• Ohrenschmerzen durch Hörgeräte verursacht

    Hörgeräte sollten für die gesamte Zeit, die Sie sie tragen, bequem passen. Idealerweise sollten die Hörgeräte so gut passen, dass Sie gar nicht mehr daran denken, dass Sie welche tragen passen.

    Aber wenn Ihnen die Hörgeräte in den Ohren weh tun, hat das eine Ursache.
    Meist liegt diese darin begründet, dass die individuell angefertigte Otoplastik (Ohrpassstück) und das Ohr nicht richtig zusammenpassen.
    Es kann aber auch sein, daß eine Entzündung oder eine andere krankhafte Veränderung im Ohr Schuld an den Schmerzen ist.
    In diesem Fall sollte Sie Ihr Weg unverzüglich zum HNO-Arzt führen.

    Bei rein mechanisch verursachten Schmerzen durch eine nicht mehr perfekt sitzende Otoplastik, sollten Sie baldmöglichst Ihren Hörakustiker aufsuchen.
    Er wird dann überprüfen ob das Hörgerät möglicherweise einen unangenehmen Druck auf das Ohr oder den Gehörgang ausübt.

    Ihr Hörgeräte-Akustiker wird sodann die Passform Ihres Hörgerätes anpassen durch Änderungen an der Größe, der Form und der Verbindungsstücke Ihres Hörgerätes. Möglicherweise muß er einen neuen Abdruck (Abformung) vom Ohr machen und die Otoplastik neu formen. Lassen Sie sich auch über weiche Materialien für das Ohrstück beraten.

    Gängige Missverständnisse

    Niemals wird sich Ihr Ohr an das Hörgerät anpassen. Das heißt: Warten Sie nicht darauf, daß das Ohr allmählich die Form des unpassenden Ohrstücks annimmt.
    Es muß anders herum gehen: Das Ohrstück muß dem Ohr angepasst werden.

    Selbstanpassungen sind nicht möglich. Viele Internetforen erwecken den fälschlichen Eindruck, jedermann könne den Passstücken seines Hörberätes mit Sandpapier und Feile selbst zu Leibe rücken.Das ist zwar nicht verboten, führt aber in den seltensten Fällen zum gewünschten Ergebnis. Einfacher und schneller geht es beim Hörgeräteakustiker,



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    Warnhinweis:
    Wenn Sie starke Schmerzen beim Tragen Ihrer Hörgeräte haben oder gar Blutungen auftreten, sollten Sie besser wenn möglich die Hörgeräte abnehmen und gleich Ihren HNO-Arzt aufsuchen.

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