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DECT-Repeater erweitert die Reichweite von schnurlosen Telefonen

DECT-Repeater

DECT-Repeater

DECT-Repeater im Einsatz: Seit vielen Wochen Monaten bemühe ich mich darum, meinen Arbeitsplatz möglichst ablenkungsfrei zu gestalten. Ich habe alle Gegenstände vom Schreibtisch verbannt, die mich in irgendeiner Weise von meiner kreativen bzw. journalistischen Arbeit ablenken könnten.

So sieht das derzeit aus:

Wie Sie sehen, habe ich mir ein kleines FritzFon angeschafft.

Bis dahin stand da mal ein recht großes Siemens Gigaset ISDN-Telefon:

ISDN-Telefon stört durch seine Größe

Ein sehr schönes und sehr komfortables ISDN-Telefon, welches immer gut funktioniert hat. Aber seine plumpe Größe passt nicht zu meinem Ansinnen, den Schreibtisch leer zu bekommen. So kam das kleine FritzFon ins Haus. Diese bietet mir als Hörgeräteträger den Vorteil, dass ich nun auch Telefonate direkt am Hörgerät annehmen kann. Unsere modernen Hörgeräte arbeiten ja wie Bluetooth-Headsets und man kann drahtlos und ohne Smartphone direkt über die Hörgeräte telefonieren. Wunderbar praktisch!

Fritzbox als DECT-Basis

Da aber bis dahin mein Siemens Gigaset als DECT-Basis arbeitete, soll nun meine FritzBox dafür einspringen. Denn bekanntermaßen enthalten die FritzBoxen ja eine sehr komfortable und komplette Telefonanlage.

Die Reichweite des DECT-Telefonsignals der FritzBox ist aber nicht so weitreichend wie es beim Gigaset-Desktop-Telefon war. Das kann aber auch mal am Standort der Fritzbox liegen.

Schwache Signalstärke ausgleichen

Auf jeden Fall stellten wir speziell in unserem Wohnzimmer (Zwei Etagen tiefer) fest, dass wir nur wenig Signalstärke im Display des dortigen Gigaset-Mobilteils angezeigt bekamen. Und immer wieder gab es Störungen und Verbindungsabbrüche.

Fast war ich versucht, wieder das große und klobige (und von Siemens nur noch schlecht supportete) ISDN-Telefon aufzustellen. Doch dann fiel mir ein, nach einem DECT-Funksignalverstärker zu suchen. Und den fand ich auch ruckzuck.

Der Hersteller der FritzBoxen und FritzFons, die Firma AVM, bietet für ca. 73 Euro so einen Reichweitenverstärker für die normale Steckdose an:

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DEC-Repeater bringt’s

Und was soll ich sagen: Der DECT-Repeater funktioniert klasse. Das Gerät erweitert die Reichweite des DECT-Telefonsignals der FritzBox, sodass wir jetzt an jeder Stelle im Haus volle Signalstärke haben.

So wird der Fritz DECT-Repeater installiert

Die Installation geht problemlos und schnell, sie ist kinderleicht.

  1. Nehmen Sie den Repeater
  2. stecken Sie Ihn ziemlich in der Nähe der Fritzbox in eine beliebige Steckdose
  3. Drücken Sie auf den DECT-Knopf am Repeater
  4. Betätigen Sie dann den DECT-Knopf an der FritzBox
  5. Das war’s!

Sie erkennen sofort, ob alles geklappt hat: Wenn die grüne Statusleuchte am Repeater dauerhaft leuchtet, wurde die Verbindung erfolgreich aufgebaut und die FritzBox erkennt diesen Repeater jetzt. Bis zu diesem Moment steckte der Repeater ja noch in der Nähe der FritzBox in einer Steckdose. Das ist selbstverständlich nicht der endgültige Platz, denn so nahe an der FritzBox ist das DECT-Signal sowieso sehr stark.

Suchen Sie jetzt eine Steckdose, die sich in etwa auf halbem Weg zwischen der Fritzbox und Ihren Mobilteilen befindet. Die Mobilteilen müssen übrigens KEINE FritzFons sein, sondern es kann auch jedes andere DECT-Mobilteil sein.

Keine Steckdose geht verloren

Weil die Steckdose praktischerweise durchgeschleift ist, blockiert der Fritz DECT-Repeater auch keine freie Stromsteckdose. An seiner Vorderseite können andere elektrische Geräte eingestöpselt werden.

Wenn am neuen Platz die Statusleuchte dann nach kurzer Zeit wieder durchgängig grün leuchtet, zeigt das an, dass die FritzBox und der Reichweitenextender wieder automatisch verbunden sind. Ab dann können Sie wieder störungsfrei telefonieren.

Kleiner Tipp:

Manche Rezensenten bei Amazon meinen in den Rezensionen, dass das bei ihnen nicht funktioniert habe. Nun, man muss in Häusern mit dicken Wänden oder aus Beton und bei größeren zu überbrückenden Entfernungen immer auch ein bißchen Geduld aufbringen, um die beste Steckdose für den Repeater zu finden, das ist der ganze Trick.

Ansonsten ist DECT eine klasse technische Lösung, aber kein magisches Hexenwerk. Denn wenn die FritzBox im tiefen Keller oder auf dem Speicher hängt, wird man stets Probleme mit den Signalen haben. Am klügsten ist es, die Fritzbox als DECT-Basis möglichst zentral im Haus zu platzieren.

Achtung: Verwechslungsgefahr

Ein DECT-Repeater erweitert die Reichweite von Signalen auf DECT-Basis für schnurlose Telefone für zu Hause. Es handelt sich bei diesem Gerät nicht um einen WLAN-Verstärker um beispielsweise stärkere WiFi-Signale zu bekommen. Für WLAN/WIFI und MESH benötigen Sie vielmehr folgendes Gerät:

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Auch dieses Gerät haben wir hier im Einsatz. Es funktioniert absolut reibungslos und die Installation ist bei dem WLAN/MESH-Repeater ebenso einfach, wie wir es beim DECT-Repeater beschrieben haben. Einen Unterschied gibt es aber:

Unterschied: Vernetzung

Mit dem WLAN- beziehungsweise MESH-Repeater können Sie ein ganzes Mesh-Netzwerk aufbauen, weil sich auch ein Repeater mit einem Repeater koppeln und so die Reichweite des gesamten Netzes erweitern lässt. Beim DECT-Repeater können Sie zwar mehrere Repeater einsetzen, um Ihr DECT-Netzwerk zu erweitern, aber diese verbinden sich alle nur mit der FritzBox als gemeinsame Basisstation. Eine Weiterreichung von Repeater zu Repeater ist nicht möglich.

Sinnvoll ist der Einsatz des DECT-Repeaters also nur, wenn Sie genaue schlecht versorgte Bereiche definieren können und überall auch Steckdosen zur Verfügung haben.

Fazit:

Die Produkte von AVM sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ob Telefon (Fritzfon), DECT-Basisstation (Fritzbox), WLAN-Basis (ebenfalls FritzBox) oder DECT-Telefon (FritzFon), alles passt erstklassig zusammen. Aber auch fremde Geräte lassen sich einbinden und weiterverwenden, solange diese sich an den WLAN oder DECT-Standard halten. Dann dürfte das keinerlei Probleme bereiten.

Preise

Die Preise für die AVM-Produkte finde ich immer sehr angemessen. Die Schnurlostelefone FritzFon kosten zwischen 35 und 65 Euro, das ist wahrlich nicht zu viel. Selbst die teuerste FritzBox ist eigentlich immer noch ein Schnäppchen. Man hat diese Boxen über viele Jahre und sie beinhalten die Funktionen so vieler Geräte, dass man eigentlich staunen muss, wie AVM es schafft, das alles unter einen Hut zu bekommen. Außerdem ist der Support von AVM recht ordentlich. Durch die große Verbreitung der Geräte dieser Herstellermarke (AVM/Fritz) gibt es im Netz auch ganz viele Forenbeiträge, Anleitungen und YouTube Tutorials, die man zu Rate ziehen kann, wenn man mal nicht weiter weiß oder nicht zurecht kommt.

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(si)





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Peter Wilhelm Hörgeräte-Experte
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