• Oticon Grip Tip: Kein Schirm, keine Otoplastik – oder doch?

    Wie man ein Hörgerät an das Ohr anpasst, darüber haben wir hier schon zig Beiträge veröffentlicht.
    Der große Nutzen einer individuell gefertigten Otoplastik wurde ebenso besprochen, wie die bequeme Trageweise der Schirmchen und deren hohe Akzeptanz bei Hörgeräteneulingen.

    Doch manchmal muss es etwas zwischendrin sein. Ein Zwitter aus leichter Schirmchenversorgung ohne Abformung und einer besser abdichtenden Otoplastik.

    Genau in die Lücke ist vor geraumer Zeit der Oticon Grip Tip gestoßen, von dem gesagt wird: „Mehr als ein Schirm, weniger als eine Otoplastik„.

    Der GripTip von Oticon ist eine Art Standard Folien-Otoplastik. Sie hat eine längere, dünne Seitenwand aus hautfreundlichem Silikonmaterial. Dieses schmiegt sich besonders gut an den Gehörgang an und erzielt dadurch einen besseren Halt.
    Diese größeren Schirmchen verrutschen nicht und dichten gut ab. Lästiges Pfeifen durch Rückkopplungen unterbleibt.

    Es gibt diese Domes für das linke und das rechte Ohr und sie sind in S und L jeweils mit Vent oder geschlossen erhältlich.

    Diese Schirme kommen dann zum Einsatz, wenn normale Schirmchen nicht genügend abdichten. Die Hörgeräte neigen dann ja oft zu Rückkopplungen.
    Auch haben diese GripTip-Schirmchen eine bedeutend längere Lebensdauer und können auch nicht so leicht im Gehörgang steckenbleiben. Sie werden nicht so tief in den Gehörgang geschoben, wie die Schirmchen.

    Das Material fühlt sich leicht klebrig an. Das sorgt für einen sicheren Halt des GripTip im Gehörgang. Das lästige Herausrutschen und das ständige Nachdrücken entfällt.

    Im folgenden Video sehen Sie, wie diese GripTips gewechselt werden.
    Lassen sie sich die GripTips doch mal vom Hörakustiker zeigen. Obwohl für Oticon gefertigt, passen sie erfahrungsgemäß auch problemlos auf Phonak, Unitron und andere Ex-Hörer oder Schläuche.



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