• Hörgeräte im Flugzeug

    Natürlich möchten auch Hörgeräteträger gerne mit dem Flugzeug verreisen. Doch was ist dabei zu beachten? Darf man überhaupt mit diesem elektronischen Gerät an Bord? Gibt es etwa Probleme bei der Sicherheitskontrolle?
    Darauf haben wir die wichtigsten Antworten für Sie parat.

    Sicherheitskontrolle: Metalldetektor beim Einchecken im Flughafen

    In jedem Flughafen checken Sie zuerst ein und müssen dann durch die Sicherheitskontrolle. Dort müssen Sie alle metallenen Gegenstände ablegen und durch einen Metalldetektor gehen. Ihr Hörgerät müssen Sie nicht ablegen. Es ist ein medizinisches Produkt.
    Am besten ist es, wenn Sie das Sicherheitspersonal auf das Hörgerät hinweisen. Aktuelle Hörgeräte werden zumeist durch die Metalldetektoren nicht erkannt.
    Sie müssen auch nicht befürchten, dass der Metalldetektor Ihr Hörgerät beschädigen könnte.

    Während des Fluges – Elektronische Geräte ausschalten?

    Zumindest bei Start- und Landung werden Sie aufgefordert, elektronische Geräte wie Smartphones, Tabletts und Laptops abzuschalten.
    Oft wird auch gesagt, Sie sollten die Bluetooth- und Sendefunktion der Geräte abschalten.
    Das gilt aber nicht für Ihr Hörgerät. Lassen Sie nur Smartphone und Hörgerät entkoppelt, also starten Sie die Smartphone-App nicht.

    Druckausgleich – Was ist für Sie zu beachten?

    Sie kennen das, immer wenn Sie auf der Autobahn eine Kuppe erklimmen, „gehen die Ohren zu“. So ist das auch im Flugzeug. Vor allem bei Start und Landung scheint sich das Ohr zu verschließen. Alles hört sich wie aus weiter Ferne an. Es entsteht ein Druck im Ohr. Dieser ist zwar harmlos, aber viele empfinden ihn als unangenehm. In seltenen Fällen kann er auch schmerzhaft sein.
    Im Ohr ändern sich nämlich die Druckverhältnisse, weil im Flugzeug ein Druck herrscht wie in 2.500 Metern Höhe.

    Das schädigt weder Ihre Ohren, noch die Hörgeräte. Aber, um Ihnen den Druckausgleich etwas zu erleichtern, empfehlen wir das Lutschen eines Bonbons. Durch die Stimulation und das Schlucken fällt der Druckausgleich leichter. Es ist auch eine kluge Idee, während des Steig- und Sinkflugs kurz die Hörgeräte oder wenigstens die Otoplastiken aus den Ohren zu nehmen.
    Danach setzen Sie das Hörgerät unbedingt wieder ein, damit Sie die Borddurchsagen hören können.
    Wenn Sie häufig unter einer verstopften Nase leiden, kann ein Nasenspray für Sie sehr günstig sein. Kurz vor dem Borading angewendet, hält es die Nase frei und erlcihtert den Druckausgleich.



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    Bilder:
    Titel: Gellinger / Pixabay
    Check-In: PublicDomainPictures / Pixabay
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    Druck/Kind: Counselling / Pixabay

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