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Ist die Hörgerätebatterie tot?

Gegen eine Schwerhörigkeit helfen Hörgeräte. Diese müssen mit Strom versorgt werden. Dieser Strom kommt heute vorwiegend aus Hörgerätebatterien. Batterien für Hörgeräte gibt es in verschiedenen Größen, die je nach Gerätetyp eingesetzt werden und eine unterschiedlich lange Laufzeit ermöglichen. Diese liegt typischerweise zwischen 4 und 10 Tagen.

Aufladbare Batterien – keine echte Alternative

Eine weitere Alternative zum Betrieb seiner Hörgeräte sind aufladbare Knopfzellen, die anstelle der herkömmlichen Zink-Luft-Batterien eingesetzt werden können. Diese halten in der Regel einen bis wenige Tage und müssen dann zum Aufladen aus dem Hörgerät entnommen und in einem speziellen Ladegerät wieder aufgeladen werden. Obwohl es diese Technik schon eine Weile gibt, hat sich dieses Verfahren nicht wirklich großflächig durchsetzen können.

Brennstoffzelle – Außer heißer Luft ist da nichts

Andere Verfahren zum Betrieb von Hörgeräten, wie beispielsweise der etwas vollmundig angepriesene Ansatz, Hörgeräte mit einer Brennstoffzelle zu betreiben, wurden offenbar von der Industrie nicht weiter verfolgt. Zwar hat Hörgerätehersteller Widex auf der letzten Consumer Electronic Show (CES) vor der Corona-Krise in Las Vegas mit dem Evoke EC ein entsprechendes Hörgerät vorgestellt, zu kaufen gab es das aber offenbar nie.

Akku-Technik – Sieg auf ganzer Linie

Ganz groß im Kommen sind aber Hörgeräte mit Akkus. LiIo/LiPo-Akkus in kleinster Bauform sind heutzutage in der Lage, Hörgeräte bis zu 24 Stunden lang mit Energie zu versorgen. Das ist zwar die schlechteste Ausbeute von allen hier vorgestellten Techniken, ermöglicht aber bei nächtlichem Laden einen sicheren Betrieb den ganzen Tag lang. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kein Batteriekauf mehr, keine Lagerhaltung von Batterien, keine plötzlichen Überraschungen mit leerer Batterie, kein fummeliges Einsetzen der Batterien und die Schonung der Umwelt.

Hörakustiker verkaufen gerne Akku-Technik

Es gibt zahlreiche Hörakustiker, die kaum noch Hörgeräte mit Batterie-Technik verkaufen, weil die Kunden die Akku-Technik voll angenommen haben und kaum noch andere Hörgeräte wollen. Leider gibt es die Akku-Technik (noch) nicht in allen Preisklassen, sodass die günstigeren Hörgeräte immer noch fast ausschließlich mit Batterien zum Wechseln ausgestattet sind.

Batterien haben ihre Anhänger

Doch auch die Batterien haben ihres Fans. Die lange Laufzeit von bis zu 14 Tagen (im allergünstigsten Fall) und das schnelle Auswechseln der Batterien jederzeit sorgen dafür, dass Hörgeräte mit Batterien wahre Dauerläufer sind. Die Fans dieser Technik befürchten, ein Akku-Hörgerät könne „in die Knie gehen“ und dann stünden sie ganz ohne Hörhilfen da.

Tatsächlich ist das aber kaum zu befürchten, wenn die Geräte jede Nacht geladen werden.

Trocknen und Aufladen sind gleichzeitig möglich

Weiter sagen die Batterie-Befürworter, sie legten großen Wert auf das nächtliche Trocknen ihrer Hörgeräte. Hörgeräte sind sehr feuchtigkeitsempfindlich und müssen regelmäßig chemisch oder thermisch getrocknet werden. Dazu kommen sie über Nacht in ein Trockengerät oder eine Trockenbox. Doch wann, so die Batterie-Fans, sollte man sie dann laden?

Dafür gibt es extra Hörgerätetrockner, die die Hörgeräte mitsamt ihrem Akku-Ladegerät aufnehmen können und es so ermöglichen, die Hörgeräte gleichzeitig zu trocknen und zu laden.

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Fazit

Hörgerätebatterien gehören also noch lange nicht „zum alten Eisen“. Sie werden uns noch eine ganze Weile begleiten. Batteriehersteller arbeiten nach wie vor an neuen Batterietechnologien, die noch längere Laufzeiten bei kleinerer Baugröße ermöglichen sollen. Die Kunden werden es letztlich entscheiden, welcher Technik sie den Vorzug geben.
Mein Tipp: Akkus, noch kleiner und noch länger haltbar und induktiv aufladbar.

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Bildquellen

  • batterien: Peter Wilhelm


(si)





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Peter Wilhelm Hörgeräte-Experte
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