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Hörgeräte pfeifen ständig

Liebes Team von hörgeräte-info,

mein Sohn Lars (6) hat jetzt ca. 14 Tage ein Phonak Hörgerät getestet. Damit kam er klasse zurecht. Der Akustiker meint aber er müsse 2 bis 3 Geräte ausprobieren.
Nun haben wir ein Resound-Hörgerät bekommen. Aber das macht Probleme. Es pfeift ständig. Mein Sohn ist schon total genervt.
Liegt das an der Einstellung? Oder macht mein Kind was falsch? Das Phonak-Gerät war völlig unkompliziert.
Was machen wir?

Nehmen Sie das Phonak-Gerät.
Es ist ja vollkommen richtig, dass der Hörakustiker mehrere Geräte ausprobieren möchte, um die optimale Versorgung für Ihr Kind zu gewährleisten.
Aber es kommt bei einer Ausprobe von Hörgeräten immer wieder vor, dass das zuerst getestete Gerät einfach schon das Optimum ist.
Dann zeigen die Teste mit den anderen Geräten eben kein so gutes Ergebnis.

Es kann ja auch nicht darum gehen, mit aller Gewalt drei, vier Geräte auszuprobieren. Ihr Sohn hat mit dem Phonak-Gerät gute Erfahrungen gemacht, deshalb würde ich als Kunde jetzt sagen: „Ich möchte es so und so haben.“
Sie zahlen die Rechnung, sind der Kunde und damit der Herr des Verfahrens.

Rückkopplungen entstehen, wenn Schall aus dem Gehörgang wieder nach außen dringen kann.
Deshalb ist es wichtig, dass eine gut sitzende Otoplastik gewählt wird, die das wirkungsvoll verhindern kann.
Dass es beim Einsetzen und Herausnehmen des Hörgerätes zu Rückkopplungen kommt, das ist normal.
Auch wenn der Junge mit den Händen in die Nähe der Hörgeräte kommt oder eine Mütze die Hörgeräte bedeckt, kann so etwas vorkommen.

Wichtig ist, dass der Hörakustiker die Rückkopplungen mechanisch weitestgehend ausmerzt.
Es gibt natürlich auch elektronische Anpassungen im Hörgerät, die Rückkopplungen vermeiden können.
Das sollte aber nur der letzte Feinschliff nach einer optimalen Otoplastikversorgung sein.

Wird rein auf die elektronische Anpassung gesetzt, kann es sein, dass hohe Töne, die schon zum Sprachanteil des Gehörten gehören, mit begrenzt werden.



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