#Hiergehört macht Lärm sichtbar

Wir leben in einer lauten Welt. Dadurch sind viele Menschen von Hörverlust betroffen, 500 Millionen weltweit. Bis 2050 soll die Zahl auf 900 Millionen steigen. Die Initiative „#Hiergehört“ macht die Lautstärke in deutschen Großstädten sichtbar.

Wer sich heute in München, Hamburg oder Berlin über große Kreide-Graffitis mitten in der Stadt wundert: das sind aktuelle Lärmpegel, die Dezibel misst die Initiative „Good Hearing“ am diesjährigen Welttag des Hörens. Mit ihrer Aktion #Hiergehört wollen die Anti-Lärm Aktivisten außerdem Menschen in ganz Deutschland aufrufen, die Lautstärke vom täglichen Umgebungslärm, Baustellen, Verkehr oder Arbeitsplatz in ihrem Wohnort mit einer Dezibel-App zu messen.

Aus diesen Werten will die Initiative dann im Web eine Deutschland-Lärmkarte erstellen. Das Problem ist aus ihrer Sicht: Permanenter Lärm, egal ob Verkehr oder Bauarbeiten – in Kita, Schule oder am Arbeitsplatz macht krank und akustischer Dauerstress schädigt das Gehör. Doch anders als beim Sehsinn achten Menschen selten darauf, ihre Hörfähigkeit zu schützen, denn einfach Weghören und Ruhe finden wird immer schwieriger im lauten Stadtleben.

Quelle: br24



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