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106 Jahre alt – aber das Hörgerät quält

Die Essener Seniorin Gertrud Pawlik feiert heute am Rosenmontag 2019 ihren 106. Geburtstag.
Sie ist die älteste Bewohnerin eines Altersheims in Essen-Borbeck.

Bis sie weit über 90 war, konnte Frau Pawlik sich noch weitestgehend selbst versorgen. Hilfe im Alltag gab ihr auch ein Hörgerät.

Doch heute mit 106 Jahren trägt sie es schon länger nicht mehr. In der WAZ heißt es dazu:

Das Hörgerät drückte zu sehr, aber sie liest noch gerne Zeitung

Seit sie das Hörgerät nicht mehr nutzt, weil es so drückt, versteht sie wenig. Doch sie liest noch gern Illustrierte und die Zeitung. Und auf den Ehrentag hat sie sich seit Tagen gefreut.

Schade, dass Frau Pawlik nicht in unserer Nähe beheimatet ist. Sonst würden wir mit unserem Partnerhörakustiker umgehend vorbeifahren und der hochbetagen Frau ihr Hörgerät wieder superbequem machen. Flexible Materialien gestatten auch die Anfertigung nicht drückender Otoplastiken. Außerdem verändern sich auch die anatomischen Gegebenheiten noch im hohen Alter. So kann es sein, dass die Ohrpassstücke ihres Hörgeräts einfach nicht mehr richtig passen und deshalb drücken.

Drückt das Gerät aber hinter dem Ohr, so könnte man ein kleineres und mehr abgerundeteres Hörgerät auswählen und auch entsprechend abpolstern.

Auf jeden Fall kann man da was machen und der Jubilarin wieder zu gutem Hören verhelfen.

Aber, und das ist nicht ganz so abwegig und ausgeschlossen, vielleicht hat die Dame auch schon einfach genug gehört in ihrem Leben und ist ganz dankbar für die Stille.
So einen Fall hatten wir erst neulich, als es um die Folgeversorgung einer 92-jährigen ging. Bei der Kontrolle der alten Geräte stellten wir fest, dass diese schon länger keinen Ton mehr von sich gaben. Das störte die alte Dame herzlich wenig. Sie war zufrieden damit, gar nicht mehr alles mitzubekommen…
Man sieht: Auch sowas gibt es.

Trotzdem ist es ein großer Fehler, wenn man denkt, dass sich das für einen Menschen aus Altergründen nicht mehr lohne.
„Die kommt ja sowieso nicht mehr nach draußen“, oder „Die macht sich dann den Fernseher eben lauter“, sind typische Aussagen.
Hier wird übersehen, dass gutes Hören kein Luxus ist sondern ein Stück ganz normale Lebensqualität. Und das sollte niemandem, vor allem nicht im hohen Alter, verwehrt bleiben.

Mehr lesen Sie in der WAZ

Symbolfoto: Pixabay



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