Platz für Neues schaffen: Fast alle Deutschen misten aus

Fast jeder Deutsche (96 Prozent) gibt an, irgendwann einmal auszumisten, das heißt, die Wohnung aufzuräumen und sich dabei von nicht mehr benötigten Gegenständen zu trennen. Dabei misten die Deutschen durchaus mit einer bestimmten Regelmäßigkeit aus: 9 Prozent der Befragten geben an, sich häufiger im Monat von nicht mehr benötigten Gegenständen zu trennen. Fast jeder Achte (13 Prozent) sortiert monatlich aus und mehr als ein Viertel (27 Prozent) habjährlich. 17 Prozent greifen einmal im Jahr zu dieser Maßnahme, 9 Prozent seltener als einmal im Jahr. Jeder fünfte Befragte (21 Prozent) mistet in unregelmäßigen Abständen aus. Nur 1 Prozent geben an, nie auszumisten. Dies ist das Ergebnis einer Studie des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit Statista, für die 2.053 Personen ab 18 Jahren vom 21.-23. Januar 2019 mittels standardisierter Online-Interviews repräsentativ befragt wurden.

Gründe fürs Ausmisten: Ordnung, Platzmangel und Lust auf Neues

Auf die Frage, warum Sie ausmisten, geben zwei von fünf Befragten (43 Prozent) an, dass ihnen Ordnung einfach wichtig ist. Fast ebenso viele geben an, dass ihnen der Platz fehlt, alles aufzubewahren (41 Prozent). 37 Prozent fühlen sich danach befreit. Auch ein wichtiger Grund: 41 Prozent wollen Platz für neue Sachen und Gegenstände schaffen.

Ein beliebter Anlass ist für ein Viertel (24 Prozent) der berühmte Frühjahrsputz. Einen Umzug nutzen 14 Prozent, um Ordnung zu schaffen und sich von Dingen zu trennen. Auch Weihnachten (9 Prozent), private Veränderungen wie Trennungen oder Geburten (8 Prozent) oder Urlaub (7 Prozent) sind weitere Anlässe, die zum Reinemachen genutzt wurden. Jedoch ist für viele kein spezieller Anlass vonnöten, um auszumisten (61 Prozent).



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