Cochlea



Die Cochlea befindet sich im Innenohr und hat die Form einer Schnecke. In der Cochlea befindet sich das Corti-Organ mit den winzigen Haarzellen, in dem Nervenfasern Hörsignale an das Gehirn senden.

Cochlea-Implantat
Ein Cochlea-Implantat ist ein Elektrogerät, welches das Gehör tauber oder schwerhöriger Menschen teilweise wieder herstellt. Das Implantat wird operativ im Innenohr eingesetzt und mittels eines Gerätes außerhalb des Ohres aktiviert.

Schnecke (Cochlea)

Die Schnecke, die sogenannte Cochlea, teilt sich in 2 ½ Windungen und besteht in ihrem Inneren aus drei Gängen: der Scala vestibuli (Vorhofstreppe), der scala media (Schneckengang) und der Scala tympani (Paukentreppe). Die Gänge sind durch zwei Membranen voneinander getrennt. Nur an der Schneckenspitze, dem Helicotrema sind Vorhofstreppe und Paukentreppe durch ein Loch miteinander verbunden.



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Die eigentliche „Umwandlung“ von Schallreizen in Nervenimpulse erfolgt im Corti-Organ.



Synonyme:
Hörschnecke, Schnecke, Ohrschnecke, Gehörschnecke, Scala vestibuli, Vorhofstreppe, scala media, Schneckengang, Scala tympani, Paukentreppe
Cochlea (Wikipedia)
Ausguss eines menschlichen Labyrinths

Die Hörschnecke, auch Gehörschnecke (lateinisch Cochlea, Schnecke, entlehnt von griechisch κοχλίας) ist ein Teil des Innenohrs der Säugetiere und stellt das Rezeptorfeld für die Hörwahrnehmung dar. Ihre schwingungsmechanischen Eigenschaften, für deren Erforschung Georg von Békésy 1961 den Nobelpreis erhielt, tragen zur Auflösung verschiedener Tonhöhen bei; ebenso die verschiedenen Typen von Haarzellen und ihre neuronale Verschaltung.

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