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Hörgeräte-Lexikon

Buchstabe A

Abdruck
veralteter Ausdruck für Abformung

Abformung
Ohrabformung von Ohrmuschel und Gehörgang mit Silikonmasse zwecks Herstellung von Ohrstücken für HdOs bzw. Gehäusen für IdOs.

Akku
In den Größen 312 – 675 gibt es NiMh-Akkus ohne nennenswerten Memoryeffekt. Die Kapazitäten sind allerdings nur ein Zehntel oder weniger der gleichgroßen Zink-Luft-Hochleistungsbatterie. Achtung: Mit 312er NiMh-Akkus kommt man evtl. nicht über einen langen Tag. Inzwischen gibt es auch Silber-Zink und Li-Ionen-Akkus – siehe dort.

Akustik
Lehre und Wissenschaft vom Schall und seiner Wahrnehmung.

Akustische Rückkopplung
Schall, der entsteht, wenn ein Verstärkungssystem nicht abgeschlossen ist; verstärkter Schall verlässt den Gehörgang, erreicht das Mikrofon und wird erneut verstärkt: Das Hörgerät pfeift.

App-Steuerung
Eine App ist ein Programm auf einem SmartPhone (Mobiltelefon ohne Tasten). Es gibt inzwischen Hörgeräte, die z.B. mittels Tonsteuerung oder auch per Bluetooth direkt vom Handy aus gesteuert werden können (z.B. Programmwahl, Lautstärke, Klang)

Audiogramm
Darstellung der Hörschwelle und ggf. andere Kenngrößen zur Beschreibung des Gehörs bzw. der Schwerhörigkeit (siehe auch Audiometer, audiometrische Tests).

Audiologie
Lehre und Wissenschaft, die sich mit der Diagnostik, Behandlung und Prävention von Schwerhörigkeit beschäftigt.

Audiometer
Elektronisches Gerät zur Messung der Hörempfindlichkeit.

Audiometrische Tests
Angewandte Verfahren zur Bestimmung der Art und des Grades der Schwerhörigkeit.

Buchstabe B

Batterie
Gängigste Energiequelle. Gibt es in den Größen:

  • 10 für kleine IdOs u. kleinste HdOs, Laufzeit 60 – 70 Stunden
  • 312 Standardzelle für IdOs u. kleine HdOs, Laufzeit 100 – 120 Stunden
  • 13 Standardzelle für Mini-HdOs u. große IdOs, Laufzeit 200 – 250 Stunden
  • 675 Zelle für große Basis-HdOs u. Ultra-Power-HdOs, Laufzeit bei starkem Leistungsbedarf sehr individuell.

BICROS
Wie bei CROS (s. dort), mit dem Unterschied, daß das bessere Ohr nicht normalhörend ist, sondern auch schon eine Verstärkung benötigt. Somit werden die Signale beider Seiten über ein Hörgerät in den Gehörgang eingespeist.

binaural
beidohrig

binaurale Signalverarbeitung
Bei Verwendung von zwei Hörgeräten tauschen diese sich permanent aus mit dem Ziel das Hören natürlicher zu gestalten und vorallem durch ein verbessertes Richtungshören auch das Verstehen im Lärm zu verbessern.

Binaurale Versorgung
Versorgung mit zwei Hörgeräten, eines für jedes Ohr.

Bluetooth
Funkstandard mit einer Reichweite von wenigen Metern. Bei Hörgeräten zur drahtlosen Übertragung von Audiosignalen zum Hörgerät bzw. zu einem Zwischengeschaltetem Adapter.

Buchstabe C

Cerumen
Sekret der Drüsen im äußeren Gehörgang; umgangssprachlich: Ohrenschmalz.

Cerumenschutz
Schutzabdeckung über der Schallaustrittsöffnung eines Im-Ohr-Hörgerätes; sie verhindert, dass sich Cerumen im Hörer des Gerätes ansammelt.

Chronische Mittelohrentzündung (Otitis media)
Hartnäckige Entzündung des Mittelohrs, die länger als 8 Wochen dauern kann.

CIC-Hörgerät
(CIC = completely in canal) Gehörgangshörgerät; das kleinste Hörgerät auf dem Markt; wird im Gehörgang getragen; erzielt auf Grund der Nähe des Hörers zum Trommelfell höhere Verstärkung bei weniger Leistungsaufnahme.

Concha
„Ohrmuschel“, bei IdOs eine große Bauform, die die gesamte Ohrmuschel ausfüllt.

Cortisches Organ
Hörorgan aus Sinnes- und Stützzellen, das sich auf der Basilar-Membran in der Hörschnecke (Cochlea) befindet.

CROS
Contralateral Routing Of Signal – bedeutet, daß das Signal auf der einen Kopfseite mit einem Mikrofon aufgenommen und dann zur anderen Kopfseite mit dem normalhörenden Ohr geleitet wird, um es dort in den Gehörgang einzuspeisen. Wird benutzt, wenn ein Ohr taub ist, d.h. die Einleitung dort nichts bringt. Damit wird zwar kein echtes Stereohören ermöglicht, aber wenigstens die Ansprechbarkeit von der „tauben“ Seite.

custom-made
individuelle Fertigung. Bei IdOs bedeutet dies, daß das Gerät ein individuelles Gehäuse entsprechend einer Abformung des Ohres erhält und dann nur in dieses eine Ohr paßt.

Cymbaspangen-IdO
IdO, bei dem die Technik in dem oberen Teil der Ohrmuschel sitzt. Gestattet sehr offene Versorgungen.

Buchstabe D

Datalogging
Das Hörgerät protokolliert Nutzungsdaten (z.B. Betriebsstunden, Lautstärkesituationen, Lautstärkeveränderungen des Nutzers) mit. Sehr gut für die Feinanpassung und Beratung.

Digitale Hörgeräte
Hörgeräte, die Audiosignale digital verarbeiten; Synonym: DSP-Hörgerät.

Digital programmierbares Hörgerät
Modernes Hörgerät, das digitale und analoge Technologie miteinander verbindet.

Digitale Signalverarbeitung
Verarbeitung eines Signals durch mathematische Algorithmen.
(auch DSP = digital signal processing)

Dezibel
Kenngröße für die Lautstärke eines akustischen Signals.

Doppel-Mikrofonsystem
mit zwei Mikrofonen kann eine veränderliche Richtwirkung bewirkt werden (programmgesteuert)

Buchstabe E

e2e
siehe Ear-to-Ear-Kommunikation

Ear-to-Ear-Kommunikation
Bedeutet, daß linkes u. rechtes Hörgerät Daten per Funk austauschen. Programmwahl, Verstärkungsverstellung ist das Mindeste, bedeutet aber schon besseren Bedienkomfort. Fortgeschrittene Varianten übermitteln noch viel mehr, z.B. erkannte Hörsituation, Ort von Sprechern u. Hauptlärmquellen und optimiert somit die Verstehqualität und Lärmunterdrückung.

Empfänger (auch FM-Empfänger)
Teil eines vom Hörgerätenutzer getragenen FM-Systems, das Signale vom FM-Sender aufnimmt und an das Hörgerät weiterleitet. (s. a. FM-System)

externer Hörer
Bei HdOs: Durch den ausgelagerten Hörer (im Gehörgang) wird wie beim IdO eine bessere Hochtonwiedergabe und ein relativ glatter Frequenzgang erzielt.

Buchstabe F

Fernbedienung
Ermögicht Programmwechsel und Lautstärkeänderungen ohne am Gerät hantieren zu müssen. Was zumeist als Luxus erscheint, ist tatsächlich für Senioren segensreich.

FM-System
Ein Kommunikationssystem zur Verbesserung des Sprachverständnisses in schwierigen Hörsituationen, bei dem ein vom Sprecher getragenes Funkmikrofon (Sender) drahtlos Signale per Frequenzmodulation (UKW) an einen vom Zuhörer getragenen Empfänger sendet.

Funktechnologie
Ermöglicht das Einkoppeln von Tonsignalen per Induktion in die Hörgeräte. So kann praktisch eine Handy-Freisprecheinrichtung eingerichtet werden, aber auch der Fernsehton direkt ins Hörgerät kommen. Das ist nicht nur praktisch, sondern meist vom Verstehen her besser als separate Funkkopfhörer u.ä.

Buchstabe G

Gebärdensprache
Form der Kommunikation mit den Händen, bei der Worte und Begriffe durch Handzeichen und Handbewegungen dargestellt werden.

Gehörgangshörgerät (CIC)
(CIC = completely in canal) Das kleinste Hörgerät auf dem Markt; wird im Gehörgang getragen; erzielt auf Grund der Nähe des Hörers zum Trommelfell höhere Verstärkung bei weniger Leistungsaufnahme.

Gehörknöchelchen
Die drei Knöchelchen – Hammer, Amboss, Steigbügel -, die den Schall vom Trommelfell durch die Paukenhöhle zum ovalen Fenster der Schnecke übertragen.

Buchstabe H

Halbconcha
Bei IdOs eine Baugröße, die die halbe Ohrmuschel ausfüllt. Oftmals nötig, um entweder bei engem Gehörgang die Elektronik oder ansonsten die Batterie oder die Bedienelemente unterzubringen.

HdO
Hinter-dem-Ohr-Hörgerät – die gesamte Elektronik liegt hinter (auf) dem Ohr. Das ermöglicht maximale Leistung und große Batterien einzusetzen.

Hinter-dem-Ohr-Hörgerät
HdO-Hörgerät; Hörgerät, das hinter dem Ohr getragen wird und an den Gehörgang mit einem Ohrpassstück gekoppelt ist.

Hörentwöhnung
Effekt, daß das Erkennen und Zuordnen von Klängen durch „Hör-Abstinenz“ verlernt wird. Das erschwert natürlich das Sprachverstehen und führt oftmals zu Ablehnung von Hörgeräten, da dann alles als „Lärm“ eingeordnet wird. Großes Problem bei hochbetagten „Einsteigern“.

Hörsituationserkennung
Hochleistungsprozessoren analysieren den eingehenden Schall und erkennen, ob Sprache, Lärm oder Musik anliegt. Aus der Detektion wird automatisch eine Klassifizierung aktiviert, die zu jeweils optimalen Verarbeitungsprogrammen führt.

Hörbarer Frequenzbereich
Hörbarer Bereich von Frequenzen, der bei jungen Menschen von ungefähr 15 Hz bis 20.000 Hz reicht.

Hörer
Miniaturlautsprecher in einem Hörgerät.

Hörfeld
Dynamischer Hörbereich von der Hörbarkeitsschwelle bis zur Unbehaglichkeitsschwelle über den gesamten audiometrischen Frequenzbereich.

Hörgerät
Ein elektronisches Gerät zur Verstärkung und Übertragung der Schallwellen an das Ohr. Die hauptsächlichen Bauelemente sind Mikrofon, Verstärker und Hörer.

Hörverlust
Verminderung der Hörempfindlichkeit.

Buchstabe I

IdO
In-dem-Ohr-Hörgerät – die gesamte Elektronik ist in die Ohrmuschel bzw. den Gehörgang integriert. Vorteile gegenüber HdO: bessere Hochtonwiedergabe und ein relativ glatter Frequenzgang. Nachteile: geringere Leistung, stärkerer Gehörgangsverschluß, kleine Batterien

Impulsschallunterdrückung
Impulsschall ist insbesondere bei Innenohr-Schwerhörigkeit (überwiegende Zahl) und Hörentwöhnung sehr lästig. Wird gedämpft ohne die Sprachqualität zu mindern.

In-Situ-Audiometrie
hier: Hörprüfung mit Hörgerät im endgültigen Tragezustand (idealerweise mit indiv. Ohrstück und angepaßter Belüftung). Ist genauer als die Kopfhöreraudiometrie und kann zu genauerer Hörgeräteanpassung genutzt werden.

Innenohr
Bestehend aus den Sinnesorganen für Hören (Schnecke) und Gleichgewicht
(Vorhofs-Bogengang-System).

IO-Hörgerät
Im-Ohr-Hörgerät; maßgefertigtes Hörgerät, das im Gehörgangseingang getragen wird. Baugrößen: Concha, Halbconcha, Kanal, Mini-Kanal, CiC.

ITC
Gehörgangsgerät (In-the Canal)

Buchstabe J – K

Kanalgerät
siehe Gehörgangsgerät

Knochenleitungs-Hörgerät
Hörgerät, am häufigsten verwendet bei Mittelohrproblemen; das verstärkte Signal wird durch einen am Warzenfortsatz befindlichen Knochenvibrator übermittelt; dadurch wird das Mittelohr umgangen und die Cochlea (Schnecke) direkt stimuliert.

Klangregelung
Potentiometer oder ein anderer Steller am Hörgerät, der den Frequenzgang ändert.

Kugelmikrofon
Ein Mikrofon, das nicht richtungsabhängig arbeitet, sondern Signale von allen Seiten gleich laut aufnimmt.

Buchstabe L

Labor-Ohrstück
individuelles Ohrstück für den Gehörgang. Wird für HdOs und Modul-IdOs benötigt. Gibt Halt und realisiert eine definierte Belüftung.

Lautstärkeregelung
Manuelle oder automatische Regelung der Verstärkung eines Hörgerätes.

Li-Ionen-Akku
Diese Akkus sind von vielen Mobilgeräten her bekannt. Sie haben die höchste Kapazität. Leider aber auch eine deutlich höhere Spannung (3,6 V) als eine normale Hörgerätebatterie (1,4 V). Deshalb können sie nur fest eingebaut in besonderen Modellen benutzt werden. Dafür können sie allerdings auch ein Hörgeräte-Leben (6 Jahre) lang halten.

Buchstabe M

Mittelohr
Teil des Ohres, der vom Trommelfell bis hin zum ovalen Fenster der Schnecke reicht, inklusive Gehörknöchelchen und Paukenhöhle; dient zur Ankopplung des vom Trommelfell aufgenommenen Schalls in die Schnecke.

Mittelohrentzündung (Otitis media)
Entzündung des Mittelohres, in den meisten Fällen resultierend aus einer Fehlfunktion der Ohrtrompete.

Monaurale Versorgung
Versorgung lediglich eines Ohres mit einem Hörgerät.

Buchstabe N

Nanotechnologie
Hier zur Herstellung besonders glatter Oberflächen, auf denen Schmutz, Ohrenschmalz u.a. nicht so gut haften kann. Dient leichterer Reinigung, besserer Hygiene und beugt Reizungen vor.

Buchstabe O

offene Anpassung
Bedeutet, daß das Ohrstück (beim HdO) oder das IdO den Gehörgang nicht zustopft. Dadurch wird nicht nur das Klima im Gehörgang besser, sondern auch der Klang, weil somit der Originaklang auch ans Trommelfell gelangen kann. Das ist bei leichten Hörminderungen, Hochtonschwerhörigkeit und in lauten Situationen wichtig.

Ohrabdruck
Abdruck vom äußeren Ohr zur maßgerechten Anfertigung eines Ohrpassstückes oder des Gehäuses eines Im-Ohr-Hörgerätes.

Ohrenschmalz
Umgangssprachlicher Ausdruck für Cerumen – das Sekret der Drüsen im äußeren Gehörgang.

Ohrmuschel-Simulation
Die Ohrmuschel bewirkt ein Richtungshören (nach vorn) und eine Abschattung nach hinten. Dieser Effekt kann prinzipiell bei HdOs nicht benutzt werden, da die Mikrofone über der Muschel plaziert sind. Mit zwei Mikrofonen kann der Prozessor im HdO diese Richtwirkungen aber nachbilden. Das verbessert das Richtungsgehör.

Ohrpassstück
Anhand eines Ohrabdruckes maßgefertigter Kunststoff-Einsatz zur Verbindung eines HdO-Geräts mit dem Gehörgang; Synonym: Otoplastik.

Okklusion
dumpfer Klang der eigenen Stimme durch Gehörgangsverschluß (siehe offene Anpassung)

Otitis externa
Entzündung des äußeren Ohres, in der Regel des Gehörganges.

Otitis media
Entzündung des Mittelohres, in den meisten Fällen resultierend aus einer Fehlfunktion der Ohrtrompete.

Otoskop
Ein Gerät, bestehend aus Ohrtrichter und Lichtquelle, zur visuellen Untersuchung des Gehörganges und des Trommelfelles.

Buchstaben P – Q

Pädakustiker
Hörgeräteakustiker mit Schwerpunkt Kinderversorgung mit Högeräten.

Pädaudiologe
Audiologe, der sich auf die Diagnose und Behandlung von Hörschäden bei Kindern spezialisiert hat.

Persönliches FM-System
Audiozubehör zum Hörgerät, bestehend aus einem vom Sprecher getragenen Funkmikrofon (Sender), das drahtlos Signale per Frequenzmodulation (UKW) an einen vom Zuhörer (Hörgeräteträger) getragenen Empfänger sendet; zur Verbesserung der Kommunikation in schwierigen Hörsituationen.

Programm
hier: Betriebsart – moderne Hörsysteme haben so eine große Speicherkapazität im Chip, so daß es möglich ist, verschiedene Einstellungen „nebeneinander“ bereitzustellen. Die können dann per Schalter, Taster oder auch automatisch (siehe Situationsklassifizierung) abgerufen werden. Dadurch kann eine situativ bessere Verarbeitung erreicht werden (z.B. Lärmprogramm, Musikprogramm usw.)

Programmierbares Hörgerät
Hörgerät mit analoger oder digitaler Signalverarbeitung, dessen Parameter mit einem Computer eingestellt werden.

Buchstaben R

Richtmikrofon
Ein Mikrofon, das auf den Schall von vorne empfindlicher reagiert als aus einer anderen Richtung; Gegenteil: Kugelmikrofon.

Richtungshören
Fähigkeit, die Richtung zu bestimmen, aus der ein Geräusch kommt.

Rückkopplung
Schall, der entsteht, wenn ein Verstärkungssystem nicht abgeschlossen ist; verstärkter Schall verlässt den Gehörgang, erreicht das Mikrofon und wird erneut verstärkt: Das Hörgerät pfeift.

Rückkopplungs-Unterdrückung
elektronisches System zum Unterdrücken der berüchtigten Pfeifgeräusche – ermöglicht offenere Anpassungen

Buchstaben S

selbstlernend
Das Hörgerät „merkt“, wenn es dauerhaft z.B. lauter benutzt wird und wird am nächsten Tag eine lautere Einstellung wählen. So nähert sich das Gerät den Vorlieben des Nutzers an.

Silber-Zink-Akku
Diese Akkus gibt es bis jetzt nur in der Größe 312. Sie haben eine etwas höhere Spannung (1,65 V) als die Hörgeräte-Batterien und können somit nicht direkt diese ersetzen. Es gibt inzwischen Hörgeräte, bei denen die Batterielade durch eine neue ersetzt werden kann, die eine entsprechende Spannungsanpassung bewerkstelligt. Attraktiv an diesem System ist, daß hilfsweise dort auch normale Hörgeräte-Batterien benutzt werden können. Die Silber-Zink-Akkus sollen 400 Ladezyklen schaffen – das ist bei täglicher Ladung ein reichliches Jahr.

Situations-Klassifizierung
Das Hörsystem erkennt, ob Ruhe, Lärm, Sprache oder Musik „anliegt“ Dadurch können jeweils optimierte Übertragungseigenschaften aktiviert werden.

SoundRecover
System zur Frequenzverschiebung von hohen Tönen durch Frequenzkompression von Phonak.

Buchstaben T – Z

Taschenhörgerät
Hörgerät, dessen Komponenten sich in einem an der Brust getragenen Kästchen befinden, das durch ein Kabel mit einem im Ohr getragenen Hörer verbunden ist; heutzutage kaum noch verwendet.

T-Schalter
Ermöglicht die Verwendung einer Induktionsspule zum Empfang elektromagnetischer Signale von einem Telefon oder einem Schleifeninduktionssystem.

Verschlußeffekt
siehe Okklussion

Verstärkung
Erhöhung der Schallintensität, des Ausgangssignals gegenüber der Schallintensität des Eingangssignals.

Wireless
Fremdwort (engl.) für Funktechnologie (s. dort)

Bild: blickpixel / Pixabay

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