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Für neue Hörgeräte sparen – sinnvoll?

Eine junge Frau wurde jetzt erstmals mit Hörgeräten versorgt. Sie hat folgende Frage:

Erst war ich ziemlich unglücklich, dass mein Ohrenarzt mit Hörgeräte verschrieb. Aber nach den ersten Gesprächen bei den netten Hörakustikern wurde mir die Angst genommen. Ich war übrigens bei drei Läden, erst im dritten hat es mir gefallen.
Die haben mir Kassengeräte zum Ausprobieren gegeben. Die haben insgesamt auch super funktioniert. Aber ich wollte was mit dem ich auch freihändig telefonieren kann.
Diese Geräte kosteten pro Gerät 1.000 € Zuzahlung. Ich hatte gerade eine Auszahlung bekommen, konnte mir das also locker leisten.
Aber was, wenn ich in 6 Jahren neue brauche? Meinen Sie, dass es sinnvoll ist, dafür zu sparen? Welcher Betrag macht Sinn?

Das ist eine sehr gute Idee.
Hörgeräte können viel Geld kosten. Wenn Sie monatlich einen bestimmten Betrag weglegen, haben Sie nach 6 Jahren auch keine Probleme, neue Hörgeräte zu bezahlen.

Den Betrag ermitteln Sie auf einfache Weise:

Überlegen Sie, wieviel die neuen Hörgeräte in etwa kosten werden.
Orientieren Sie sich am Preis der bisherigen Geräte und rechnen Sie 15% dazu.
6 Jahre entsprechen 72 Monaten.
Den zu erwartenden Preis teilen Sie durch 72.
Angenommen die Hörgeräte könnten 3.000 € kosten, dann sind das knapp 42 Euro im Monat.
Sparen Sie also diesen Betrag.

Am besten ist es, Sie machen einen Sparvertrag bei der Bank oder Sparkasse.
Auch wenn es aktuell keine Zinsen gibt, stellt das doch sicher, dass der Betrag jeden Monat zuverlässig vom Girokonto auf das Sparkonto übertragen wird.

Die monatliche Belastung ist, wie Sie sehen, nicht besonders hoch.
Am Ende ergibt sich aber eine schöne Summe für neue Hörgeräte.
Viele Hörgeräteträger sparen Beträge um 50-60 Euro monatlich. Das ist ein sehr guter und meist ausreichender Betrag.
Wichtig: Finger weg von diesem Geld!

Bild: walldi / Pixabay

Hinweis


In „Fragen an die Redaktion“ finden Sie unsere Antworten auf Fragen von Leserinnen und Lesern. Diese Fragen sind Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also bei den Fragen um redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Fragen sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen.




(si)





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Peter Wilhelm Hörgeräte-Experte
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