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Kategorie: Hörgesundheit

Analogtechnik
Hörgeräte arbeiten heute noch vorwiegend in der sogenannten Analogtechnik, bei der im Verstärker des Hörgerätes eine der Lautstärke entsprechende Energie verarbeitet wird. Diese Energie kann verstärkt und/oder in ihrer Form verändert werden, wobei eine Formveränderung als Klangveränderung wahrgenommen wird.

Von Analogtechnik oder analoger Technik spricht man in der Elektrotechnik und Elektronik bei sich wert- und zeitkontinuierlich ändernden physikalischen Größen, insbesondere von Spannung und Strom. Somit kann bei der Analogtechnik ein Signal in einem zeitlichen Verlauf unendlich viele Wertigkeiten besitzen. Im Gegensatz dazu betrachtet die Digitaltechnik nur diskrete Größen, also solche, die nur eine endliche, meist genau definierte Anzahl verschiedener Werte annehmen können. In der Regel benutzt man den Begriff Analogtechnik bei der Signalübertragung und -verarbeitung, aber auch im Zusammenhang mit der Mess- und Steuertechnik.

In vielen Technikbereichen wurde die Analogtechnik weitgehend durch Digitaltechnik ersetzt, allerdings bleiben meist einige Komponenten analog – zum Beispiel arbeiten beim heutzutage eigentlich volldigitalen Mobiltelefon etwa die Elektronik zur Verarbeitung der Mikrofon- und Lautsprechersignale sowie das mit Hochfrequenz arbeitende Sende- und Empfangsteil immer noch analog. In solchen Fällen, wo sich Analog- und Digitalelektronik ergänzen bzw. mischen, spricht man auch von Hybrid-Elektronik oder Mixed-Signal-Elektronik bzw. -Schaltungen.

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Synonyme:
Analogtechnik, analoge
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(©siglo)





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