Das Produkt, das mir zugesandt wurde, heißt Claria CIC Pro. Der Untertitel auf der Verpackung lautet „Das revolutionäre Mini-Hörgerät“. Geliefert werden zwei Hörverstärker-Geräte, eine Ladestation mit durchsichtigem Deckel, ein paar Ohrstücke aus Silikon oder ähnlichem Material, Reinigungsbürstchen und ein kleiner Kreuzschlitzschraubendreher, sowie ein USB-A- auf USB-C-Ladekabel. Außerdem dabei ist eine 15-seitige kleine, deutsche Bedienungsanleitung. Auf dieser Anleitung steht „Claria – unsichtbare Hörhilfe“.
ansehen/verstecken
- Kurzfassung für alle, die nicht so viel lesen möchten
- Sind die Claria CIC Pro medizinische Hörgeräte?
- Achtung: Hörverstärker sind keine Hörgeräte
- Was würde ein Hörakustiker zu Hörverstärkern sagen?
- Was irritiert am Hörverstärker Claria CIC Pro?
- Wie hören sich die Claria CIC Pro an?
- Ist das Claria CIC Pro ein gutes Produkt?
- Gibt es Angaben zu den technischen Daten und was halten Sie davon?
- Technische Daten der Claria CIC Pro Hörverstärker laut Bedienungsanleitung – und was sie wirklich bedeuten
- Was sagen diese technischen Angaben überhaupt?
- Was ist davon insgesamt zu halten?
- Wie ist das im Vergleich zu medizinischen Hörgeräten zu bewerten?
- Die größte Gefahr solcher Geräte
- Fazit in Klartext
- Ist das Claria CIC Pro zu teuer?
- Wie ist denn die Bedienung der Claria CIC Pro einzustufen?
- Fazit: „Revolutionäres Mini-Hörgerät“ – oder doch nur ein lauter Kompromiss?
- Bildquellen:
Ein Leser meiner Hörgeräte-Informationsplattform HÖRGERÄTE-INFO.NET hat mir zwei Packungen originalverpackter Claria CIC Pro Hörverstärker zugesandt. Ich nehme diese mal unter die Lupe. Kein technischer Test aus einem Prüflabor, sondern ein Ausprobieren, Anschauen, Vergleichen und Beschreiben mit gesundem Menschenverstand und Sachkenntnis.
Kurzfassung für alle, die nicht so viel lesen möchten
Sie sehen aus wie Hörgeräte, sind aber keine: Die Claria CIC Pro sind Hörverstärker – sie machen vor allem alles lauter, nicht gezielt besser.
Das Problem: Nicht nur Sprache wird verstärkt, sondern auch Störlärm, Kaugeräusche, Atem, Tastaturklappern – das kann schnell nerven, ermüden und sogar das Restgehör belasten, wenn zu laut eingestellt wird.
Die Werbeaussagen („revolutionär“, „unsichtbar“) passen nicht zur Praxis: Die Geräte sind eher groß, stehen sichtbar aus dem Ohr und sind in der Handhabung umständlich.
Besonders unpraktisch: Lautstärke wird mit einem winzigen Schraubendreher geregelt – nicht am Ohr, nicht spontan, nicht alltagstauglich.
Minuspunkt Vertrauen: fehlende/unklare Hersteller- und Kontaktangaben sind bei körpernaher Elektronik ein echtes Warnsignal (Ersatzteile, Haftung, Support).
Preislich ist das nicht automatisch „Wucher“, aber als Lösung für eine echte Schwerhörigkeit aus meiner Sicht kein gutes Geschäft.
Mein Rat: Bei dauerhaftem Hörproblem zuerst zum HNO, dann zum Hörakustiker – dort gibt es medizinisch angepasste Hörgeräte, die Sprache gezielt verbessern und das Gehör schützen.
Sind die Claria CIC Pro medizinische Hörgeräte?
Nein. Nicht nach meiner Definition. Medizinische Hörgeräte werden meiner Meinung nach, und wohl auch nach Auffassung von HNO-Ärzten, Krankenkassen und Hörakustikern, von HNO-Ärzten nach genauer Analyse und Diagnose des persönlichen Hörverlustes verschrieben und anschließend von gut ausgebildeten Hörakustik-Meisterinnen und -meistern angepasst und individuell eingestellt. Eine solche medizinisch notwendige und vom Arzt durch eine Verordnung begründete Versorgung mit einem zugelassenen medizinischen Hilfsmittel wird von den Krankenkassen bei Vorliegen der Voraussetzungen bis auf eine geringe Zuzahlung (derzeit 1/26 10 Euro pro Gerät) in voller Höhe übernommen. Man erhält dann medizinische Hörgeräte bekannter Marken wie Phonak, Signia, Oticon, ReSound und anderen.
Geräte, die man sich selbst ohne ärztliche Diagnose und ohne Verordnung vom HNO-Arzt selbst im Supermarkt, bei AliExpress, Temu oder im Netz besorgt, sind Hörhilfen1.
Hörhilfen sind Hörverstärker. Sie machen im Prinzip alles nur lauter. Hörhilfen können nur in den wenigsten Fällen an den individuellen Hörverlust des Trägers angepasst werden. Wenn überhaupt, kann die Lautstärke geregelt oder zwischen einigen wenigen Voreinstellungen hin- und hergeschaltet werden.
Die Gefahr, die ich immer bei solchen Hörverstärkern sehe, liegt darin, dass bei vielen Geräten die Lautstärke so weit hochgedreht werden kann, dass das medizinisch nicht sinnvoll ist. Vor allem wird die Lautstärke/Verstärkung über den gesamten Frequenzbereich angehoben. Medizinische Hörgeräte verstärken nur die Frequenzbereiche, bei denen der HNO-Arzt/Hörakustiker eine Höreinschränkung festgestellt hat.
Ältere Ratsuchende, die bei mir in der Telefonsprechstunde angerufen haben, berichten oft von negativen Erfahrungen mit Hörverstärkern. Sie sagen beispielsweise:
„Das Rauschen der Geräte in ruhiger Umgebung war so groß, dass ich davon Kopfschmerzen bekommen habe.“
„Die Verstärkung hat mir geholfen, alles lauter zu hören, aber das Gerät brüllt mir ständig ins Ohr, das wurde mir zu anstrengend.“
„Die Passform im Ohr war nicht gut. Ich empfand den Stöpsel im Ohr als zu groß, drückend und auf Dauer sogar schmerzhaft.“
„Ich habe alles versucht, aber die Hörhilfen haben immer Rückkopplungen gehabt und immer mal wieder nervig gepfiffen.“
„Die Apparate haben so weit aus dem Ohr herausgeragt, dass meine Freunde und Bekannten mich ausgelacht haben.“
„Ich empfand den andauernden Druck der Lautstärke nach kurzer Zeit nur noch als ermüdend und anstrengend.“
„Ich bin mit den Hörhilfen aus dem Internet zu einem Hörakustiker gegangen, der hat es aber abgelehnt, so etwas auch nur anzufassen.“
Achtung: Hörverstärker sind keine Hörgeräte
Im Internet werden unzählige sogenannte „Hörverstärker“, „Sound Amplifier“ oder „Hearing Booster“ angeboten. Sie sehen Hörgeräten oft ähnlich, sind technisch und medizinisch aber etwas völlig anderes. Ein Hörverstärker ist kein Medizinprodukt, sondern Unterhaltungselektronik. Er ist nicht dazu gedacht, eine Schwerhörigkeit gezielt auszugleichen.
Der entscheidende Unterschied: Ein Hörverstärker macht im Grunde nur eines – er macht alles lauter. Sprache, Straßenlärm, Geschirrklappern, Windgeräusche und sogar schädlicher Lärm werden gleichermaßen verstärkt. Ein echtes Hörgerät hingegen ist ein medizinisches Hochleistungsgerät. Es analysiert den Schall, erkennt Sprache, reduziert Störgeräusche, schützt vor plötzlichen Lautspitzen und wird exakt auf den individuellen Hörverlust eingestellt.
Gefahr für das Gehör: Billige Hörverstärker verfügen in der Regel über keine verlässliche Begrenzung der Ausgangslautstärke. Plötzliche oder anhaltende Geräusche können dadurch so stark verstärkt werden, dass das ohnehin geschädigte Innenohr weiter belastet oder sogar zusätzlich geschädigt wird. Ein richtig angepasstes Hörgerät schützt das Restgehör durch automatische Pegelbegrenzung.
Gefahr für das Sprachverstehen: Hören findet nicht nur im Ohr, sondern vor allem im Gehirn statt. Dieses benötigt saubere, strukturierte Signale. Hörverstärker liefern häufig ein akustisches Durcheinander. Das kann die Höranstrengung erhöhen, ermüden, überfordern und langfristig sogar dazu führen, dass das Gehirn Sprache schlechter verarbeitet statt besser.
Trügerisches Sicherheitsgefühl: Viele Betroffene hören mit einem Verstärker zwar „mehr“, aber nicht besser. Richtungshören, Sprachklarheit und Störlärmtrennung bleiben meist schlecht. Das kann im Alltag, im Straßenverkehr oder im sozialen Miteinander problematisch und unter Umständen gefährlich sein.
Merksatz: Ein Hörverstärker ist wie eine einfache Lupe. Ein Hörgerät ist eine individuell angepasste Sehhilfe mit Schutzfiltern, Zentrierung und Korrekturwerten. Beides sieht ähnlich aus – erfüllt aber einen völlig anderen Zweck.
Empfehlung: Bei dauerhaftem Hörproblem führt der erste Weg immer zum HNO-Arzt und anschließend zum Hörakustiker. Nur dort ist eine medizinisch sinnvolle, sichere und individuell angepasste Hörversorgung möglich.
Was würde ein Hörakustiker zu Hörverstärkern sagen?
Zunächst würde der Akustiker klarstellen, dass die im Internet massenhaft angebotenen „Hörverstärker“, „Sound Amplifier“ oder „Hearing Booster“ keine medizinischen Hörgeräte sind. Sie gelten rechtlich als Unterhaltungselektronik oder Alltagshilfen – vergleichbar mit einem Walkman für die Ohren – und nicht als Medizinprodukte zur Behandlung einer Schwerhörigkeit.
Ein Hörverstärker macht alles lauter. Er unterscheidet nicht zwischen Sprache und Störgeräuschen, nicht zwischen wichtigen und unwichtigen Signalen, nicht zwischen leisem Gespräch und gefährlichem Lärm. Straßenverkehr, Geschirrklappern, Windrauschen, Kinderstimmen, das eigene Kauen – alles wird gleichermaßen verstärkt.
Ein echtes Hörgerät dagegen ist ein hochkomplexes medizinisches System, das:
- den individuellen Hörverlust in verschiedenen Frequenzbereichen berücksichtigt
- Sprache gezielt anhebt
- Störlärm erkennt und reduziert
- Impulsschall abdämpft
- Rückkopplungen verhindert
- beide Ohren koordiniert versorgt
- und vor allem: sich exakt an die medizinischen Messwerte anpassen lässt
Der Akustiker würde dem Kunden erklären, dass moderne Hörgeräte im Inneren kleine Hochleistungscomputer sind, die Schall in Echtzeit analysieren, zerlegen und situationsabhängig neu zusammensetzen.
Die zentrale Gefahr: falsche Lautstärke am falschen Ort
Ein besonders wichtiger Punkt wäre der Schutz des Restgehörs.
Billige Hörverstärker besitzen in der Regel:
- keine präzise Begrenzung der Maximallautstärke
- keine medizinisch kontrollierte Ausgangsleistung
- keine saubere Kompression lauter Signale
Das bedeutet: Ein Geräusch, das für ein gesundes Ohr harmlos ist, kann für ein vorgeschädigtes Ohr schädlich laut werden.
Der Akustiker würde warnen: Ein Hörverstärker kann das Gehör weiter schädigen, statt es zu schützen.
Insbesondere plötzliche Geräusche – klapperndes Geschirr, zuschlagende Türen, Verkehrslärm – können ungebremst verstärkt werden und das Innenohr zusätzlich belasten. Ein richtiges Hörgerät hingegen begrenzt solche Pegel automatisch.
Zweite Gefahr: Das Gehirn wird nicht richtig versorgt
Hören findet nicht nur im Ohr statt, sondern vor allem im Gehirn. Bei Schwerhörigkeit ist es entscheidend, dass das Gehirn wieder strukturierte, sortierte und verständliche Signale bekommt.
Ein Hörverstärker liefert jedoch meist ein akustisches Durcheinander. Alles wird lauter, aber nicht klarer.
Der Akustiker würde erklären, dass dies:
- das Sprachverstehen verschlechtern kann
- Höranstrengung erhöht
- Ermüdung, Kopfschmerzen und Reizüberflutung begünstigt
- und im schlimmsten Fall dazu führt, dass das Gehirn Sprache weiter „verlernt“, statt sie neu zu trainieren
Ein medizinisches Hörgerät ist dagegen so eingestellt, dass genau die Frequenzbereiche unterstützt werden, in denen das Gehör geschwächt ist – und andere möglichst unbehelligt bleiben.
Dritte Gefahr: falsches Sicherheitsgefühl
Viele Menschen glauben, sie seien mit einem Hörverstärker „versorgt“. Der Akustiker würde deutlich machen, dass dies trügerisch ist.
Der Kunde hört vielleicht „mehr“, aber nicht besser.
Das kann dazu führen, dass:
- Warnsignale falsch eingeschätzt werden
- Richtungshören nicht funktioniert
- Sprache nur scheinbar vorhanden ist, aber inhaltlich verloren geht
- soziale Rückzüge trotzdem weitergehen
Der Akustiker würde betonen, dass Hörgeräte nicht einfach lauter machen, sondern kommunikationsfähig machen sollen.
Was der Akustiker dem Kunden mitgeben würde
Ein guter Hörakustiker würde dem Kunden vermutlich sinngemäß sagen:
- Sie haben nichts „Falsches“ getan – viele Menschen werden von diesen Angeboten verführt.
- Diese Geräte sind aber nicht geeignet, eine Schwerhörigkeit zu versorgen.
- Sie können im schlimmsten Fall mehr schaden als nutzen.
- Eine echte Hörgeräteversorgung beginnt immer mit einer Messung, einer medizinischen Einordnung und einer individuellen Anpassung.
- Ziel ist nicht Lautstärke, sondern Verstehen, Entlastung und Schutz Ihres Gehörs.
Was irritiert am Hörverstärker Claria CIC Pro?
Mich irritiert vor allem Folgendes:
- Weder auf der Verpackung, noch in der Bedienungsanleitung und auch nicht auf dem Gerät ist ein Hersteller angegeben.
- Ich finde nirgendwo eine Adresse der verantwortlichen Firma
- Es fehlen Angaben zum CE-Zeichen, zur elektrischen Sicherheit, zur Stromaufnahme etc. auf der Ladestation
- Es gibt keine TÜV-Zertifikate oder sonstigen Markierungen
Desweiteren finde ich persönlich die Bezeichnung CIC unangebracht. Normalerweise steht CIC für Completely in the Canal. Das sind winzige Im-Ohr-Hörsysteme, die tief im Gehörgang sitzen und von außen fast nicht zu sehen sind (meist nur ein dünner Faden sichtbar). Die Claria CIC Pro sind insg. rund 2 cm lang, rund 1,4 cm hoch und gut 1 cm dick, sie wiegen 2 Gramm. Meine CIC-Hörgeräte von Phonak sind 1,5 cm lang, 1,2 cm hoch und 0,8 cm dick, sie wiegen 1,3 Gramm. Der Unterschied erscheint in Zahlen nicht so groß. Betrachtet man jedoch die Bilder, wird deutlich, wie viel das ausmacht.
Im Ohr sieht das dann so aus, dass die Geräte weder komplett im Gehörgang verschwinden, noch kaum sichtbar sind.

Vor allem das Fehlen einer Kontaktadresse oder Herstellerangabe ist für mich ein NOGO. Im Zweifelsfall und bei Problemen weiß man dann doch gar nicht, an wen man sich wenden soll.
Auf einer Seite, die diese Hörverstärker anbietet, finden sich im Impressum ein Unternehmen aus Hong Kong und ein EU-Bevollmächtigter in Italien. Ich persönlich hätte da meine Bedenken, wenn es darum ginge, etwaige Schadensersatzansprüche geltend zu machen oder Ähnliches.
Man erfährt beispielsweise auch nicht, wo man Ersatz für die Ohrgummistöpsel herbekommen soll. Diese sollen gemäß Anleitung alle 2 bis 3 Monate gewechselt werden. Aber wo kriege ich neue her? Die Anleitung bleibt die Antwort schuldig. Es werden zwar 6 Stück mitgeliefert, aber in 3 verschiedenen Größen, sodass nur ein einziger Satz passende Ohrstöpsel/Domes dabei ist. Was macht man nach 2 bis 3 Monaten?

Übrigens: Die beiden gelieferten Claria Hörhilfen sind unterschiedlich. Offenbar sind sie für rechts und links verschieden. Gekennzeichnet ist das aber nicht. Ist nun das linke Gerät für das linke Ohr, wenn man vor der Ladestation steht; oder ist es dann das rechte aus Sicht der Ladestation? Es ist aber egal: Gleich, welches man sich ins Ohr steckt, sie ragen immer sehr weit heraus.
Überdies finde ich ganz persönlich, dass es nicht korrekt ist, so eine Hörhilfe oder einen Hörverstärker als „Das revolutionäre Mini-Hörgerät“ zu bezeichnen. Wenn unter Hörgerät ein zertifiziertes Medizinprodukt verstanden wird, dann sind die Claria CIC Pro keine Hörgeräte. Ich finde das irreführend.
Wie hören sich die Claria CIC Pro an?
Ich habe mir die Hörverstärkergeräte in die Ohren gesteckt und damit probegehört. Zuerst einmal: Sie machen alles um einen herum lauter. Sprache von anderen Menschen und Musik werden definitiv lauter. Aber auch die eigene Stimme, Kaubewegungen, leichtes Schmatzen und Atmen werden mitverstärkt. Das Klappern meiner mechanischen Computertastatur wird bis ins Unerträgliche verstärkt, das tut nach kurzer Zeit in den Ohren weh.
Als ich die obigen Fotos machte, musste ich das iPhone in etwa 20 bis 30 cm Abstand von meinem Ohr halten. Dabei wurde ein lautes Knattern in die Hörverstärker übertragen. Offenbar sind die Geräte nicht ausreichend gegen Handystrahlungen/-signale abgeschirmt.
Ist das Claria CIC Pro ein gutes Produkt?
Wir betreiben kein Testlabor und führen keine Messungen durch. Auf den ersten Blick scheinen die Hörverstärker gut zusammengebaut zu sein. Sie haben keine scharfen Ecken oder Kanten. Sie sind aber nicht so klein, wie man es vielleicht erwarten würde, wenn es auf der Verpackung heißt „völlig unsichtbar“. Da heißt es auch „kristallklares Hören mit deutscher Präzisionstechnologie“. Ich habe jetzt keine Lust, die Hörverstärker auseinanderzunehmen. Müsste ich wetten, würde ich aber darauf setzen, dass wir im Inneren nur fernöstliche Bauteile vorfinden. Das ist weltweit bei den meisten elektronischen Geräten so. Aber ich weiß das nicht und behaupte das auch nicht, ich würde nur darauf wetten.
Das Gleiche gilt für die Annahme, das Produkt könne in Deutschland gefertigt oder zusammengesetzt worden sein. Das kann sein, ich würde aber nicht darauf wetten, keinen einzigen Cent.
Insgesamt kann ich über die Qualität des Produktes nicht viel sagen, da keinerlei Angaben, außer ein paar techn. Daten gemacht werden (siehe folgenden Abschnitt). Ich halte aber Hörverstärker insgesamt für keine guten Geräte (auch dazu weiter unten mehr).
Für das besprochene Produkt kann ich keine Empfehlung aussprechen. Ich würde es niemals kaufen.
Wer ein Hörproblem hat, sollte das mal eben beim HNO-Arzt abklären lassen. Wenn ein Bedarf festgestellt wird, bekommt man vom Hörakustiker als gesetzl. Versicherter dann kostenlose Hörgeräte.
Gibt es Angaben zu den technischen Daten und was halten Sie davon?
Technische Daten der Claria CIC Pro Hörverstärker laut Bedienungsanleitung – und was sie wirklich bedeuten
Die genannten technischen Daten wirken für einen Laien auf den ersten Blick beeindruckend, sind aber – richtig eingeordnet – ein ziemlich gutes Beispiel dafür, warum billige Hörverstärker und medizinische Hörgeräte zwei völlig verschiedene Welten sind.
Ich gehe die Werte erst verständlich durch und ordne sie dann im Vergleich zu echten Hörgeräten ein.
Was sagen diese technischen Angaben überhaupt?
OSPL90 113 ±2 dB / HAF OSPL90 106 ±2 dB
Das ist der maximale Ausgangsschalldruck, den das Gerät erzeugen kann, wenn es „voll aufgedreht“ ist.
113 dB ist sehr laut – das liegt im Bereich eines Presslufthammers. Solche Werte zeigen vor allem eines: Das Gerät kann gefährlich laut werden.
Das ist kein Qualitätsmerkmal, sondern eher ein Risikofaktor, wenn keine saubere Begrenzung und Regelung vorhanden ist.
Medizinische Hörgeräte liegen hier oft ähnlich oder etwas niedriger – aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie exakt begrenzen, komprimieren und an das Hörvermögen angepasst werden.
FOG50 34 ±3 dB / FHA Mittelwert 28 ±2 dB
Das ist im Kern die Verstärkung.
30–35 dB Verstärkung ist moderat und reicht für leichte bis mittlere Hörverluste.
Das Problem: Diese Verstärkung ist pauschal, nicht individuell auf Frequenzen verteilt und nicht ans Resthörvermögen angepasst.
Medizinische Hörgeräte verteilen diese Verstärkung fein auf viele Frequenzbereiche, oft mit 12, 16, 24 oder mehr getrennt regelbaren Kanälen, und passen leise, mittlere und laute Signale unterschiedlich an.
Äquivalentes Eingangsrauschen 22 ±2 dB
Das ist das Eigenrauschen des Geräts.
22 dB ist deutlich hörbar. Das bedeutet: In ruhiger Umgebung hört der Träger permanent ein Zischen oder Rauschen.
Gute medizinische Hörgeräte liegen häufig im Bereich von 15 dB, 12 dB oder sogar darunter. Das klingt wenig – ist aber psychoakustisch ein riesiger Unterschied. Genau hier trennen sich billige Elektronik und hochwertige Audiotechnik.
Frequenzbereich: >500 Hz bis >5000 Hz
Das ist einer der kritischsten Punkte.
Das Gerät verstärkt also im Wesentlichen nur den Bereich von grob 500 bis 5000 Hz.
Das deckt zwar Teile der Sprache ab – aber tiefe Sprachanteile fehlen weitgehend, feine Hochtonanteile (s, sch, f, t) sind nur eingeschränkt dabei.
Medizinische Hörgeräte arbeiten typischerweise etwa von 100 Hz bis 8.000–10.000 Hz – und vor allem nicht pauschal, sondern differenziert.
Klirrfaktor <5 %
Unter 5 % Verzerrung ist für billige Geräte nicht katastrophal, aber auch nicht gut.
Medizinische Hörgeräte liegen meist deutlich unter 1–2 %.
Weniger Klirr bedeutet: sauberere Sprache, weniger Hörermüdung, bessere Ortung und weniger „Blechernheit“.
Was ist davon insgesamt zu halten?
Diese Daten beschreiben einen typischen Hörverstärker:
Er macht alles lauter, in einem eingeschränkten Frequenzbereich, mit deutlich hörbarem Eigenrauschen, ohne erkennbare differenzierte Regelung und ohne saubere Schutzmechanismen.
Technisch ist das im Kern: ein Mikrofon, ein Vorverstärker, ein Endverstärker und ein Hörer. Nicht mehr.
Wie ist das im Vergleich zu medizinischen Hörgeräten zu bewerten?
Ein modernes medizinisches Hörgerät ist kein Verstärker, sondern ein Echtzeit-Audiosystem mit komplexer Signalverarbeitung.
Es bietet unter anderem:
frequenzselektive Anpassung an das Audiogramm, mehrstufige Kompression (leise / mittel / laut getrennt), Impuls- und Pegelschutz, Störgeräusch- und Windgeräuschmanagement, Rückkopplungsunterdrückung, Richtmikrofone, Sprach- und Umgebungserkennung, individuelle Feinanpassung durch Messungen im Ohr sowie medizinisch definierte Sicherheitsgrenzen.
Ein Hörverstärker kennt all das nicht. Er unterscheidet keine Sprache von Lärm, keine wichtigen von unwichtigen Frequenzen und keine ungefährlichen von schädlichen Pegeln.
Die größte Gefahr solcher Geräte
Nicht die schlechte Qualität ist das Hauptproblem – sondern Überverstärkung in noch funktionierenden Frequenzbereichen.
Das kann das Sprachverstehen weiter verschlechtern, Tinnitus fördern, Hörzellen schädigen, Hörermüdung und Kopfschmerzen verursachen und das zentrale Hören negativ „umtrainieren“.
Der Nutzer merkt oft nur: „Es ist lauter.“ – nicht: „Ich schade gerade meinem Gehör.“
Fazit in Klartext
Die genannten technischen Daten zeigen ein lautes, rauschendes, frequenzmäßig grobes und unkontrolliertes Verstärkungsgerät.
Im Vergleich zu medizinischen Hörgeräten ist das technisch primitiv, audiologisch ungezielt, therapeutisch wertlos und potenziell schädlich.
Solche Geräte sind keine Alternative, sondern bestenfalls ein akustisches Spielzeug – und im ungünstigen Fall ein Beschleuniger des Hörabbaus.
Ist das Claria CIC Pro zu teuer?
Auf einer Webseite habe ich einen durchgestrichenen Preis von 239,90 Euro gesehen. Tatsächlich sollen die Geräte 119,90 Euro kosten.
In einschlägigen China-Shops gibt es Hörverstärker schon für 99 Cent.

Etwas bessere mit Ladestation kosten 16,59 Euro:

Es gibt auch noch hochwertigere Ausführungen auf den chinesischen Handelsplattformen für 49 Euro, 79 Euro usw.
Wenn ich Geräte, die so ähnlich sind, wie die Claria CIC Pro, aus China bestellen würde, um sie hier auf einer Webseite zu verkaufen, würde ich auch so einen Preis um die 100 bis 120 Euro ansetzen. Als Kaufmann möchte man ja etwas verdienen. Die Gewinnspanne ist dann so ähnlich, wie bei anderen elektronischen Produkten, würde ich meinen. Ein unlauterer Preis sind die geforderten 119,90 Euro also nicht.
Ob diese Hörverstärker das allerdings wert sind? Ich ganz persönlich würde sagen: Nein. Dafür sind die technischen Daten zu schlecht. Dafür fehlen mir wichtige Angaben auch zum Hersteller. Dafür sind Hörverstärker im Allgemeinen in meinen Augen nicht so viel wert.
Wie ist denn die Bedienung der Claria CIC Pro einzustufen?
Also: Ich finde die gesamte Bedienung scheiße. Ehrlich jetzt. Tut mir leid, dass ich das so sagen muss. Das ist aber keine Schmähkritik und ich möchte dem Anbieter/Hersteller auch nichts Böses.
Aber ein ganz wesentliches Merkmal von Hörverstärkern und insbesondere von Hörgeräten ist es, dass man sie auf verschiedene Hörumgebungen anpassen kann. In lautem Straßenlärm, in lauten Restaurants müssen die Geräte doch anders eingestellt werden können, als bei einem leisen Gespräch am Kamin.
Viele dieser Anpassungen nehmen moderne medizinische Hörgeräte vollautomatisch vor. Trotzdem gibt es die Möglichkeit, das manuell noch zu regeln. Seien es Taster oder Rädchen am Gerät selbst, eine kleine Fernbedienung in der Hosentasche oder per Smartphone-App: Man kann die Lautstärke beeinflussen. Bei den oben auf dem Bild zu sehenden Phonak CIC-Hörgeräten geht das berührungslos mit einem mitgelieferten Magnetstäbchen, das man nur in die Nähe des Hörgerätes bringen muss, um die Lautstärke zu verstellen.
Bei den Claria CIC Pro wird ernsthaft ein winziger Schraubendreher mitgeliefert, mit dem man an einer kleinen Schraube am Gerät die Lautstärke verstellen kann.

Man kann die Hörgeräte also nicht, während man sie trägt, verstellen. Wie sollte man das im „Blindflug“ mit einem kleinen Winz-Schrauber direkt am Ohr machen? Also hieße es, das Hörhelferchen aus dem Ohr nehmen, fallweise erstmal Brille aufsetzen, Schraubenzieherchen hervorkramen (den Schraubenziehr müsste man auch immer mitnehmen), die winzige Öffnung am Hörgerät treffen und dann „blind“ nachjustieren. Den Erfolg oder Misserfolg hört man ja erst, wenn man das Gerät wieder eingesetzt hat. Nötigenfalls müsste man es mehrmals wieder herausnehmen und nachjustieren… Das geht gar nicht! Das ist für mich Unfug!
Hier noch einmal ein Foto des Schraubendrehers auf meiner Handfläche:

Desweiteren ist das Einsetzen der Hörhilfen in die Ladestation für mich problematisch. Sie werden mit der Außenseite des Geräts nach unten in die Ladeschale gesetzt. Dort rasten sie sehr gut magnetisch ein. Das gefällt mir.
Aber der hervorstehende Ausziehfaden muss genau senkrecht nach unten zeigen und in eine Öffnung am Boden der Ladebucht zeigen. Das verfehle ich immer mal wieder. Dann biegt sich der Faden um und die Hörhilfe bekommt keinen Kontakt und lädt nicht.
Außerdem wird die mitgelieferte Klarsichthaube nur oben auf die Ladestation über die Hörhelfer gestülpt. Sie rastet nicht ein. Sie kann nicht befestigt werden. Damit ist das Ladegerät nicht als Transporthilfe oder als Aufbewahrung für unterwegs geeignet. Die Hörhilfen würden immer beispielsweise in der Handtasche herausfallen.
Die Geräte lassen sich auch nicht an einem Schalter oder Taster ein- oder ausschalten. Sobald man sie aus der Ladestation nimmt, sind die an. Wenn man sie wieder hineinstellt, gehen sie aus.
Nimmt man sie unterwegs mal aus den Ohren und steckt sie in die Tasche, beginnen sie sofort mit einem lautstarken Rückkopplungspfeifen.
Das alles ist nach meinem Dafürhalten so primitiv und unpraktisch, dass ich das eben so finde, wie ich eingangs schrieb: scheiße. Sorry, was anderes fällt mir dazu nicht ein.
Fazit: „Revolutionäres Mini-Hörgerät“ – oder doch nur ein lauter Kompromiss?
Wenn man die Claria CIC Pro auspackt, wirkt zunächst alles erstaunlich „fertig“: zwei Geräte, eine Ladestation, ein paar Silikonaufsätze, Bürstchen, Kabel, sogar eine deutsche Anleitung – und überall diese Worte, die Vertrauen schaffen sollen: „revolutionär“, „unsichtbar“, „deutsche Präzisionstechnologie“. Genau hier liegt der Kern des Problems. Die Verpackung spricht die Sprache medizinischer Versorgung, das Produkt verhält sich aber wie das, was es technisch ist: ein Hörverstärker, der in erster Linie eins kann – lauter machen.
Und „lauter“ ist nicht automatisch „besser“. Im Gegenteil: Mein Test zeigt sehr anschaulich, dass das Lautermachen bei solchen Geräten oft ein Bumerang ist. Denn Claria verstärkt nicht nur Stimmen und Musik, sondern auch genau das, was man im Alltag gerade nicht lauter haben will: die eigene Stimme im Kopf, Kaugeräusche, Tastaturklappern, Atem, Nebengeräusche, Wind, das komplette akustische Durcheinander. Das Ergebnis kann kurzfristig den Eindruck erzeugen, man hätte „mehr Ton“, aber langfristig genau das Gegenteil dessen bewirken, was eine Hörversorgung leisten soll: Entlastung, Verstehen, Schutz des Restgehörs und ein ruhigeres, sortiertes Hören.
Besonders eindrucksvoll an meinem Review ist, dass es nicht auf theoretischer Abwertung basiert („billig = schlecht“), sondern auf den ganz praktischen Hürden, die im Alltag entscheiden. Die Bedienung mit einem winzigen Schraubendreher ist nicht nur altmodisch, sondern für viele Menschen schlicht unbrauchbar: Wer schlechter sieht, unsichere Hände hat oder unterwegs nachregeln muss, hat damit verloren. Und selbst wenn man es schafft: Man kann nicht „mal eben“ in einer realen Hörsituation nachsteuern. Ein Restaurant wird nicht leiser, nur weil man erst die Brille sucht und dann an einer Mikroschraube herumdreht. Moderne Hörgeräte – und selbst viele solide Kassengeräte – haben genau für solche Situationen Lösungen: Automatik, Programme, saubere Pegelbegrenzung, komfortable Bedienung. Claria bleibt hier auf einem Niveau stehen, das nicht mehr zu den Erwartungen passt, die durch die Aufmachung geweckt werden.
Ein zweiter schwerer Punkt ist das Vertrauen. Etwas, das für Verbraucher entscheidend ist: Transparenz. Wenn weder Hersteller noch klare Kontaktadresse sauber greifbar sind, wenn Kennzeichnungen, Sicherheitsangaben, nachvollziehbare Produktverantwortung fehlen oder nur über Umwege zu finden sind, dann bleibt immer ein unguter Rest: Wer haftet, wenn etwas schiefgeht? Wer liefert Ersatzteile? Wer beantwortet Rückfragen? Wer ist zuständig, wenn das Produkt nach kurzer Zeit ausfällt? Gerade bei Geräten, die man körpernah und über Stunden trägt, ist das keine Kleinigkeit, sondern Teil der Produktsicherheit.
Auch die technischen Daten passen in dieses Bild: Sie klingen formal nach „Technik“, zeigen aber im Kern die typische Schwäche solcher Verstärker. Hohe mögliche Lautstärken sind schnell erreicht, das Eigenrauschen ist deutlich, der Frequenzbereich ist eingeschränkt – und vor allem fehlt die individuell differenzierte Anpassung. Ein medizinisches Hörgerät ist eben kein Lautmacher, sondern eine personalisierte Signalverarbeitung: Es soll Sprache klarer machen, Störlärm reduzieren, Pegelspitzen abfangen, Rückkopplungen beherrschen und das Ohr schützen. Ein Verstärker kann das nur sehr begrenzt – und manchmal gar nicht. Dass Ihnen bereits beim Fotografieren mit dem Smartphone Geräuschphänomene auffielen, unterstreicht zusätzlich: Selbst alltägliche Situationen können solche Geräte aus dem Tritt bringen.
Bleibt die Preisfrage. Ich argumentiere hier angenehm nüchtern: 119,90 Euro sind kaufmännisch nicht automatisch „Wucher“, weil da Logistik, Marge, Marketing und Vertrieb dranhängen. Das ist fair. Aber der entscheidende Satz ist ein anderer: Ob es das wert ist, ist eine völlig andere Frage. Und da läuft mein Text auf eine klare, verbraucherschützende Schlussfolgerung hinaus: Für Menschen mit realem Hörproblem ist dieses Geld nicht gut investiert, wenn gleichzeitig eine medizinische Abklärung möglich ist – und bei gesetzlich Versicherten im Regelfall eine solide Hörgeräteversorgung ohne nennenswerte Mehrkosten erreichbar ist.
Unterm Strich wirken die Claria CIC Pro wie ein Produkt, das vor allem über Begriffe verkauft wird: „unsichtbar“, „mini“, „revolutionär“. In der Realität sind sie sichtbar, grob justierbar, im Handling umständlich und im akustischen Ergebnis eher laut als klug. Mein Fazit „würde ich niemals kaufen“ ist daher kein Reflex, sondern das Ergebnis einer Kette nachvollziehbarer Gründe: fehlende medizinische Einbindung, fragwürdige Transparenz, deutliche Alltagsnachteile und das grundsätzliche Problem, dass Verstärker eben nicht das leisten, was man von „Hörgeräten“ erwartet.
Wenn man das in einen einzigen Satz pressen wollte, wäre es dieser: Claria liefert Lautstärke – aber keine Versorgung. Und wer Versorgung braucht, sollte genau da anfangen, wo ich es empfehle: beim HNO und anschließend beim Hörakustiker – mit Geräten, die nicht nur tönen, sondern helfen.
Bildquellen:
- schraubenzieher1_800x500: Peter Wilhelm
- schraubenzieher22: Peter Wilhelm
- unsichtbares-CIC: Peter Wilhelm
- alternative-1: Peter Wilhelm ALIEXPRESS
- alternative2: Peter Wilhelm ALIEXPRESS
- claria-phonak: Peter Wilhelm
Fußnoten:
- Es gibt auch Online-Hörakustiker, die richtige medizinische Hörgeräte anbieten, die sind hier nicht gemeint! (zurück)
Hashtags:
Ich habe zur besseren Orientierung noch einmal die wichtigsten Schlagwörter (Hashtags) dieses Artikels zusammengestellt:
#billige Hörhilfen Internet #Claria CIC Pro #Hörakustiker Warnung #Hörgerät oder Hörverstärker #Hörgeräte Info #Hörgeräte Technik Erklärung #Hörgeräte Unterschied Hörverstärker #hörverstärker #Hörverstärker Gefahr Gehör #Hörverstärker Test #Medizinische Hörgeräte #Schwerhörigkeit richtige Versorgung















Ich bin sprachlos, Herr Wilhelm!
Was für eine Arbeit, was für ein durchdachter, fairer und informativer Artikel.
Ich bin ja auch schon ü70 und wollte mir solche Geräte schon mal kaufen. Nicht genau diese hier, sondern andere. Ich habe gedacht, da habe ich keine Lauferei, nehme die einfach mit und probiere die mal aus.
Wie froh bin ich, dass ich das nicht gemacht habe. Danke, danke, danke.
Vielen Dank, Herr Metzen.
Es ist schön, sowas zu lesen, wenn man sich vorher viel Arbeit gemacht hat.