• Presbyakusis 5

    Berührungsängste mit Hörgeräten, Scham

    Es ist sehr häufig, dass Personen, die unter Presbyakusis leiden, ihre Schwerhörigkeit nicht wahrhaben wollen oder sogar bewusst ignorieren und abstreiten. Das ist nur zu verständlich, denn niemand gesteht gerne ein, dass er körperlich beeinträchtigt ist. Hinzu kommen Vorurteile und eine gewisse Berührungsangst gegenüber dem Thema Hörgeräte.

    Dabei ist das absolut unnötig: Moderne Hörsysteme sind tolle High-Tech-Computer im Miniaturformat. Sie sind komfortabel und diskret zu tragen, manche sind fast unsichtbar, und sie wirken Hörverlust sowie Tinnitus effektiv entgegen. Hörgeräte ermöglichen den Schwerhörigen, wieder aktiv am Leben und an Gesprächen teilzunehmen. Die Geräte bewältigen heute sogar schwierigste Hörsituationen. Und übrigens: Auch wegen der Kosten, die auf sie zukommen, müssen Sie sich nicht sorgen: Ein medizinisch notwendiges Hörgerät wird von der Krankenkassen übernommen. Es gibt Kassengeräte und solche bei denen Sie etwas dazuzahlen müssen. Weitere Informationen zum Thema Hörgeräte erhalten Sie beim Hörakustiker.



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    Zusammenfassung Presbyakusis:

    • Etwa 40 % der über 65-jährigen haben Presbyakusis.
    • Zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr nimmt das Hörvermögen bei den meisten Menschen altersbedingt ab.
    • Ursache dafür sind degenerative Prozesse im Innenohr und Lärmschäden, die sich über die Jahre addieren.
    • Symptome der Presbyakusis werden von den Betroffenen meist nicht bemerkt.
    • Üblicherweise werden zunächst hohe Töne nicht mehr so gut gehör. Geräusche werden schlechter differenziert, Es wird zunehmend schwierig, Gesprächen zu folgen. Manchmal tritt auch ein Tinnitus auf.
    • Schon bei Verdacht auf Presbyakusis sollte bald ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Er klärt ab, ob eine Altersschwerhörigkeit vorliegt.
    • Die Altersschwerhörigkeit ist nicht heilbar. Ein Hörtraining und ein modernes Hörgerät können dem Hörverlust entgegenwirken.
    • Alle weitere Informationen zu Hörhsystemen erhalten Sie beim Arzt oder Hörgeräteakustiker.

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