Ex-Hörer: Kabel muss die richtige Länge haben

Die kleinen Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte werden heutzutage oft nicht mehr mit einem Schlauch mit dem Ohr verbunden, sondern mit einem hauchdünnen Kabel. Dieses Kabel muss die richtige Länge haben, sonst kann es zu Problemen kommen.

Bei den HdO-Hörgeräten gibt es zwei Arten:

  1. der Lautsprecher sitzt im Hörgerät, der Schall wird über einen Schlauch ins Ohr geleitet
  2. der Lautsprecher sitzt als Ex-Hörer direkt im Ohr. Der Schall kommt über ein Kabel dorthin

Bei beiden Bauformen gibt es eine Verbindung zwischen dem Hörgerät hinter dem Ohr und dem Ohrpassstück.
Während die Schläuche quasi von der Rolle kommen und jede beliebige Länge durch Abschneiden hergestellt werden kann, geht das bei den Kabeln nicht.

Deshalb werden diese Kabel mitsamt dem Ex-Hörer (Lautsprecher) von den Hörgeräteherstellern fertig vorkonfektioniert in verschiedenen Längen angeboten.
Diese Kabel können bei den meisten Hörgeräten vom Hörakustiker leicht getauscht werden. Beim Signia Styletto beispielsweise sind fest eingebaute Kabel verwendet worden, die leider vom Hörakustiker nicht getauscht werden können.

Die richtige Länge ist wichtig

Auf die richtige Länge kommt es an. Wenn das Kabel zu kurz ist, kann es oben am Ohr einschneiden und häßliche bis schmerzhafte Druckstellen hinterlassen. Außerdem kann das Hörgerät dann am Ohrstück ziehen und es besteht die Gefahr, dass das Hörgerät bei geringen Ohrenbewegungen (beim Kauen, Sprechen, Schlucken) schon aus dem Ohr heraus wandert.
Das Kabel verläuft dann auch zu geradlinig, sodass es nicht schön in Form gebracht werden kann.

Ist das Kabel hingegen zu lang, verläuft es oft schlaufenartig und ist sehr deutlich zu sehen. Es liegt dann nicht so schön an.
Außerdem sitzt das Hörgerät unter Umständen zu weit hinter dem Ohr. Dadurch, dass es so tief hängt, schattet das Ohr die Mikrofone ab.

Bei der Anpassung der Hörsysteme muss also besonders auch auf die korrekte Länge des Kabels geachtet werden. Hierauf wird oft zu wenig Beachtung und Wert gelegt.

Bild: Wilhelm ©



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