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Was muss ich mit ins Krankenhaus nehmen?

Im Vergleich zu anderen Ländern können wir in Deutschland froh sein, dass unser Rettungssystem gut funktioniert. In fast allen Regionen können Patienten schnell von den Rettungssanitätern erreicht und in Krankenhäuser gebracht werden. Doch was soll man ins Krankenhaus mitnehmen? Was ist sinnvoll, was eher überflüssig? Wir klären auf.

Wenn ein Mensch ins Krankenhaus muss, gibt es immer drei Szenarien:

  1. die Person muss akut von zu Hause ins Hospital
  2. der Patient hat einen Termin für den Krankenhausaufenthalt
  3. der Vorfall ist unterwegs eingetreten und unvorhersehbar

Warum sind diese Krankenhauseinweisungen verschieden?

Das ist leicht erklärbar. Nur in Fall Nummer 2 kann eine Tasche für die Mitnahme ins Krankenhaus in Ruhe gepackt werden. Der Patient kann in Ruhe entscheiden, was er alles mitnehmen möchte.
In den anderen beiden Fällen ist aber Eile geboten. Da bleibt oft keine Zeit für Überlegungen oder der Patient kann sich selbst gar nicht äußern.
In Fall Nummer 1 besteht immerhin noch die Möglichkeit, dass Angehörige oder Nachbarn schnell das Notwendigste zusammenpacken.

Besser ist es aber, wenn man auf so einen Fall vorbereitet ist.

So bereiten Sie sich auf einen Krankenhausaufenthalt vor

Ältere Menschen mit diversen Vorerkrankungen müssen meist häufiger ins Krankenhaus. Für sie gilt es ganz besonders, auf diesen Fall vorbereitet zu sein. Aber auch alle anderen profitieren von unseren wertvollen Hinweisen. Diese können auch dazu dienen, im Nachhinein die richtigen Sachen einpacken zu lassen.

Es ist ganz wichtig, dass man sich eine Krankenhaustasche packt oder packen lässt. Das muss nicht die schönste und beste Tasche der Welt sein. Wichtig ist, dass sie nicht zu groß ist, damit sie in den schmalen Schrank im Krankenhaus passt und dass sie dennoch groß genug ist, um die wichtigsten Dinge aufzunehmen.

Doch was sind die wichtigsten Dinge für das Krankenhaus?

Diese Dinge lassen sich in mehrere Kategorien unterteilen. Es gibt selbstverständlich Dinge, die man unbedingt dabei haben sollte und solche, die eher unwichtig sind, oder zumindest gleich am Anfang nicht benötigt werden.

Die wichtigsten Dinge, die Sie mitnehmen müssen:

  1. Die Krankenkassenkarte (Gesundheitskarte)

    Sie wird zur Erfassung Ihrer Daten bei der Aufnahme benötigt. Man sollte sie eigentlich immer im Portemonnaie o.ä. bei sich tragen oder griffbereit haben.

  2. Ein Medikamenten- und Krankheitsplan

    Damit die behandelnden Ärzte gleich wissen, mit welchen Vorerkrankungen Sie zu tun haben und welche Medikamente Sie dagegen nehmen, müssen Sie einen Medikamenten- und Krankheitsplan haben.
    Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob er mit Ihnen gemeinsam diesen erstellt. Das ist für den Arzt ein Minutenwerk. Ansonsten schreiben Sie selbst alles auf einen Zettel.
    Tragen Sie beispielsweise ein „Diabetes mellitus Typ II – Metformin“ oder wenn Sie da nicht genau wissen wenigstens: „Zucker – Tabletten„.
    Notieren Sie alle Krankheiten, an denen Sie leiden und alle Medikamente, die Sie einnehmen, auch solche, die nicht vom Arzt verschrieben wurden!

    Im Zweifelsfall, wenn alles schnell gehen muss und keine Unterlagen vorliegen: Packen Sie einfach alle Medikamente in eine Tüte und nehmen Sie sie mit ins Krankenhaus, oder lassen Sie sie bringen.

  3. wichtige Medikamente

    In Krankenhäusern gibt es Apotheken. Sie werden also alle benötigten Medikamente im Krankenhaus vom Personal bekommen. Nehmen Sie nie auf eigene Faust im Krankenhaus Medikamente ein, ohne dass das Pflegepersonal das weiß!
    Trotzdem ist es sinnvoll, die am dringendsten benötigten Medikamente mitzunehmen.

  4. Hörgeräte, Zahnprothesen, sonstige Prothesen und Hilfsmittel

    Nehmen Sie Ihre Hörgeräte mit! Sie müssen sich verständigen können. Ihre Zahnprothese ist wichtig, damit Sie artikuliert sprechen und auch etwas essen können.
    Sofern Sie andere Hilfsmittel benötigen, wie Bein- oder Armprothesen, hängt es von der Dringlichkeit ab, ob diese schnell oder erst später ins Krankenhaus gelangen müssen.
    Denken Sie auch an Ihre Brillen!

Auch wichtig, aber nicht dringend sind diese Sachen

  1. Hygieneartikel

    Ihr Waschzeug, Ihre Zahnbürste, Seife, Duschgel und Zahnpaste, sowie ein Kamm und etwas für die Nagelpflege. Bei Männern: Rasierzeug.
    Diese Dinge sind oft das erste, an das die Menschen denken. Aber wirklich wichtig sind sie für Ihre Erstbehandlung im Krankenhaus nicht. Deshalb können Sie diese mitnehmen, müssen es aber auf keinen Fall. Es reicht, wenn diese Sachen am nächsten Tag gebracht werden.

  2. Unterwäsche, Bekleidung

    Es ist ein Mythos, dass man nur in frischer sauberer Unterwäsche ins Krankenhaus darf. Natürlich haben es Ärzte und Pflegepersonen lieber mit sauberen Umständen zu tun, aber das ist nicht wirklich wichtig. Zuerst geht es darum, dass Sie behandelt werden können, und dafür ist das, was Sie am Leib tragen sehr unwichtig.
    Verschwenden Sie also im Notfall keine Zeit und Energie auf die Suche nach einer sauberen Unterhose und Socken!

    Für den Krankenhausaufenthalt, wenn er denn länger dauert, benötigen Sie aber dennoch Unterwäsche in mehrfacher Ausfertigung, Socken/Strümpfe, Schlafanzug, Nachthemd und einen Jogginganzug, sowie Hausschuhe. Nehmen Sie bequeme Hausschuhe, in denen Sie aber auch gut laufen können. Es sind oft weite Wege im Krankenhaus.
    Ein Bademantel, ein paar Handtücher und Waschlappen runden das Ganze ab.

Nützlich für Sie, aber unwichtig ist das hier

  1. Alles gegen die Langeweile

    Bücher, Handy, Tablet-Computer, Musikabspielgeräte, Schreibzeug, also alles, was Sie haben möchten, um sich lange Warte- und Liegezeiten zu verkürzen.
    Diese Dinge sind nützlich, wenn Sie zur Genesung im Krankenhaus liegen. Im Notfall, wenn es schnell gehen muss, ist das alles unwichtig.

  2. Naschereien, Essen, Getränke

    Im Krankenhaus erhalten die Patienten ein heutzutage meist sehr gutes Essen. Es ist aber häufig kalorienreduziert, weil der Tatsache, dass Sie sich nicht viel bewegen, Rechnung getragen wird. Zubereitungsart, Geschmack und Menge unterscheiden sich von dem zu Hause üblichen. Deshalb möchten viele Knabbereien, Süßigkeiten, Limo oder Bier usw. mitnehmen.
    Nehmen Sie aber niemals Speisen und Getränke zu sich, von denen das Krankenhauspersonal nichts weiß! Sie können damit den Behandlungserfolg und Ihr Leben gefährden.
    Das gilt insbesondere für Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten usw.

Notfalltasche packen, was gehört hinein?

Wenn Sie häufiger ins Krankenhaus müssen, also quasi erprobter Patient sind, wissen Sie ja schon, was Sie alles dabei haben möchten.
Also können Sie Ihre persönliche Tasche vorbereiten und in einem Schrank fix und fertig zum Mitnehmen aufbewahren.

Alle anderen können anhand der oben genannten Punkte erarbeiten, was in die Notfalltasche hineingehört.
Kleben Sie mit Tesafilm einen Zettel außen drauf, auf dem notiert ist, was noch akut rein muss: Handy, Ladegeräte, Netzkabel, Hörgeräteladestation usw.

Legen Sie in die Tasche einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrem Geburtsdatum. So kann Ihnen die Tasche wieder zugeführt werden, falls sie im Krankenhaus auf Irrwege gelangt.
Schreiben Sie dort NICHT Ihre Adresse auf!

An was muss ich sonst noch denken?

Sie müssen sich zunächst einmal um gar nichts kümmern! Wichtig ist, dass Sie dringend behandelt werden.
Im nächsten Schritt sollten Sie jemanden informieren, wenn daheim eine andere Person oder ein Haustier versorgt werden muss.

Alle Wertsachen, Schmuck, Uhren, Smartphones, Hörgeräte und Schlüssel sollten Sie IMMER im Krankenhaus einschließen!
Verlassen Sie niemals das Zimmer, ohne dass Ihre Wertsachen weggeschlossen sind! Das Nachtschränkchen ist KEIN guter Aufbewahrungsort.

Nehmen Sie nicht zu viel mit! Lassen Sie sich nicht jeden Tag neue Gegenstände mitbringen. Irgendwann ist das alles zu viel und bei der Entlassung stehen Sie am Ende vor Transportproblemen.

Haben wir etwas vergessen? Was sind Ihre persönlichen Ideen dazu?
Schreiben Sie uns bitte gerne.

Bild: Pixabay



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Lesezeit ca.: 8 Minuten



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