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Wie bei Hitchcock: Gehörloser Mann von Raubvogel attackiert

Es klingt wie eine Szene aus Alfred Hitchcocks Film „Die Vögel“. Auch dort attackierten ansonsten für den Menschen harmlose Vögel die Bewohner von „Bodega Bay“.
Doch jetzt wurde ein solcher Vorfall in der Schweiz Wirklichkeit.

Ein gehörloser Mann wollte joggen gehen und wurde dabei von einem Milan angegriffen, wie 20min.ch berichtet.

Das Tier habe den Gehörlosen auf offener Straße angegriffen und erst von ihm abgelassen, als er mit Steinen nach dem Vogel geworfen habe.

Es ist höchst selten, dass es zu Attacken von Vögeln auf Menschen kommt. Meist stehen die dann damit in Zusammenhang, dass Menschen dem Nest der Vögel zu nahe kommen. So werden jedes Jahr Dünenwanderer an der Nordsee von wütenden Möwen attackiert.
Aber das Greifvögel Menschen angreifen, das ist ein höchst seltenes Ereignis. Höchstens Mäusebussarde sind für solche Arten von Attacken bekannt. Was genau hinter diesen Angriffen steckt, ist nicht geklart. Man vermutet, dass die Bussarde die Menschen von potentiellen Nahrungsquellen vertreiben wollen.
Aber besonders die Zeit von Mai bis Ende Juli ist gefährlich. In dieser Zeit unternimmt der Raubvogelnachwuchs seine ersten Flugversuche. Kommt man dann einem am Boden kaum zu erkennenden flügge gewordenen Vögelchen zu nahe, können die Alttiere angreifen.

Allgemein gilt, dass man sich nach einer ersten Scheinattacke eines Vogels zügig, aber ohne zu rennen, aus dem Gebiet entfernen sollte.
Dabei muss man insbesondere seine Augen schützen.
Am besten ist es, man bleibt dann dem betreffenden Gebiet einige Wochen lang fern.

Man sollte keinesfalls versuchen, die Angriffe zu fotografieren oder zu filmen. Dazu müsste man stehen bleiben und sein Gesicht auch noch dem Vogel zuwenden.
Die einzig richtige Vorgehensweise ist, sich zügig zu entfernen ohne stehen zu bleiben!

Bild von Roy Buri auf Pixabay

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(si)





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