• Darum geht es auf hoergeraete-info.net

    Millionen Deutsche hören schlecht. Weil unser Gehirn sehr lange in der Lage ist, eine Schwerhörigkeit zu kompensieren und weil viele nicht als schwerhörig = behindert gelten möchten, tragen aber nur die wenigsten ein Hörgerät.

    Ich bin jetzt nicht so wahnsinnig prominent, aber schon sehr lange in den Netzen unterwegs. Meine Artikel werden gelesen, meine Stimme wird gehört.
    Deshalb möchte ich hier ganz offen dazu stehen, dass ich ein Hörgerät trage. Mit diesem Bekenntnis möchte ich andere davon überzeugen, dass ein Hörgerät einen riesigen Gewinn an Lebensqualität darstellt.

    Hörgeräte sind heute sehr klein und sehr leistungsstark, das gilt auch schon für die Kassenhörgeräte.
    Es muss sich niemand mehr schämen, ein Hörgerät zu tragen. Bleibt man mit seinen Anforderungen auf dem Teppich, übernimmt die Kasse die kompletten Kosten, außer der „Rezeptgebühr“ von 10 Euro und eventuellen Zuzahlungen für weitere Ausstattung und Funktionen besserer Hörgeräte.

    Mein Credo ist also: Gehe zum Hörgeräteakustiker und lasse Deine Ohren testen. Durch ein Hörgerät gewinnst Du an Lebensqualität und beugst auch Demenz vor.

    Demenz? Ja! Wird das Gehirn in bestimmten Arealen nicht mehr mit Informationen versorgt, so wie es beim Hörzentrum im Falle einer Schwerhörigkeit der Fall ist, kann dies einen fördernden Einfluss auf Demenz haben. Je mehr das Gehirn gefordert wird und genutzt wird, umso besser und länger ist es möglicherweise vor Demenz geschützt.

    Hörgerätefirmen versprechen das Blaue vom Himmel

    Überall im Netz werden Ü50-Personen von Hörgeräte-Werbung verfolgt und damit bombardiert.
    Dabei wird oft so getan, als suchten die Firmen lediglich Tester, oder sie hätten eben 100 Geräte kostenlos abzugeben oder man bekäme auf Kassenkosten ein „unsichtbares“ Hörgerät (IdO).

    Alle diese Unternehmen leben in erster Linie vom Verkauf von Hörgeräten. Und natürlich verdienen sie umso mehr, je teurer das verkaufte Gerät ist.
    Immer wieder höre ich, dass alten Menschen mit einem sehr eingeschränkten Nutzungsprofil hochkomplizierte geräte mit x Programmen und x Kanälen für sagenhafte Summen (bis zu 6.000 € und mehr) verkauft werden. Absolut unnötig.
    Jemand, der den ganzen Tag nur mit seinem Ehepartner zusammen ist und allenfalls mal zum Einkaufen oder zum Arzt muss, muss man kein Hörgerät mit Bluetooth-Anbindung ans Auto oder mit Telefonkonferenz-Tauglichkeit verkaufen.

    Damit jeder durch den Dschungel einen besseren Durchblick hat, habe ich u.a. diese Seite hier ins Leben gerufen.
    Sie informiert über alle Arten von Hörgeräten, zeigt deutlich auf, wie Sie günstig an gute Hörgeräte kommen, was es an technischen Entwicklungen gibt und wie Hörgeräteakustiker arbeiten.



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    Unabhängige Aufklärung und unbeeinflusste Meinung, das ist hier maßgebend, nicht das, was die Hersteller und Verkäufer behaupten.

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