Lärm



Lärm umfasst alle Geräusche, die störend oder gar schädlich sind. Das menschliche Ohr erkennt nicht, ob der ihn umgebende Lärm bereits schädlich ist. Hier spielen oft subjektive Empfindungen des Einzelnen eine wesentliche Rolle: zu laute Musik wird des Öfteren als angenehm empfunden, während ein Presslufthammer bei gleicher Lautstärke mehr als unangenehm ist. Schon Lautstärke ab ca. 85 dB(A) schädigt das Gehör und fördert die Entstehung eines Hörverlustes. Viele Menschen denken, dass das Gehör sich an zu laute Pegel gewöhnt und sie nach einiger Zeit somit nicht mehr schädlich für unsere Ohren sind. Tatsächlich entsteht jedoch bei Aussetzung zu lauter Schallquellen eine unwiderrufliche Schädigung des Innenohres.

Beispiele für Lärmpegel im Alltag:

Schalldruckpegel in dB(A):

150 Startender Düsenjet

140 Gewehrschuss/ Pistolenschuss

134 Schmerzschwelle

130 Sirene, Presslufthammer

110 Discobesuch

100 Motorrad

90 Bohrmaschine

85 Pegel, ab dem das Gehör geschädigt wird

80 Straßenverkehr

65 Durchschnittliche Gesprächslautstärke

10 Blätterrascheln



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0 Durchschnittliche Hörschwelle eines normalhörenden Menschen



Synonyme:
Krach
Lärm (Wikipedia)

Als Lärm oder auch Krach werden Geräusche (Schalle) bezeichnet, die durch ihre Struktur (meist Lautstärke) auf die Umwelt (insbesondere Menschen) störend (Störschall), belastend oder gesundheitsschädigend wirken.

Ob Geräusche als Lärm bewusst wahrgenommen werden, hängt besonders von der Bewertung der Schallquelle durch den Hörer ab. Trotz akustischer Gewöhnung kann Lärm unbewusst weiter auf Körper und Psyche wirken. Lärm kann den biologischen Rhythmus (siehe auch Tag-Nacht-Rhythmus) stören (Ruhestörung) und Schlafstörungen verursachen bzw. fördern.

Lärm entsteht manchmal zusammen mit Infraschall. Dieser wird vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen. Er kann ähnliche Auswirkungen wie hörbarer Schall haben.

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