Wo ist Aljoscha Stadelmann?

Ein Hörakustiker aus Brandenburg fragt uns nach Aljoscha Stadelmann.
Wer gestern oder sonst den ARD-Tatort gesehen hat, der kennt Aljoscha Stadelmann. Der 1975 geborene Schauspieler glänzt vor allem in Charakterrollen. Gerne übernimmt er den Part des unergründlichen, wenig oberflächlichen Losers und glänzt vor allem durch die absolut glaubwürdige Wiedergabe von Nuancen.

Schon 2018 erhielt er aber in einem anderen Genre einen Preis. Im November 2018 wurde ihm der „Deutsche Hörspielpreis“ verliehen.
Dazu heißt es beim SWR:

Stadelmann spricht in „Alles Rumi“ einen Mann, der nicht einschlafen kann. „Liebevoll, uneitel, frei von Zynismus und schauspielerischer Besserwisserei folgt Aljoscha Stadelmann seiner Figur, und dadurch folgen wir der Figur auch in ihren Gedankensprüngen und eigenartigsten dadaistischen Momenten. […] Er verführt uns als charmante Nervensäge in zum Teil herrlich absurde Zustände von Kommunikation.“ Die Preisverleihung fand am Samstag (10.11.18) im Rahmen der ARD Hörspieltage statt.

Der „Deutsche Hörspielpreis – Beste schauspielerische Leistung“ wird seit 2016 bei den ARD Hörspieltagen vergeben. Nominiert sind alle Schauspielerinnen und Schauspieler aus den 12 Beiträgen, die zum Hauptwettbewerb um den „Deutschen Hörspielpreis der ARD“ eingereicht werden. Maßgeblich gefördert wird der Preis vom Bundesverband der Hörgeräte-Industrie.

Und genau da liegt der Hund begraben. Der aufmerksame brandenburgische Hörakustiker hat auf den Seiten von audio-infos.de einen Bericht über die Verleihung gelesen. Bei diesem Bericht ist auch ein Foto abgebildet, unter dem es heißt: „Dr. Stefan Zimmer, Bibiana Beglau und Aljoscha Stadelmann bei der Verleihung des Deutschen Hörspielpreises“

Der Hörakustiker meint: „Leider ist auf diesem Bild der Preisträger gar nicht zu sehen, oder?“

Hier geht er zum Artikel auf audio-infos.de

Da ht der Kollege Recht. Keine Ahnung, wer da als dritte Person ganz rechts abgebildet ist, aber Aljoscha Stadelmann ist der Mann auf dem Titelbild zu diesem Beitrag hier.

Ehre, wem Ehre gebührt.

Bild: © SWR/RB/Andreja Andrisevic Abdruck freigegeben für redaktionelle Zwecke)



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