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Schwerhörigkeit bei Kindern – Tolle Erfolge mit Med-El AdHear

knochenleitungshoergeraet

Wenn Kinder nicht gut hören können, kann das dramatische Auswirkungen auf die Entwicklung der Kleinen haben. Deshalb ist eine Frühversorgung mit entsprechenden Hilfsmitteln bei Kindern ganz besonders wichtig. Wir haben uns sachkundig gemacht und zugeschaut.

Hörakustiker haben es vorwiegend mit älteren Menschen zu tun. Oft nehmen Laien aber an, es gingen ausschließlich alte Menschen zum Hörakustiker.
Tatsächlich es aber so, dass es sehr viele jüngere und jüngste Personen gibt, die auf die Arbeit des Hörakustikers angewiesen sind.
Deshalb sind Hörakustiker auch durchaus in der Lage, auf Kinder und deren spezielle Hörprobleme einzugehen.
Auch die Hörgeräteindustrie bietet zahlreiche besonders für Kinder entwickelte Produkte bereit, um einen guten Start ins Leben auch bei einer vorliegenden Höreinschränkung zu erleichtern.

Hörakustiker, die eine Zusatzausbildung absolviert haben, um ganz besonders intensiv auf die Belange von Babys und Kindern eingehen zu können, heißen Pädakustiker.

Die Anpassung von Hörgeräten ist bei Kleinkindern und Kindern eine ganz besondere Herausforderung, die extrem viel Fachwissen, Geduld und eine gehörige Portion Pädagogik und Psychologie benötigt. Allein die Kommunikation mit den Kleinen ist sehr zeitaufwendig und oft kompliziert.

Manchmal reicht aber die Anpassung von üblichen Hörgeräten nicht.
Hier kann dann der Einsatz von Knochenleitungshörgeräten angezeigt sein.
Kurz gesagt nehmen diese Geräte den Schall, wie ein normales Hörgerät, über Mikrofone auf. Nur wird der Schall dann nicht über Schläuche oder Kabel in den Gehörgang geleitet.
Bei den betroffenen Personen sind oft Teile des Außen-, Innen- und Mittelohres in Mitleidenschaft gezogen, sodaß der herkömmliche Weg der Luftleitungsübertragung nicht funktioniert.
Deshalb geben diese Geräte keine Luftschallwellen, sondern Vibrationswellen weiter. Derartige Knochenleitungshörgeräte werden hinter der Ohrregion am Schädelknochen platziert. Die Vibrationsmuster, die den Schall wiedergeben, werden über den Knochen ans Innenohr übertragen und dort vom Schwerhörigen als Töne wahrgenommen.

Oftmals mussten Teile des Knochenleitungshörgerätes implantiert werden. Der äußere am Kopf getragene Teil wurde mit Stirnbändern in Position gehalten.
Jeder kann sich vorstellen, wie wenig Akzeptanz solche Lösungen mitunter haben.

Med-El, Hersteller besonders zukunftsweisender Hörlösungen, hat sich dieses Problems angenommen und ADHEAR auf den Markt gebracht.
Hierbei handelt es sich um ein Knochenleitungshörgerät, das erstaunlich klein ist, vollkommen ohne Operation oder Implantat auskommt und das schlichtweg nur hinters Ohr geklebt wird.

Alles über Med-El ADHEAR lesen Sie hier

Nazan Yakar ist Hörakustikermeisterin und Pädakustikern. Sie ist Mitinhabern von hören2, unserem Partnerakustiker in Mannheim.
In der letzten Zeit hat sie zwei Kinder (Buben) mit dem ADHEAR-System von Med-El versorgt.

Wir haben die Kinder im Hörstudio bei Hörenhochzwei erlebt und sprachen gestern mit der Pädakustikerin Nazan Yakar:

Frau Yakar, was sagen Sie jetzt nach einigen Wochen und Monaten zu ADHEAR? Ist das nur ein Hype um etwas Neues oder können Sie von Erfolgen berichten?

Da muss ich gar nicht lange überlegen, AdHear hat uns absolut überzeugt. Beide Kinder waren extrem schwierig zu versorgen. Die Akzeptanz für Geräte mit lästigem Stirnband war überhaupt nicht gegeben.

NAZAN YAKAR, Hörakustiker-Meisterin und Pädakustikerin exklusiv in hoergeraete-info.net


Und mit ADHEAR ist das anders?

Ja sicher. Adhear wird ja auf einem aufgeklebten Adapterstück einfach nur außen hinter dem Ohr getragen. Es sitzt bombenfest und es sind keine Haltevorrichtung und kein Stirnband nötig.

Aber hören die Kinder auch gut?

Das ist ja der wichtigste Aspekt dabei. Mal abgesehen von den Stirnbändern ist es doch so, dass Kinder dann ein Hörsystem als lästig empfinden, wenn sie keinen Nutzen davon verspüren. Sind Hörsysteme für Kinder aber perfekt eingestellt, kapieren sie sofort, dass das sehr nützlich für sie ist und sie möchten die Systeme dann auch nicht mehr ablegen.

Ist das so?

Ja, ganz eindeutig. Der eine Junge wacht morgens auf, so erzählt seine Mutter, und das allererste was er tut, ist sein Adhear-System anzulegen. Der andere Junge scheint gar nicht mehr darüber nachzudenken, dass er überhaupt mit einem Hörgerät versorgt ist. Das ist einfach zur Selbstverständlichkeit geworden. Wir führen das darauf zurück, dass für das Kind die Vorteile so stark überwiegen, dass eventuelle Unbequemlichkeiten oder dumme Sprüche und ähnliches nicht mehr ins Gewicht fallen.

Sie sprechen die dummen Sprüche an. Wir hören immer wieder von Mobbing und Hänseleien in Bezug auf schwerhörige Kinder. Ist da was dran?

Wir leben im Zeitalter der Inklusion. Das ist heute ganz bestimmt nicht mehr so, wie vor 10 oder 20 Jahren. Aber natürlich sind Kinder, die ein Hörsystem tragen etwas Besonderes. Und andere Kinder können brutal sein, was die Äußerungen anbelangt. Da aber moderne Hörsysteme so leistungsfähig sind und auch noch chic aussehen, ist es mittlerweile so, dass andere Kinder neidisch werden.

Pädakustikerin Nazan Yakar hier bei der Hörgeräteversorgung eines Kindes


Neidisch auf Kinder mit einer Höreinschränkung?

Das nicht. Kein Kind möchte gerne schwerhörig sein. Aber wenn die Schulkameraden sehen, dass das schwerhörige Kind beispielsweise mit seinen Hörgeräte Musik vom Handy hören kann oder sogar drahtlos mit den Hörgeräten telefoniert, dann weckt das schon Neid und Anerkennung.

ADHEAR funktioniert also gut? Woran machen Sie das noch fest?

Adhear funktioniert ganz wunderbar. Die Geräte sind robust und zuverlässig, sie ermöglichen auch bei einer schwierigen Diagnose eine sehr gute Hörversorgung und sie kommen ohne Operation aus. Neben den audiometrischen Messungen und dem Feedback der Kinder und Eltern ist aber für mich als Pädakustikerin eins entscheidend…

Und das wäre?

Die vor Glück strahlenden Augen meiner Kinder!

Ihrer Kinder?

Na ja, nicht wirklich meine Kinder, aber ich habe sie alle in mein Herz geschlossen und gehe mit viel Sachverstand und Liebe an die Arbeit mit Kindern heran.



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Lesezeit ca.: 7 Minuten



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