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Zurückhaltung bei Bedienungsanleitungen

Technische Geräte können mitunter recht kompliziert sein. Aber auch bei einfach zu bedienenden Geräten fragt sich der Anwender irgendwann, wie dies oder das nochmal funktionierte. Gut, wer da die ehemals mitgelieferte Bedienungsanleitung aufbewahrt hat. Sie gibt Aufschluss darüber, wie ein Gerät bedient wird und welche Funktionen es genau hat.

Normalerweise sollte jeder Käufer eines Produkts nach dem Auspacken zuerst die Bedienungsanleitung lesen. Und tatsächlich, ich kenne Leute, die das auch so machen. Ein Bekannter lässt sich dann ein schönes Bad ein, legt sich in die Badewanne und studiert erst einmal in aller Ruhe die Anleitung zum neu erworbenen Gerät.

Aber das dürfte die Ausnahme sein. Denn die meisten Leute, die ich kenne, machen das anders. Auspacken, Einschalten und Ausprobieren.
Sie schauen nur im Bedarfsfall in die Anleitung, wenn überhaupt.

Die Gebrauchsanweisung verschwindet in der Schublade und wird erst wieder heraus gekramt, wenn nach längerer Zeit mal was ist. Das kennen Sie doch bestimmt auch.

Das Problem ist aber, dass Bedienungsanleitungen gleich in mehrerlei Hinsicht schlecht sein können.

Die schlimmste Bedienungsanleitung für mich sind große mehrsprachige Faltblätter. In zig Bildern werden Knöpfe, Schalter und Kabel gezeigt und daneben steht jeweils in 10 oder mehr Sprachen, was gemeint ist. Niemand findet sich da zurecht. Vor allem das Heraussuchen des deutschen Satzes zwischen den vielen ausländischen wird zur Pein.

Ebenso schlimm: Gebrauchsanweisungen, die für mehrere ähnliche Geräte gedacht sind.
Es ist klar, die Hersteller geben für mehrere, fast baugleiche Geräte nur eine Bedienungsanleitung heraus, und schreiben dann bei den einzelnen Punkten dazu „Gilt nur für Version XY“ oder „nur in Premium verfügbar“ oder ähnliches.

Damit damit aber ein Kunde zurecht kommt, muss er auch nach Jahren noch genau wissen, welches Gerät mit welcher Typenbezeichnung er genau hat. Das ist aber bei den wenigsten Kunden der Fall. Und ganz schlimm: Bei Hörgeräten ist oft die genaue Typbezeichung gar nicht angegeben.
Dass führt zu unnötigen Besuchen beim Hörakustiker.

Die beste Lösung ist es, wenn der Kunde eine Bedienungsanleitung erhält, die exakt und ausschließlich für das von ihm erworbene Gerät gilt.

Natürlich argumentieren alle Hersteller mit den Kosten. Außerdem sei man global tätig und müsse Anleitungen in mehreren Sprachen zur Verfügung stellen. Klar, verstehen wir als Kunde.

Aber zu jedem Gerät gehört eine Anleitung, die nur für dieses Gerät gilt. Enthält die Anleitung auch Texte, die für ähnliche Geräte gelten, sollte im Anhang der Anleitung eingetragen werden können, um welches Gerät (Marke/Typ) es sich exakt handelt. Vorbildlich hier: Die Firma Oticon.

Bild von Michael Gaida auf Pixabay



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