörakustikers ist wichtig, denn Sie werden dort nicht nur ein Gerät kaufen. Eine gute Hörgeräteversorgung umfasst Hörmessungen, Beratung, Auswahl, Anpassung, Probetragen, Nachjustierungen, Wartung und spätere Betreuung.
Das Hörgerät selbst ist nur ein Teil dieser Versorgung. Ebenso wichtig sind die fachgerechte Anpassung, die Überprüfung des Hörerfolgs und die Betreuung nach der ersten Einstellung. Auch die WHO beschreibt die Hörgeräteversorgung als einen Prozess aus Hörprüfung, Anpassung sowie anschließender Nachsorge und Beratung. (cdn.who.int)
Wie finde ich einen guten Hörakustiker?
Die meisten Hörakustiker arbeiten fachkundig und seriös. Trotzdem gibt es erhebliche Unterschiede bei der Beratung, beim Zeitaufwand, bei den angebotenen Geräten und bei der Preisgestaltung.
Ein guter Hörakustiker hört Ihnen zunächst zu.
Er fragt nicht nur nach Ihrem Audiogramm, sondern möchte wissen, in welchen Situationen Sie schlecht verstehen. Das kann zum Beispiel sein:
- im Restaurant,
- bei Familienfeiern,
- am Telefon,
- im Auto,
- beim Fernsehen,
- im Beruf,
- bei Vorträgen,
- in Gottesdiensten,
- beim Musikhören,
- beim Sport,
- in sehr ruhigen Gesprächen,
- oder überall dort, wo mehrere Menschen gleichzeitig sprechen.
Diese Angaben sind wichtig, weil es nicht das eine beste Hörgerät für alle Menschen gibt.
Ein Rentner, der hauptsächlich zu Hause lebt und gelegentlich mit seiner Ehefrau fernsieht, stellt andere Anforderungen an seine Hörgeräte als eine berufstätige Lehrerin, ein Musiker, ein Verkäufer, ein viel telefonierender Büroangestellter oder ein Vereinsvorsitzender, der häufig in größeren Gruppen sprechen muss.
Achten Sie beim ersten Gespräch darauf, ob man Ihnen verständlich erklärt, was gemessen wurde und warum bestimmte Geräte empfohlen werden.
Misstrauisch sollten Sie werden, wenn Ihnen sofort ein besonders teures Modell präsentiert wird, ohne dass Ihre individuellen Hörsituationen ausführlich besprochen wurden.
Muss ich mehrere Hörakustiker vergleichen?
Sie dürfen jederzeit mehrere Hörakustiker aufsuchen und sich beraten lassen.
Ein Preisvergleich ist allerdings schwieriger als bei einem Fernseher oder einer Waschmaschine. Zum Hörgerätepreis gehören häufig verschiedene Dienstleistungen, Nachkontrollen, Reparaturabwicklungen und Serviceangebote.
Trotzdem kann ein Vergleich sinnvoll sein, insbesondere wenn Sie sich bei der ersten Beratung unter Druck gesetzt fühlen oder die vorgeschlagenen Eigenanteile sehr hoch erscheinen.
Lassen Sie sich schriftlich erläutern:
- welches Gerät angeboten wird,
- welche Technikstufe es besitzt,
- wie hoch Ihr Eigenanteil ist,
- welche Leistungen im Preis enthalten sind,
- wie lange die Probephase dauert,
- welche Garantien gelten,
- welche späteren Kosten entstehen können,
- und ob auch Geräte ohne privaten Eigenanteil ausprobiert werden können.
Was bezahlt die Krankenkasse?
Gesetzlich Versicherte haben bei medizinischer Notwendigkeit Anspruch auf eine ausreichende Hörgeräteversorgung.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes beliebige Spitzenmodell vollständig von der Krankenkasse bezahlt wird. Die Krankenkasse übernimmt einen festgelegten Betrag. Hörgeräte, die innerhalb dieser Versorgung angeboten werden, werden häufig als zuzahlungsfreie, eigenanteilsfreie oder Kassenhörgeräte bezeichnet.
Ganz kostenlos sind auch diese Geräte nicht immer, da üblicherweise die gesetzliche Zuzahlung anfällt, sofern keine Befreiung vorliegt.
Entscheiden Sie sich für zusätzliche Komfort- oder Technikmerkmale, kann ein privater Eigenanteil entstehen.
Solche Mehrkosten können beispielsweise durch folgende Wünsche entstehen:
- besonders kleine Bauformen,
- wiederaufladbare Akkus,
- erweiterte Störgeräuschunterdrückung,
- automatische Situationserkennung,
- direkte Bluetooth-Verbindungen,
- besonders viele Hörprogramme,
- besondere Mikrofontechnik,
- Fernbedienung über eine Smartphone-App,
- oder zusätzliche Komfortfunktionen.
Diese Funktionen können nützlich sein. Sie sind aber nicht für jeden Menschen notwendig.
Verlangen Sie auch ein Gerät ohne hohen Eigenanteil
Lassen Sie sich nicht ausschließlich hochpreisige Hörgeräte vorführen.
Bitten Sie ausdrücklich darum, zunächst auch ein Gerät ohne oder mit nur geringem privatem Eigenanteil auszuprobieren. Nur wenn Sie unterschiedliche Technikstufen selbst im Alltag getestet haben, können Sie beurteilen, ob ein teureres Gerät für Sie einen spürbaren Mehrwert bietet.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Welches Hörgerät besitzt die meisten Funktionen?“
Sondern:
„Mit welchem Hörgerät verstehe ich in meinen wichtigen Alltagssituationen am besten?“
Ein Gerät kann technisch beeindruckend sein und trotzdem nicht zu Ihnen passen. Umgekehrt kann ein vergleichsweise einfaches Hörgerät bei einer sorgfältigen Anpassung sehr gute Ergebnisse liefern.
Ein oder zwei Hörgeräte?
Wenn beide Ohren schwerhörig sind, werden in der Regel auch beide Ohren versorgt.
Das hat gute Gründe. Das beidseitige Hören hilft uns dabei, Geräusche räumlich einzuordnen, Sprache im Störlärm besser herauszufiltern und zu erkennen, aus welcher Richtung ein Fahrzeug, ein Ruf oder ein Warnsignal kommt.
Manche Menschen möchten aus Kostengründen zunächst nur ein Hörgerät tragen. Andere glauben, das bessere Ohr komme noch ohne Unterstützung aus.
Ob eine ein- oder beidseitige Versorgung sinnvoll ist, hängt jedoch vom jeweiligen Hörverlust ab und sollte fachlich entschieden werden. Eine Versorgung nur eines Ohres kann bei beidseitiger Schwerhörigkeit dazu führen, dass räumliches Hören und Sprachverstehen unnötig eingeschränkt bleiben. Ich rate zu einer beidseitigen Versorgung.
Welche Bauform ist die richtige?
Hörgeräte gibt es in verschiedenen Bauformen.
Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte
Bei diesen Geräten sitzt der eigentliche Hörcomputer hinter der Ohrmuschel. Der Schall wird entweder über einen dünnen Schlauch oder über einen kleinen Lautsprecher in den Gehörgang geleitet.
Diese Bauform ist sehr verbreitet. Sie bietet Platz für leistungsfähige Technik, gute Mikrofone, Akkus oder größere Batterien und lässt sich bei vielen Arten von Hörverlust einsetzen.
Moderne Hinter-dem-Ohr-Geräte sind meist deutlich kleiner und unauffälliger, als viele Menschen erwarten.
Im-Ohr-Hörgeräte
Diese Geräte sitzen teilweise oder vollständig im Gehörgang beziehungsweise in der Ohrmuschel.
Sie können sehr dezent sein, sind aber nicht für jeden Gehörgang und nicht für jeden Hörverlust geeignet. Auch die Fingerfertigkeit spielt eine Rolle. Sehr kleine Geräte lassen sich bei eingeschränkter Feinmotorik möglicherweise nur schwer einsetzen, herausnehmen und reinigen.
Ex-Hörer-Geräte
Bei dieser verbreiteten Variante sitzt der Hörgeräte-Lautsprecher direkt im Gehörgang, während der übrige Teil des Geräts hinter dem Ohr getragen wird.
Solche Geräte sind klein, leistungsfähig und können häufig sehr flexibel angepasst werden.
Welche Bauform für Sie geeignet ist, hängt nicht nur vom Aussehen ab. Entscheidend sind unter anderem Ihr Hörverlust, die Beschaffenheit Ihrer Ohren, Ihre Fingerfertigkeit, Ihre Sehfähigkeit, Ihre Schweißbildung, Ihr Beruf und Ihre persönlichen Vorlieben.
Akku oder Batterie?
Viele moderne Hörgeräte besitzen eingebaute Akkus und werden nachts in eine Ladestation gestellt.
Das ist bequem und erspart den regelmäßigen Batteriewechsel. Allerdings müssen Sie daran denken, die Geräte täglich zu laden. Bei einem längeren Stromausfall oder auf Reisen kann eine zusätzliche Lademöglichkeit sinnvoll sein.
Batteriebetriebene Hörgeräte haben den Vorteil, dass sich leere Batterien innerhalb weniger Sekunden austauschen lassen. Ersatzbatterien können leicht mitgenommen werden.
Für Menschen mit eingeschränkter Fingerbeweglichkeit kann das Hantieren mit kleinen Batterien jedoch schwierig sein.
Auch hier gibt es keine allgemeingültig beste Lösung.
Probetragen ist unverzichtbar
Hörgeräte sollten Sie nicht ausschließlich im ruhigen Anpassraum des Hörakustikers beurteilen.
Dort sprechen meist nur zwei Menschen miteinander. Es gibt kaum Hintergrundgeräusche, keine klappernden Teller, keinen Straßenverkehr und keine durcheinandersprechende Familie.
Die eigentliche Prüfung findet deshalb in Ihrem Alltag statt.
Tragen Sie die Geräte:
- beim Fernsehen,
- beim Einkaufen,
- bei einem Spaziergang,
- in einem Restaurant,
- im Auto,
- bei einem Familiengespräch,
- am Telefon,
- bei der Arbeit,
- und in ruhiger Umgebung.
Notieren Sie sich, was gut funktioniert und was Sie stört. Hilfreiche Aufzeichnungen könnten beispielsweise so aussehen:
„Fernsehen gut, aber Geschirrklappern zu laut.“
„Stimme meiner Frau klarer, Männerstimmen noch dumpf.“
„Im Auto besser, aber Blinker ungewöhnlich laut.“
„Beim Spaziergang zu viele Windgeräusche.“
„Telefonieren links gut, rechts zu leise.“
Mit solchen konkreten Angaben kann der Hörakustiker die Geräte gezielt nachjustieren.
Warum klingt am Anfang alles so ungewohnt?
Viele neue Hörgeräteträger erschrecken, wenn sie ihre Geräte zum ersten Mal tragen.
Plötzlich raschelt die Kleidung. Schritte klingen laut. Wasser rauscht ungewohnt kräftig. Besteck klappert. Die eigene Stimme klingt fremd. Selbst das Umblättern einer Zeitung kann zunächst erstaunlich laut erscheinen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass die Geräte falsch eingestellt sind.
Das Gehirn hat sich möglicherweise über Jahre an den schleichenden Hörverlust gewöhnt. Viele Geräusche wurden ausgeblendet oder gar nicht mehr wahrgenommen. Mit Hörgeräten sind sie plötzlich wieder vorhanden.
Nun muss das Gehirn lernen, wichtige und unwichtige Geräusche neu zu sortieren.
Diese Gewöhnung dauert unterschiedlich lange. Manche Menschen kommen nach wenigen Tagen gut zurecht. Andere benötigen mehrere Wochen oder Monate.
Wichtig ist, die Hörgeräte möglichst regelmäßig zu tragen. Wer sie nur sonntags für zwei Stunden einsetzt, gibt seinem Gehirn kaum Gelegenheit, sich an das neue Hören zu gewöhnen.
Hörgeräte müssen mehrfach eingestellt werden
Die erste Einstellung ist nur ein Anfang.
Es ist vollkommen normal, dass Hörgeräte in den folgenden Wochen mehrfach nachjustiert werden müssen. Vielleicht ist die Gesamtlautstärke zu hoch, bestimmte Töne sind unangenehm, Sprache klingt scharf oder Hintergrundgeräusche sind zu dominant.
Beschreiben Sie möglichst genau, was Sie wahrnehmen.
Die Aussage „Die Geräte gefallen mir nicht“ hilft bei der Einstellung nur wenig.
Besser ist:
„Hohe Frauenstimmen klingen schrill.“
„Papier raschelt unangenehm laut.“
„Im Restaurant verstehe ich die Person gegenüber nicht.“
„Meine eigene Stimme klingt, als spräche ich in einen Eimer.“
„Beim Autofahren höre ich zu viel Reifengeräusch.“
Je genauer Sie die Situation schildern, desto gezielter kann der Hörakustiker reagieren.
Erwarten Sie kein vollkommen normales Gehör
Moderne Hörgeräte können erstaunlich viel. Sie können Sprache hervorheben, störende Geräusche reduzieren, verschiedene Hörsituationen erkennen und sich mit Telefonen, Fernsehern oder anderen Geräten verbinden.
Trotzdem ersetzen sie kein gesundes menschliches Ohr.
Sie machen nicht einfach alles wieder genauso, wie es früher war.
Vor allem in großen Gruppen, in halligen Räumen oder bei starkem Hintergrundlärm kann das Sprachverstehen trotz guter Hörgeräte schwierig bleiben.
Das ist kein persönliches Versagen und nicht automatisch ein Beweis für schlechte Geräte. Auch moderne Technik stößt an physikalische und biologische Grenzen.
Realistische Erwartungen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Hörgeräteversorgung.
Die Bedienung muss zu Ihnen passen
Lassen Sie sich alle wichtigen Handgriffe zeigen:
- Wie werden die Hörgeräte eingesetzt?
- Wie werden sie herausgenommen?
- Wie erkennt man das rechte und das linke Gerät?
- Wie werden Lautstärke und Programme verändert?
- Wie schaltet man die Geräte ein und aus?
- Wie werden Batterien gewechselt?
- Wie werden Akkugeräte geladen?
- Wie werden Filter und Schirmchen gewechselt?
- Wie werden die Geräte gereinigt?
- Was ist bei Feuchtigkeit zu tun?
- Wie verbindet man die Geräte mit dem Smartphone?
- Wie funktioniert das Telefonieren?
- Was tun bei Pfeifen, Knistern oder Aussetzern?
Lassen Sie sich diese Dinge ruhig mehrfach erklären. Machen Sie bei Bedarf mit dem Smartphone Fotos oder kurze Videos von einzelnen Handgriffen.
Es ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz, wenn man sich die Bedienung nicht beim ersten Mal merken kann. Neue Hörgeräte sind erklärungsbedürftige technische Geräte.
Nehmen Sie eine Begleitperson mit
Gerade zu den ersten Terminen kann es hilfreich sein, den Ehepartner, ein erwachsenes Kind oder eine andere vertraute Person mitzunehmen.
Bei einem Beratungsgespräch werden viele Informationen vermittelt. Wer gleichzeitig versucht, gut zuzuhören, technische Begriffe zu verstehen und über Preise nachzudenken, kann leicht etwas übersehen.
Eine Begleitperson kann Fragen stellen, sich Hinweise notieren und später dabei helfen, verschiedene Angebote einzuordnen.
Außerdem weiß der Partner oft sehr genau, in welchen Alltagssituationen Verständigungsprobleme auftreten.
Kaufen Sie nicht unter Zeitdruck
Sie müssen ein Hörgerät nicht deshalb kaufen, weil ein angebliches Sonderangebot nur noch bis Freitag gilt.
Auch Aussagen wie „Dieses Modell ist heute zufällig im Angebot“, „Die Krankenkasse genehmigt das nur jetzt“ oder „Sie sollten sofort unterschreiben, bevor die Preise steigen“ sollten Sie kritisch prüfen.
Eine Hörgeräteversorgung ist eine langfristige Entscheidung. Hörgeräte werden meist über viele Jahre getragen. Deshalb ist es vernünftig, Angebote sorgfältig zu vergleichen und Geräte ausgiebig zu testen.
Lassen Sie sich nicht von technischen Schlagworten beeindrucken, die Sie nicht verstehen.
Seien Sie bitte auch sofort skeptisch, wenn der Hörakustiker die zuzahlungsfreien Hörgeräte schlechtredet oder so tut, als würden die nichts taugen!
Fragen Sie nach.
Ein seriöser Hörakustiker wird Ihnen die Unterschiede verständlich erklären können.
Nicht jede Zusatzfunktion ist für jeden notwendig
Bluetooth, Smartphone-Steuerung, künstliche Intelligenz, automatische Umgebungserkennung, Musikprogramme, Windmanagement und Sprachfokus können sehr nützlich sein.
Doch nicht jeder benötigt alles.
Wer kein Smartphone besitzt, braucht möglicherweise keine umfangreiche App-Steuerung. Wer nie telefoniert und kaum fernsieht, benötigt vielleicht keine besonderen Streamingfunktionen. Wer dagegen beruflich viele Videokonferenzen führt, kann von einer guten Bluetooth-Anbindung erheblich profitieren.
Entscheidend ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was Ihren Alltag tatsächlich verbessert.
Pflege und Wartung gehören dazu
Hörgeräte sitzen viele Stunden am Körper. Sie kommen mit Hautfett, Schweiß, Ohrenschmalz, Staub und Feuchtigkeit in Berührung.
Deshalb müssen sie regelmäßig gepflegt werden.
Reinigen Sie Ihre Geräte nur mit den dafür vorgesehenen Hilfsmitteln. Verwenden Sie kein Wasser, keinen Alkohol, keine aggressiven Haushaltsreiniger und keine spitzen Gegenstände.
Je nach Bauform müssen Filter, Schirmchen, Schläuche oder Ohrpassstücke regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden.
Bewahren Sie Hörgeräte nicht lose in einer Tasche oder Hosentasche auf. Dort können sie beschädigt, verschmutzt oder versehentlich mitgewaschen werden.
Besonders gefährlich sind Haustiere. Hunde und Katzen werden durch den Geruch von Ohrenschmalz angezogen und können Hörgeräte innerhalb weniger Sekunden zerbeißen.
Schreiben Sie Ihre Fragen vorher auf
Beim Hörakustiker fallen einem oft nicht alle Fragen ein.
Eine kleine Checkliste hilft:
- Welche Art von Hörverlust habe ich?
- Warum empfehlen Sie gerade diese Bauform?
- Welche Geräte gibt es ohne privaten Eigenanteil?
- Welche Unterschiede höre ich tatsächlich?
- Wie lange darf ich die Geräte testen?
- Kann ich mehrere Modelle vergleichen?
- Welche Kosten entstehen insgesamt?
- Welche Leistungen sind im Preis enthalten?
- Was kostet eine spätere Reparatur?
- Wie lange gilt die Garantie?
- Wie oft sind Nachkontrollen vorgesehen?
- Was passiert bei Verlust?
- Sind die Geräte gegen Feuchtigkeit geschützt?
- Kann ich damit telefonieren und fernsehen?
- Was geschieht, wenn ich mit den Geräten nicht zurechtkomme?
Der vielleicht wichtigste Begleiter: „Hörgerät – und nun?“
Gerade am Anfang prasseln sehr viele Informationen auf neue Hörgeräteträger ein.
Der HNO-Arzt erklärt das Audiogramm, der Hörakustiker spricht über Frequenzen, Technikstufen, Bauformen, Ohrpassstücke, Hörer, Mikrofone, Akkus und Zusatzfunktionen. Gleichzeitig sollen Sie Geräte ausprobieren, Preise vergleichen und beurteilen, wie gut Sie damit hören.
Das kann überfordern.
Genau für diese Situation habe ich den Ratgeber „Hörgerät – und nun? – Ein ehrlicher Wegweiser für alle, die (wieder) hören wollen“ geschrieben.
Das Buch richtet sich an Menschen, die zum ersten Mal Hörgeräte bekommen sollen, ebenso wie an erfahrene Hörgeräteträger, die mit ihrer bisherigen Versorgung unzufrieden sind oder vor einer Neuversorgung stehen.
Es begleitet Sie von den ersten Untersuchungen bis zum täglichen Leben mit Hörgeräten.
Dabei geht es nicht darum, Ihnen ein bestimmtes Hörgerät, einen Hersteller oder eine bestimmte Preisklasse zu empfehlen. Der Ratgeber soll Sie vielmehr in die Lage versetzen, selbst die richtigen Fragen zu stellen und Angebote besser beurteilen zu können.
Auf 113 Seiten werden die wichtigsten Themen rund um die Hörgeräteversorgung verständlich und praxisnah behandelt. Das Buch erläutert den Weg vom Arztbesuch über die Auswahl und Anpassung bis zur späteren Nutzung im Alltag. Es berücksichtigt sowohl einfache Basisversorgungen als auch moderne Hightech-Hörgeräte und richtet sich an Senioren, Berufstätige, Eltern und andere Menschen, die sich beim Thema Hören besser orientieren möchten. (dreibeinblog.de)
Warum dieses Buch hilfreich ist
Bei einer Hörgeräteversorgung müssen Sie innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Entscheidungen treffen.
Doch die meisten Betroffenen wissen zu Beginn noch gar nicht, welche Fragen sie stellen sollten.
Genau hier setzt „Hörgerät – und nun?“ an.
Das Buch hilft Ihnen,
- die Diagnose besser zu verstehen,
- realistische Erwartungen an Hörgeräte zu entwickeln,
- die Aufgaben von HNO-Arzt und Hörakustiker zu unterscheiden,
- verschiedene Hörgerätebauformen einzuordnen,
- Basis- und Komfortversorgung besser zu vergleichen,
- Werbeaussagen kritisch zu beurteilen,
- die Probephase sinnvoll zu nutzen,
- Probleme bei der Eingewöhnung zu erkennen,
- konkrete Fragen für den Hörakustiker vorzubereiten,
- und typische Anfängerfehler zu vermeiden.
Viele Menschen beschäftigen sich erst dann intensiv mit Hörgeräten, wenn die Verordnung bereits auf dem Tisch liegt. Dann fehlt häufig die Zeit, sich umfassend einzulesen.
Das Buch fasst deshalb das notwendige Grundwissen so zusammen, dass es auch ohne medizinische oder technische Vorkenntnisse verständlich bleibt.
Ein unabhängiger Wegweiser
Die Hörgerätebranche arbeitet naturgemäß mit Produktwerbung, Technikstufen und Verkaufsargumenten.
Das ist zunächst nicht verwerflich. Hörakustiker müssen wirtschaftlich arbeiten, und moderne Hörgeräte besitzen tatsächlich erhebliche technische Unterschiede.
Als Kunde sollten Sie dennoch verstehen, welche Funktionen Sie benötigen und wofür Sie einen privaten Eigenanteil bezahlen.
„Hörgerät – und nun?“ ist deshalb bewusst als ehrlicher Wegweiser angelegt. Das Buch verspricht keine Wunder und redet bestehende Schwierigkeiten nicht klein.
Es erklärt, warum ein teures Hörgerät nicht automatisch das beste Gerät für jeden Menschen ist, weshalb die Qualität der Anpassung mindestens ebenso wichtig wie die Technik ist und warum Geduld bei der Eingewöhnung unverzichtbar bleibt.
Ein Buch für Betroffene und Angehörige
Der Ratgeber eignet sich nicht nur für die Person, die Hörgeräte bekommen soll.
Auch Ehepartner, Kinder und andere Angehörige profitieren davon, wenn sie verstehen, wie Schwerhörigkeit funktioniert und weshalb Hörgeräte nicht jede Verständigungsschwierigkeit sofort beseitigen.
Angehörige erwarten manchmal, dass nach der ersten Anpassung alles wieder so funktioniert wie früher.
Der Hörgeräteträger wiederum empfindet die neue Klangwelt zunächst möglicherweise als laut, künstlich oder anstrengend.
Wenn beide Seiten wissen, dass die Eingewöhnung Zeit benötigt, lassen sich unnötige Enttäuschungen und Konflikte vermeiden.
Eine sinnvolle Vorbereitung auf den Hörakustikertermin
Am besten lesen Sie das Buch nicht erst, wenn Sie die endgültigen Hörgeräte bereits gekauft haben.
Nehmen Sie es möglichst früh zur Hand, idealerweise vor dem ersten ausführlichen Beratungsgespräch beim Hörakustiker.
Markieren Sie wichtige Stellen und schreiben Sie Ihre Fragen auf.
So gehen Sie besser vorbereitet in die Gespräche und können die vorgeschlagenen Geräte und Leistungen sachlicher beurteilen.
Das Buch ersetzt weder die ärztliche Untersuchung noch die fachgerechte Anpassung durch einen Hörakustiker. Es hilft Ihnen aber dabei, diese Termine besser zu verstehen und selbstbewusster wahrzunehmen.
Erhältlich als Taschenbuch
„Hörgerät – und nun? – Ein ehrlicher Wegweiser für alle, die (wieder) hören wollen“
Autor: Peter Wilhelm
Umfang: 113 Seiten
ISBN: 9798284980019
ASIN: B0F9R2W3YT
Ausgabe: Taschenbuch
Das Buch ist über Amazon sowie direkt über den Autor erhältlich.
Weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit finden Sie hier:
Was Sie jetzt konkret tun sollten
Nachdem Ihnen Hörgeräte empfohlen wurden, können Sie Schritt für Schritt vorgehen:
- Lassen Sie sich Ihre Diagnose und Ihr Audiogramm erklären.
- Nehmen Sie die Hörgeräteverordnung mit.
- Suchen Sie sich einen Hörakustiker, bei dem Sie sich gut beraten fühlen.
- Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Hörsituationen möglichst genau.
- Lassen Sie sich auch eine Versorgung ohne hohen Eigenanteil zeigen.
- Testen Sie verschiedene Geräte in Ihrem wirklichen Alltag.
- Notieren Sie positive und negative Höreindrücke.
- Vereinbaren Sie Nachbesserungstermine.
- Tragen Sie die Geräte regelmäßig.
- Lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung nicht unter Druck setzen.
- Informieren Sie sich unabhängig.
- Nutzen Sie den Ratgeber „Hörgerät – und nun?“ als Begleiter durch die Anpassungsphase.
Mein persönlicher Rat
Betrachten Sie Hörgeräte nicht als lästige medizinische Apparate, die Ihnen gegen Ihren Willen aufgezwungen werden.
Betrachten Sie sie als Werkzeuge.
Ein gutes Werkzeug muss zum Menschen, zur Aufgabe und zum Alltag passen. Es muss richtig eingestellt sein, und man muss lernen, damit umzugehen.
Geben Sie sich und Ihren Ohren Zeit.
Es ist vollkommen normal, wenn nicht schon am ersten Tag alles perfekt klingt. Es ist auch normal, wenn mehrere Anpassungstermine notwendig sind oder wenn Sie unterschiedliche Modelle ausprobieren möchten.
Bleiben Sie kritisch, aber bleiben Sie auch geduldig.
Die meisten erfolgreichen Hörgeräteversorgungen entstehen nicht durch einen spektakulären ersten Moment, sondern durch schrittweise Verbesserungen.
Fazit
Die Nachricht „Sie brauchen Hörgeräte“ ist kein Grund zur Verzweiflung.
Sie ist vielmehr der Beginn eines Prozesses, an dessen Ende Sie Gespräche wieder leichter verfolgen, Ihre Umgebung bewusster wahrnehmen und aktiver am Alltag teilnehmen können.
Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl. Probieren Sie verschiedene Geräte aus. Stellen Sie Fragen. Bestehen Sie auf verständlichen Erklärungen. Lassen Sie sich nicht von Preisen, Werbeversprechen oder technischen Begriffen einschüchtern.
Und vor allem: Informieren Sie sich, bevor Sie eine langfristige Entscheidung treffen.
Der Ratgeber „Hörgerät – und nun?“ begleitet Sie dabei vom ersten Arztbesuch bis zum Leben mit den neuen Hörgeräten. Er bietet Ihnen Orientierung, erklärt Zusammenhänge und hilft Ihnen, mit realistischen Erwartungen und dem notwendigen Wissen in die Hörgeräteversorgung zu starten.
Denn ein Hörgerät ist kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein Hilfsmittel für Menschen, die wieder besser hören und mitten im Leben bleiben möchten.
Mehr Informationen rund um Hörgeräte
Wer Hörgeräte bekommen soll, steht häufig vor vielen Fragen. Unser Ziel ist es, Ihnen den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. Auf HÖRGERÄTE-INFO.NET finden Sie deshalb zahlreiche Ratgeber rund um Schwerhörigkeit, Hörverlust, Hörgeräte für Anfänger und den gesamten Weg von der HNO-Hörgeräteverordnung bis zum fertig angepassten Hörgerät.
Wir erklären Ihnen verständlich, wie Sie ein gutes Hörgerät finden, worauf Sie beim Hörgeräte kaufen achten sollten, wie Sie verschiedene Hörgeräte vergleichen und welche Unterschiede zwischen Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten, Im-Ohr-Hörgeräten und Ex-Hörer-Hörgeräten bestehen. Außerdem erfahren Sie, wann Hörgeräte mit Akku oder Batterie sinnvoll sind, welche Hörgeräte-Bluetooth- und Hörgeräte-Smartphone-Funktionen wirklich nützlich sind und wie die Hörgeräte-Eingewöhnung sowie das Probetragen von Hörgeräten erfolgreich gelingen.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Beiträge ist die Frage, welche Hörgeräte die Krankenkasse bezahlt, wann Kassenhörgeräte oder Hörgeräte ohne Zuzahlung ausreichen und in welchen Fällen sich ein Eigenanteil lohnt. Ebenso finden Sie Informationen über die Hörgeräte-Beratung, das Einstellen von Hörgeräten, notwendige Nachjustierungen, die Pflege und Wartung von Hörgeräten, das Sprachverstehen mit Hörgeräten, den Ausgleich eines Hörverlustes sowie das Leben mit Hörgeräten im Alltag.
Wenn Sie sich unabhängig informieren möchten, empfehlen wir Ihnen außerdem das Buch „Hörgerät – und nun?“ von Peter Wilhelm. Dieser Hörgeräte-Ratgeber begleitet Sie Schritt für Schritt durch die Versorgung bei Schwerhörigkeit, hilft Ihnen bei der Auswahl der passenden Hörgeräte und beantwortet die Fragen, die sich nahezu jeder neue Hörgeräteträger stellt. Ganz gleich, ob Sie besser hören mit Hörgeräten möchten, erstmals Hörgeräte erhalten oder nach einer Neuversorgung suchen – auf HÖRGERÄTE-INFO.NET und im Buch „Hörgerät – und nun?“ finden Sie verständliche, unabhängige und praxisnahe Informationen rund um modernes Hören.
Bildquellen:
- hoergeraet-un-nun: Peter Wilhelm















