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Weiche Otoplastik geht schlecht rein

Hörgerätefilter

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Der Hörakustiker hat meine Hörgeräte mit weichen Otoplastiken ausgestattet. Die sind nicht maßgefertigt, sondern eher so Hütchen, die den Gehörgang mehr abschirmen als die Schirmchen-Domes. Tatsächlich funktionieren die Hörgeräte damit besser.
Aber ich habe folgendes Problem: Wenn der Hörakustiker die Teile ins meine Ohren einsetzt, klappt das wunderbar. Aber wenn ich das zu Hause machen soll, quäle ich mich fast eine Viertelstunde herum, bis ich die in den Ohren habe. Die Größe ist okay, aber die weiche Gummioberfläche bremst beim Einsetzen so. Haben Sie einen Vorschlag für mich?

Das ist ein häufig vorkommender Fall. Das Gummi, meist Silikon oder ein ähnlich anschmiegsames Material, hat eine gewisse Grundweichheit, die sich fast etwas klebrig, feucht anfühlt. Das soll den perfekten Sitz im Gehörgang sicherstellen.

Gleichzeitig kann diese Eigenschaft aber auch das Einsetzen etwas erschweren. Diese geschlossenen Domes bremsen dann quasi beim Einführen, so wie Sie es beschrieben haben.

Bevor Sie jeden Tag Stress haben und sich abmühen, das Silikonteil ins Ohr zu drücken, was ja auch Reizungen hervorrufen könnte, verfahren Sie doch so:

Nehmen Sie eine ganz preisgünstige Hautcreme wie beispielsweise Nivea. Tupfen Sie davon ein winziges bißchen auf die Fingerspitze, aber wirklich nur einen kaum sichtbaren Hauch.
Dann reiben Sie damit das Gummi leicht ein. Reiben Sie keine Creme in die vordere Öffnung, wo der Schall austreten soll.

Sie werden sehen, mit diesem Trick können Sie die Domes bequem und geschmeidig einsetzen.

Ihr Problem könnte etwas mit trockener Haut im Eingang des Ohres zu tun haben. Vielleicht aber ist auch das Gummiteil einen Hauch zu groß.
Sprechen Sie darüber ruhig noch mal mit Ihrem Hörakustiker.
Ein Ohrstück sollte sich immer leichtgängig einsetzen lassen und dann einen ganzen Tag lang nicht mehr wirklich spürbar sein.

Bei großem Problemen beim Einsetzen, ständigem Druck und Unbehaglichkeitsgefühl muss die Otoplastik überprüft und ggfs. nachgearbeitet oder ausgetauscht werden.



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