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Ausprobieren, Hörgerät – Wer zahlt die Otoplastiken?

Mein Hörakustiker sprach davon, dass ich nun feste Ohrmuschelteile bekomme. Ich habe die Hörgeräte bei ihm ausprobiert und da sind so Gummitütchen dran. Die sind sehr klein und unheimlich bequem. Die Ohrmuschelteile will er nun abformen. Die sollen pro Stück 112,- Euro kosten.
Meine Fragen: 1. Ist denn das Hören mit diesen großen Ohrmuscheldingern besser? Reichen die Tütchen nicht aus? und 2. Wie ist das mit den Kosten. Wenn mir die Ohrmuschelteile nicht zusagen oder nicht funktionieren; wer trägt denn dann die Kosten dafür? Ich habe noch nichts abgegeben oder unterschrieben. Ich könnte also auch noch woanders hingehen.
Jetzt ist immer noch Testzeitraum.

Das fragen Sie am besten ganz konkret diesen Hörakustiker. Nur er kann Ihnen beantworten, wie er das handhabt.
Das ist nämlich von Hörakustiker zu Hörakustiker etwas verschieden.

Grundsätzlich ist der Zeitraum des kostenlosen Probetragens von Hörgeräten zum Ausprobieren und Kennenlernen kostenlos.
Selbst wenn dieser Zeitraum länger dauert und der Hörakustiker schon viel Zeit investiert, müssen Sie dafür nichts bezahlen.
Das gehört zum Umfang der Serviceleistungen im Rahmen der kostenlosen Ausprobe und dient ja letztlich zur Kundengewinnung.

Bei alledem gilt aber, dass vorher nichts anderes vereinbart wurde. Lesen Sie sich deshalb genau durch, was Sie ggfs. unterschreiben.

Seit Jahren gibt es diese Schirmchen (Domes), die Sie Gummitütchen nennen. Damit ist eine sehr einfach und schnelle Versorgung von Schwerhörigen mit Hörgeräten möglich. Diese vorkonfektionierten Domes gibt es in verschiedenen Größen und Formen. So kann der Hörakustiker gleich bei der ersten Anprobe die Hörgeräte einstellen und dem Interessenten leihweise mitgeben.
Es muss kein Abdruck vom Ohr genommen werden und es müssen auch keine Otoplastiken (Ohrpassstücke) angefertigt werden.

Bei Menschen mit einem ganz leichten Hörverlust und vor allem in der Zeit des Ausprobierens sind diese Domes wunderbar geeignet.
Ist die Schwerhörigkeit etwas stärker ausgeprägt, oder wird das Einstellen der Hörgeräte schwierig, führt meist kein Weg an maßgefertigten Otoplastiken vorbei.

Es gilt aber als gemeinsame Wissensbasis unter allen Hörakustikern, dass Hörgeräte erst im Zusammenwirken mit maßgefertigten Ohrstücken ihre volle Leistungsfähigkeit zeigen können. Deshalb ist es immer besser, Hörgeräte in Verbindung mit Otoplastiken zu tragen.

Das Nehmen des Abdrucks und die Anfertigung der individuellen Ohrstücke erfordern großes Fachwissen und handwerkliche Fähigkeiten. Deshalb sind maßgefertigte Otoplastiken auch nicht billig.

Einige Hörakustiker behelligen die Kunden aber trotzdem nicht mit den dafür entstehenden Kosten. Selbst wenn sich der Kunde nach der Ausprobe gegen Otoplastiken oder sogar gegen diesen Hörakustiker entscheidet, muss er nichts dafür bezahlen. Das ist ein besonderer Service, den beileibe nicht alle Hörakustiker anbieten.

Viel häufiger kommt es vor, dass der Akustiker wegen der anzufertigenden Teile eine besondere Vereinbarung mit Ihnen trifft. Diese könnte so lauten, dass Sie im Falle der Nichtabnahme von Hörgeräten die Kosten für diese Maßanfertigung ganz oder teilweise tragen.

Manche Hörakustiker lassen sich aber selbst darauf nicht ein und erwarten immer eine Übernahme der Kosten durch den Kunden.

Sie dürfen aber nun nicht etwa glauben, dass die einen Hörakustiker einen besseren Service hätten als andere. Letztlich zahlen immer die Kunden für solche Maßnahmen. Ob nun direkt oder auf dem Umweg über die Hörgerätepreise, am Ende zahlt der Kunde.

Es ist also eher eine Geschmacksfrage, wie der Akustiker das handhabt.
Deshalb sollten Sie auch Ihren Hörspezialisten fragen.



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