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Höranlagen – Was ist eine Höranlage?

Eine Höranlage ist eine technische Anlage, die es Menschen die von einer Schwerhörigkeit betroffen sind, das Verstehen zu erleichtern. Diese Anlagen finden wir vor allem in öffentlichen Räumen wie Kirchen, Kinos, Theatern und Vortrags- und Kongresssälen.
Hierzu wird in dem betreffenden Raum ein Kabelsystem verlegt. Dieses wird Ringschleife oder auch Induktionsschleife genannt. Innerhalb dieser Schleife entsteht ein elektromagnetisches Feld. Dieses kann in geeigneten Geräten mittels einer Empfängerspule abgegriffen werden.

Deshalb enthalten viele Hörgeräte, Kopfhörersysteme und Cochlea-Implantate (CI) die sogenannte T-Spule, mit der diese Signale empfangen und wieder in Töne umgewandelt werden können.
Die entsprechend ausgerüsteten Personen können Sprache oder Musik völlig störungsfrei genießen. Weder Echo noch Raumhall stören die Verständlichkeit.

Technologien von Höranlagen

Für die Realisierung von Höranlagen sind im wesentlichen vier verschiedene Technologien im Einsatz:

Induktive Höranlagen

Induktive Höranlagen übertragen das Sprachsignal über ein Magnetfeld in Sprechfrequenz. Für induktive Höranlagen muss die Induktionsschleife bauseitig installiert werden. Diese Übertragungsart gilt allgemein als die stabilste.

Infrarot Anlagen

Infrarot-Anlagen übertragen das Sprachsignal über unsichtbares Licht im Infrarotbereich. Hörgerätetragende benötigen spezielle, mobile Empfangsgeräte. Die Übertragung vom Empfangsgerät auf das Hörgerät funktioniert durch Induktion oder über ein Kabel.

FM Anlagen

Höranlagen dieser Technologie übertragen das Sprachsignal über Funk. Hörgeräte-TrägerInnen benötigen einen im Hörgerät eingebauten Funkempfänger oder spezielle Empfangsgeräte. Die Übertragung vom Empfangsgerät auf das Hörgerät funktioniert auch hier durch Induktion oder über ein Kabel.

Mobile Höranlagen

In Räumen ohne eingebaute Höranlage lassen sich dank einer mobilen Induktionsschleife auch temporär induktive Höranlagen einrichten. Die mobile Höranlage ist gut transportierbar und kann natürlich auch im Wohnbereich eingesetzt werden.

Viele Hörbehinderte nutzen mobile Höranlagen ausserdem für die tägliche Kommunikation im Berufsleben: Sie tragen einen leichten Funkempfänger um den Hals. Von diesem Funkempfänger wird das Signal des Sendermikrofons induktiv auf die T-Spule im Hörgerät übertragen.

Information tut Not

Immer wieder fällt uns auf, dass zwar induktive oder sonstige Übertragungsanlagen vorhanden sind, die Öffentlichkeit aber nicht darauf hingewiesen wird. Manchmal steht nur im Kleingedruckten, dass überhaupt Anlagen vorhanden sind.
So kommt es, dass Schwerhörige diesen Dienst gar nicht nutzen, obwohl er vorhanden ist. Es tut also not, dass die Betreiber öffentlicher Einrichtungen auch auf das Vorhandensein solcher Tonübertragungsanlagen deutlich hinweisen.

Quelle: https://www.pro-audito.ch/rund-um-den-hoerverlust/was-sind-hoeranlagen/



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