WARNUNG: Betrug mit Wundertropfen fürs Gehör

Warnung vor einem teuren FAKE. Derzeit sind Mails und Werbeanzeigen im Umlauf, in denen für ein Wundermittel gegen Schwerhörigkeit geworben wird.
In nur 28 Tagen soll man mit diesen Wundertropfen sein Gehör wieder regenerieren können.

Dazu muss klipp und klar gesagt werden: Es gibt kein Medikament, das eine übliche Schwerhörigkeit heilen kann.

Dieses Wundermittel wird schon länger im Netz beworben und heißt alle paar Monate anders.
Die Masche ist immer dieselbe. Angebliche Ärzte und Professoren geben vor, diese Wundertropfen erfunden zu haben.
Es folgen herzrührende Geschichten, wie der angebliche „Arzt“ seiner armen Mutter das Gehör wiedergeschenkt hat.
Das entsprechende Foto des Professors ist aber auch nur ein gefaktes Stockfoto:

Wir geben den Produktnamen hier ebensowenig wieder, wie einen Link zu dieser Scharlatanseite. Niemand soll verführt werden, auch aus Versehen, dort etwas zu kaufen!

Schauen wir uns aber die Wunderseite einmal näher an:

Der oben auf der Seite in einem weißen Kittel abgebildete Mann soll wohl einen Arzt darstellen.
Er soll um Vertrauen werben:

Tatsächlich findet sich dieses Foto auf etlichen Seiten im Internet:

Man darf also vermuten, dass es sich hierbei nicht um einen medizinischen Experten, sondern um ein Fotomodell handelt.

Genauso sieht es bei einem Foto aus, das einen Vortrag zeigt. Auf diesem Foto ist in der zentralen Präsentation ein Diagramm des menschlichen Ohres zu sehen.
Tatsächlich ist das dafür verwendete Stockfoto dort leer. Der Nutzer kann es füllen, womit er immer mag.
Kein Wunder also, dass dieser „Hörvortrag“ auch bei einem Rohrleitungsbauer und bei einem Vortrag über Vereinsrecht Verwendung findet.
In diesem Zusammenhang hier ist es nur ein Illustrationsfake:

Und auch der zufriedene Kunde, der dort gezeigt wird:

Herr Marcus Meller (72 Jahre) aus Bonn ist einer der ersten Personen in Deutschland, die DIESES PRODUKT – BLABLA Ear benutzt haben

ist nur ein Fotomodell, dessen Bilder auf diversen Stockfoto-Seiten heruntergeladen werden können:

Auf der gleichen Seite wird dieser Mann dann auch noch als Andreas Fischer aus Rostock vorgestellt:

Eine weitere zufriedene Kundin hat sogar mehrere Namen und wohnt in zig verschiedenen Städten:

Die selbe Frau heißt mal Marika, mal Klara und ein anderes mal transgendertechnisch sogar Mark.

Noch lustiger wird es, wenn man sich anschaut, wie wir hinsichtlich des „Erfinders“ dieses Wundermittels verarscht werden!

Mit anderen Worten: Hier werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, von vorne bis hinten belogen.
Lassen Sie bloß die Finger davon!

Der heißt nämlich mal Professor Utri Neuer und ein anderes mal Prof. Felix Allheim.

Und besonders bescheuert ist man, wenn man dann noch nicht einmal sorgfältig ist und uns das hier präsentiert:

Hier unterschreibt der angebliche Professor Utri Neuer sogar unter dem getippten Namen des angeblichen Prof. Felix Allheim.

Müssen wir erwähnen, dass eine Google-Suche weder etwas zu Herrn Utri Neuer, noch zu Felix Allheimer ergibt?
Vermutlich sind beide Herren schlichtweg erfunden.

Unser Fazit: Lassen Sie unbedingt die Finger davon!
Sie werden von vorne bis hinten belogen!



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