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Farbige Aufkleber reichen nicht: Mein Kind will das Hörgerät nicht

Im Allgemeinen sind es ältere Menschen, wenn wir hier vom Hörgeräteträger oder der Hörgeräteträgerin sprechen.
Aber das ist nur die halbe „miete„. Denn natürlich gibt es auch wahnsinnig viele junge Menschen und Kinder mit einer Hörbehinderung.
Eine Gruppe ist die der Kinder, die taub oder mit einen gestörten Gehör geboren werden. Oft sind Infektionen während der Schwangerschaft oder die genetische Disposition hierfür ausschlaggebend.

Wenn Kin der zum Hörakustiker kommen, sind sie am besten bei einem Hörakustiker aufgehoben, der sich in besonderem Maße mit der Hörgeräte oder CI-Anpassung bei Kindern auskennt.
Das kann, muss aber nicht, ein Pädakustiker sein. Diese Hörakustiker verfügen über umfangreiches pädagogisches Zusatzwissen und kennen sich mit der Entwicklung des kindlichen Gehörs sehr gut aus.

Immer wieder stehen die Hörakustiker aber vor dem Problem, dass Kinder die Hörgeräte ablehnen. Einmal kann das gleich zu Beginn der Hörgeräteversorgung sein und ein anderes Mal nach einem längeren Zeitraum des Hörgerätetragens.

Die anfänglichen Schwierigkeiten sind zumeist bei kleinen Kindern gegeben, die sich noch nicht artikulieren können. Das Hörsystem wird als Fremdkörper und lästig empfunden und immer wieder abgenommen.
Dadurch kann keine richtige Gewöhnung an das Hörgerät erfolgen und das Kind lernt den großen Nutzen der Apparate gar nicht kennen.
Ist das nämlich der Fall, dass das Kind den großen Nutzen spürt, wird es die Hörgeräte lieber tragen. Ja, wir kennen Fälle, in denen Kinder ganz begeisterte Hörgeräteträger wurden.

Allerdings kann es auch später im Kindergarten oder in der Schule zu Problemen kommen.
Plötzlich will das Kind die an und für sich super akzeptierten Hörgeräte nicht mehr tragen. Vor allem dann nicht, wenn es in den Kindergarten oder die Schule gehen muss.
Hier spielen meist Hänseleien (die hin bis zum Mobbing gehen können) eine große Rolle.

Oft wird dieses Verhalten dadurch initiiert, weil Erzieher und Erzieherinnen auf der einen und Lehrer und Lehrerinnen auf der anderen Seite alles besonders gut machen wollen. Indem die Pädagogen auf die Einschränkung der hörbehinderten Kinder eingehen, gewähren sie diesen ungewollt einen Ausnahmestatus. Hierauf können andere Kinder, die vermeintlich nicht so viel Aufmerksamkeit genießen, mit Eifersucht reagieren. Und diese kann sich in Hass und Ablehnung gegenüber dem behinderten Kind niederschlagen.

Hier sind alle Beteiligten gefordert, sowohl die Erziehungskräfte, als auch die Eltern und nicht zuletzt das hörbeeinträchtigte Kind selbst.

Ganz früh sollte damit begonnen werden, dem Kind Selbstvertrauen zu vermitteln. Erzieher und Lehrer sollten den anderen Kindern gegenüber darlegen, dass die Rücksichtnahme und Durchführung eigener Maßnahmen für Behinderte etwas vollkommen Selbstverständliches sind.

Es ist eine gute Idee, die hörbehinderten Kinder dazu anzuleiten, sich im Falle von Hänseleien und Mobbing gleich an die Erzieher zu wenden. Kinder kommen oft mit dieser Situation nicht klar und kehren sich dann aus Überforderung mit ihrem Leid nach innen.



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