Lärmschutz: Berufsgenossenschaften fördern Otoplastiken

Betriebliche Sicherheit

Eine Langzeitstudie der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hat nachgewiesen, dass der maßgeschneiderte Gehörschutz deutlich verbesserte Lärmschutzwirkung gegenüber Standardlösungen bietet. Daher haben die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) und die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ein entsprechendes Förderprogramm ins Leben gerufen.

Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit. Der Gehörschutz ist daher ein zentraler Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und spielt in der Arbeitswelt eine elementare Rolle.

Allerdings ist Gehörschutz nicht gleich Gehörschutz. Die qualitative Spannbreite ist groß: Sie reicht von Standardprodukten wie Einwegstöpseln über Bügelgehörschutze bis hin zu Premiumlösungen, den so genannten Otoplastiken. Diese unterscheiden sich von Einweg- oder Mehrweg-Produkten vor allem dadurch, dass sie auf die Form der Ohrmuscheln des Trägers individuell zugeschnitten sind.

Dadurch punkten sie mit einem hohen Tragekomfort und genießen bei den Anwendern eine sehr hohe Trageakzeptanz. Dies wiederum erhöht die Schutzwirkung – denn nur Gehörschutz, der gerne und damit dauerhaft getragen wird, kann auch schützen.

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Foto: Pixabay



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