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Computer-BILD: Mit dem iPhone und Hörgeräten andere abhören?

Als Geheimtipp erzählt die Computer-BILD, wie man das iPhone in Verbindung mit Airpods oder Hörgeräten als Abhörwanze verwenden kann.
Hierzu wird beschrieben, wie das iPhone als Mikrofon-Sender für Hörgeschädigte eingesetzt wird.
Sie wissen es ja sicherlich: Im Kontrollzentrum des iPhones können Sie mit einem Fingertipp auf das Ohrsymbol ein an die Hörgeräte oder Bluetooth-Kopfhörer gekoppeltes iPhone als Mikrofon verwenden. Gedacht ist das Ganze für Hörgeschädigte, die in einer Konferenz oder bei einem Vortrag dem Redner besser folgen können möchten.
Dazu wird dann das iPhone in der Nähe des Redners platziert und schon hört man die Rede laut und deutlich in seinen Hörgeräten oder Kopfhörern.

Selbstverständlich kann man das auch illegalerweise dazu nutzen, um andere abzuhören. Sie könnten das Telefon auf einem Tisch liegen lassen und sich entfernen, um dann in der Ferne (bis zu 15 Meter) mithören zu können, was geredet wird.

Einmal abgesehen davon, dass nach §201 Abs. 1 u. 2 StGB das Abhören des nichtöffentlich gesprochenen Wortes strafbar ist, ist das Ganze weder ein „Geheimtipp“, noch etwas Neues.

Ähnliches funktioniert auch völlig ohne Hörgeräte oder Kopfhörer mit jedem Billighandy. Man schaltet einfach nur die Aufnahmefunktion ein, läßt das Handy liegen und geht für eine Weile weg. Hinterher kann man dann wunderbar und ganz in Ruhe die Aufnahme abhören. Aber auch das wäre natürlich verboten, ist ja klar.

So etwas haben vor 20 Jahren schon neugierige Mädchen mit einem Babyphone für 10 Mark gemacht. Nix Neues also.

Ausprobieren dürfen Sie das Ganze natürlich, vorausgesetzt alle Beteiligten wissen Bescheid und willigen ein. Alles andere wäre eine Straftat und könnte sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen.

Grundsätzlich sollte man skeptisch sein, wenn jemand sein wertvolles Handy auf dem Tisch liegen läßt und sich entfernt. Da muss keine böse Absicht dahinter stecken, könnte aber.

Hinweis


In „Fundstücke“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen.




(si)





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Peter Wilhelm Hörgeräte-Experte
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